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Torloses Remis zwischen dem VfL Bochum und dem VfB Stuttgart

Der VfL Bochum und der VfB Stuttgart trennen sich in einer intensive Partie mit Chancen auf beiden Seiten 0:0. Durch das torlose Remis bleiben die Gastgeber auf dem vorletzten Platz, die Schwaben verpassten den Anschluss ans Tabellenmittelfeld.

Bundesliga Match Facts

Vor 15.500 Zuschauern im Vonovia-Ruhrstadion startete der VfL Bochum eine Woche nach der deutlichen Niederlage beim FC Bayern München auf vier Positionen verändert: Erhan Masovic, Herbert Bockhorn, Christopher Antwi-Adjei und Eduard Löwen rotierten für Konstantinos Stafylidis, Vasileios Lampropoulos, Robert Tesche und Milos Pantovic ins Team der Gastgeber. Der VfB Stuttgart tauschte im Vergleich zum 1:3 gegen Leverkusen dreimal: Waldemar Anton kehrte nach Rotsperre zurück in die Anfangsformation (für Marc-Oliver Kempf), dazu begannen Mateo Klimowicz und Hamadi Al Ghaddioui anstelle von Hiroki Ito und Roberto Massimo.

Fantasy Heroes: Konstantinos Mavropanos, Florian Müller, Borna Sosa (alle jeweils 11)

Die Bochumer bestimmten die Begegnung von Beginn an, setzten die Gäste früh unter Druck und suchten immer wieder mit Tempo über die Außen den Weg nach vorne. Den ersten gefährlicheren Abschluss verbuchten allerdings die Stuttgarter: Konstantinos Mavropanos köpfte einen Eckball von der rechten Seite allerdings genau auf VfL-Keeper Manuel Riemann (4.). Ansonsten blieben die Schwaben offensiv allerdings blass, was das Verdienst leidenschaftlich pressender Blau-Weißen war. Diese konnten sich im Spiel nach vorne jedoch auch nicht entscheidend durchsetzen.

Nach dem Wechsel wird es munter

Die beste Chance des ersten Durchgangs hatte dann Löwen: Nach schöner Kombination tauchte der Bochumer Mittelfeldmann allein vor Stuttgarts Torwart Florian Müller auf, blieb aber aus spitzem Winkel nur zweiter Sieger (18.). Sebastian Polter traf kurz danach nur den Pfosten, allerdings lag in der Entstehung der Möglichkeit eine Abseitsposition vor (26.). Bochums Stoßstürmer blieb weiterhin gefährlich, doch seinen Kopfball nach Löwens Freistoß konnte Mavropanos entscheidend abfälschen (30.).

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Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie zunehmend mehr Fahrt auf: Erst traf Mavropanos im Anschluss an einen Freistoß für den VfB, doch der Stuttgarter Innenverteidiger hatte vor der Tor-Erzielung bei der Ballannahme den Arm zur Hilfe genommen (54.). Auf der Gegenseite vergab Bochum gleich mehrere Chancen: Löwen scheiterte mit einem Freistoß an Müller (58.), danach köpfte erst Polter knapp über das Stuttgarter Tor (59.) und Antwi-Adjei vergab freistehend aus spitzem Winkel (60.). Im Gegenzug war Omar Marmoush nach Zuspiel des eingewechselten Chris Führich fast erfolgreich (61.).

Mavropanos trifft, aber das Tor zählt wegen Handspiels nicht - BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl via www.imago-images.de/imago images/Beautiful Sports

Keine Tore mehr in der Schlussphase

Es entwickelte sich ein temporeicher Schlagabtausch, beide Teams suchten vermehrt den Weg nach vorne. Kapitän Anthony Losilla probierte aus großer Distanz vergeblich, Stuttgarts Keeper Müller zu überraschen (72.). Auch in der Folgezeit probierte es Bochum vermehrt aus der Distanz, doch weder Elvis Rexhbecaj (78.) noch erneut Losilla (81.) konnten für Erfolgserlebnisse sorgen. Auf der Gegenseite vergab der eingewechselte Massimo aus aussichtsreicher Position (87.)

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Beide Teams schenkten sich bis weit in die Nachspielzeit nichts, spielten jeweils auf den Siegtreffer.  Letztlich blieb es aber beim torlosen Remis, das wohl so richtig niemanden zufriedenstellt. Die Gastgeber bleiben mit vier Punkten auf dem vorletzten Platz, Stuttgart ist mit einem Zähler mehr auf dem Konto 13. in der Tabelle. Am kommenden Wochenende geht es für den VfL Bochum samstags zu RB Leipzig, dort steht um 18.30 Uhr das Topspiel des 7. Spieltags auf dem Programm. Der VfB empfängt derweil um 15.30 Uhr die TSG Hoffenheim zu einem baden-württembergischen Duell.

Dreh- und Angelpunkt der Bochumer: Eduard Löwen - BEAUTIFUL SPORTS/Wunderl via www.imago-images.de/imago images/Beautiful Sports

Spieler des Spiels: Eduard Löwen

Eduard Löwen war Dreh- und Angelpunkt im Bochumer Angriffsspiel, gab die meisten Torschüsse aller Spieler ab und legte auch die meisten vor (jeweils 3). Trotz Auswechslung führte er die meisten Zweikämpfe aller Bochumer (21) und war zum Zeitpunkt seiner Auswechslung auch am häufigsten von allen VfL-Spielern am Ball gewesen (52-mal).