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VfL Wolfsburg feiert bei TSG Hoffenheim den vierten Sieg in Folge

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Der VfL Wolfsburg setzt seine Siegesserie in der Bundesliga fort. Die Wölfe gewannen mit 2:1 (1:1) bei der TSG Hoffenheim und feierten damit den vierten Sieg in Folge. Ein Eigentor von Ozan Kabak (45.+5) und Ridle Baku (56.) sorgten für den Wolfsburger Sieg, Christoph Baumgartner hatte die TSG zuvor in Führung geschossen (42.).

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Für die TSG Hoffenheim war es bereits die dritte Niederlage in Folge, die Sinsheimer sind sogar seit fünf Spielen in der Bundesliga ohne Sieg. Der VfL Wolfsburg hingegen rückt durch den vierten Sieg in Folge und acht ungeschlagene Spiele auf Platz sieben der Tabelle vor.

Fantasy Heroes: Christoph Baumgartner (17 Punkte), Ridle Baku (14), Angelino (13)

Per Kopf macht Christoph Baumgartner das 1:0 für Hoffenheim - IMAGO/Heiko Becker/IMAGO/HMB-Media

Hoffenheim von Beginn an offensiv

André Breitenreiter änderte seine unter der Woche in Frankfurt unterlegene Startelf auf drei Positionen - für Eduardo Quaresma, Pavel Kaderabek und Muhammed Damar durften Kevin Akpoguma, Robert Skov und Angelo Stiller starten. Bei den Wölfen gab es gegenüber dem 2:0 gegen Dortmund nur eine Änderung in der ersten Elf - für Jonas Wind rückte Kilian Fischer in die Startelf.

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Hoffenheim begann offensiv und drängte die Gäste gleich hinten rein. Und die Sinsheimer konnten sich zahlreiche Chancen erarbeiten. Die erste hatte Christoph Baumgartner. Nach einer Flanke von rechts kam der Mittelfeldspieler aus sieben Metern zum Kopfball, scheiterte aber am glänzend parierenden Koen Casteels im Wolfsburger Tor (4.). Es sollte der Anfang des großen Duells Hoffenheim gegen den Wölfe-Keeper sein. Wenig später zielte Skov mit einem Freistoß auf das linke Toreck, wieder war Casteels da (15.). Genauso wie gegen Stiller, dessen scharfen Schuss aus 20 Metern der Torwart noch über die Latte lenkte (19.).

Immer unterwegs und der Siegtorschütze: Ridle Baku - Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Endstation Casteels

Und weiter ging es. Baumgartner mit einem Schuss aus 18 Metern (21.), Andrej Kramaric per Kopfball aus 14 Metern (22.) und Georginio Rutter aus sechs Metern per Kopf (23.) - stets war Endstation bei Casteels. Wolfsburgs erste Chance war mehr Zufall, weil der eingewechselte Mattias Svanberg eine Flanke glücklich per Oberschenkel abfälschte und so für Gefahr sorgte. Der Ball ging aber am Tor vorbei (27.). Drin war er dann aber doch irgendwann. Nach Flanke von Angelino war Baumgartner per Kopf zur Stelle und ließ selbst Casteels keine Chance (42.). Doch die Führung sollte nur wenige Minuten halten. Denn Wolfsburg kam zurück. Nach Flanke von Maximilian Arnold kam Sebastiaan Bornauw aus zehn Metern zum Kopfball. TSG-Keeper Oliver Baumann konnte zwar per Fuß parieren, aber der Ball fiel TSG-Verteidiger Ozan Kabak unglücklich vor die Füße und von da ins eigene Tor (45.+5).

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Hoffenheim machte nach der Pause weiter mit seiner Offensive. Aber ein Kopfball von Kabak (47.) und Kevin Akpogumas Versuch, den Ball reinzuspitzeln (50.) brachten nichts ein. Zu diesem Zeitpunkt hatte die TSG schon zwölf Torschüsse abgegeben, Wolfsburg erst drei. Doch die Gäste nutzten ihren vierten und gleichzeitig ersten in der zweiten Halbzeit direkt zum 2:1. Langer Ball Casteels, Jakub Kaminski passte von links in die Mitte, Felix Nmecha weiter zu Ridle Baku - und der Nationalspieler schob eiskalt zum 2:1 ein (56.).

Hoffenheim warf noch einmal alles nach vorne und blieb gefährlich. Rutters Schuss strich aber knapp vorbei (59.), Baumgartners schöner Lupfer an Casteels vorbei blockte Bornauw mit dem Knie (61.). Danach machten die Wölfe hinten dicht, ließen nicht mehr viel zu. Hoffenheim war zwar bemüht, strahlte aber keine Gefahr mehr aus.

Spieler des Spiels: Ridle Baku

Ridle Baku spielte in Hoffenheim ungewohnt offensiv im Mittelfeld und nutze diese Position nicht nur für die meisten Sprints aller Spieler (47), sondern auch für den Siegtreffer. Es war bereits sein drittes Bundesliga-Saisontor, das sind nach 15 Spieltagen schon genauso viele Treffer wie in der kompletten Vorsaison.