
Jetzt abstimmen: Wer war deine WM-Entdeckung der Bundesliga?
Sie haben ihre Chance auf der größten Fußballbühne genutzt: Maza, Nusa, Manzambi, Diomande und Alajbegović begeisterten bei der WM.
Doch welcher Youngster hat dich am meisten beeindruckt? Berücksichtigt wurden Bundesliga-Profis bis einschließlich 21 Jahre - und unter diesen fünf Spielern kannst du jetzt deinen Favoriten wählen!
Johan Manzambi: Beim Sport-Club Freiburg war Manzambi die Entdeckung der Bundesliga – nun zählte er auch bei der WM zu den größten Überraschungen. Gegen Bosnien-Herzegowina avancierte er nach seiner Einwechslung mit zwei Toren zum Matchwinner und führte die Schweiz als Starter gegen Kanada mit einem Treffer und einer Vorlage zum Sieg. Auch gegen Algerien bereitete er erneut entscheidend vor. Mit drei Toren und zwei Assists war der Freiburger an fünf der zehn Schweizer WM-Treffer beteiligt. Wer weiß, was für die Eidgenossen ohne seine bittere Verletzung noch drin gewesen wäre...
Ibrahim Maza: Nach seinem Wechsel zu Bayer 04 Leverkusen stieg Maza in der abgelaufenen Bundesliga-Saison direkt zu einem der besten Mittelfeldspieler der Liga auf. Auch bei der WM 2026 war der 20-Jährige der kreative Kopf der algerischen Offensive. Ob auf der Zehn oder der Acht: Maza war der Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Nordafrikaner, gab die meisten Torschüsse seines Teams ab und krönte seine starke Leistung im zweiten Gruppenspiel gegen Jordanien mit der Auszeichnung zum "Man of the Match".
Antonio Nusa: Hinter Top-Stürmer Erling Haaland hatte auch der Offensivspieler von RB Leipzig großen Anteil an Norwegens WM-Märchen, das die Wikinger bis ins Viertelfinale führte. Unvergessen bleibt sein Traumtor im Sechzehntelfinale gegen die Elfenbeinküste, als er nach seinem perfekten Schlenzer auch noch zum Spieler des Spiels gekürt wurde. Im Achtelfinale ließ er sogar sein Idol Neymar hinter sich – im Viertelfinale gegen England fehlten nach einer starken Joker-Leistung nur Zentimeter zum möglichen Siegtreffer.

Yan Diomande: Der Top-Star von RB Leipzig knüpfte nahtlos an seine überragende Debütsaison in der Bundesliga an und gehörte in allen vier WM-Partien der Elfenbeinküste zu den prägenden Offensivkräften. Mit explosiven Dribblings, mutigen Eins-gegen-eins-Duellen und unbändigem Offensivdrang brachte der 19-Jährige im zweiten Gruppenspiel sogar DFB-Kapitän Joshua Kimmich ins Wanken. Ein eigener Treffer blieb ihm zwar verwehrt, doch gegen Curaçao lieferte Diomande seine erste WM-Torvorlage.
Kerim Alajbegović: Der gebürtige Kölner, der dank einer Rückkaufoption von RB Salzburg zu Bayer 04 Leverkusen zurückkehrte, machte sich mit Bosnien-Herzegowina bei der WM unsterblich. Nach seinem Einsatz als Joker traf Alajbegović im dritten Gruppenspiel gegen Katar traumhaft aus der Distanz und schrieb gleich doppelt WM-Geschichte: Er ist der jüngste Torschütze seines Landes bei einer Weltmeisterschaft und der jüngste Spieler seit Beginn der Datenerfassung, der außerhalb des Strafraums traf.



