
Die Schweiz besiegt auch Algerien: Mit Bundesliga-Power ins Achtelfinale!
Gregor Kobel lässt hinten nichts anbrennen und Johan Manzambi zaubert weiter: Die Bundesliga-Stars begeistern die Schweiz bei der WM auch in der K.-o.-Phase., setzen sich im Sechzehntelfinale stark 2:0 gegen Algerien durch.
Traditionell tritt die Schweiz mit einem großen Bundesliga-Block an, in diesem Jahr wird die Mannschaft erneut von einigen Stars aus Deutschland getragen. Allen voran Johan Manzambi vom SC Freiburg bestätigt seine großartige Form aus der vergangenen Spielzeit auch auf der größten Bühne des Fußballs. Unbeschwertheit, Geschwindigket, Technik und Mut zeichnen den Freiburger auch in diesen Wochen aus. Die Spieler von Algerien konnten den Offensivspieler auch zu dritt nicht stoppen: Kein Wunder also, dass Manzambi beim 1:0 erneut seine Qualität als Vorlagengeber zeigte.
Auch in der Defensive waren die Schweizer präsent und ließen gar keine Hoffnung beim Kontrahenten aufkommen. Torhüter Gregor Kobel von Borussia Dortmund entschärfte die wenigen Versuche der Algerier souverän. Und warum es so für den Schlussmann so wenig zu tun gab? Dafür sorgte unter anderem Innenverteidiger Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach, der in der Defensive mit einer Souveränität arbeitete, die jeden gegnerischen Offensivspieler verzweifeln lässt.
Stars mit Bundesliga-Erfahrung
Auch die weiteren wichtigen Gesichter haben eine große Vergangenheit in der Bundesliga. Granit Xhaka, Doublesieger mit Bayer 04 Leverkusen, ist der Anführer im zentralen Mittelfeld. Der frühere Wolfsburger Ricardo Rodríguez sorgt mit seiner Offensivqualität auf der linken Seite immer wieder für Gefahr und der ehemalige Bundesliga-Stürmer Breel Embolo beschäftigt die gegnerischen Abwehrreihen.
Erstmals gewannen die Schweizer drei WM-Spiele in Folge. Einen K.-o.-Runden-Sieg konnte die Nation seit 1938 gegen Deutschland nicht mehr feiern. Dieses Jahr scheint nun viel möglich zu sein, im Achtelfinale wartet ein Duell mit Kolumbien oder Ghana. Warum sollte die Reise nicht weitergehen? Die Bundesliga-Profis sorgen gerade für eine große Euphorie in unserem Nachbarland.

