Der SV Werder Bremen kämpft um den Bundesliga-Verbleib - © gumzmedia/nordphoto/Pool/imago images
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Das spricht im Rückspiel der Bundesliga-Relegation für den SV Werder Bremen

Im Hinspiel der Bundesliga-Relegation trennten sich der SV Werder Bremen und Heidenheim 0:0, am Montagabend steht das Rückspiel an. Wird Werder seiner Favoritenrolle gerecht? Fünf Gründe, warum sich die Bremer durchsetzen.

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1) Per Remis zum Sieg

Spielen Bremen und der FCH unentschieden, steigt der SVW zumindest in den regulären 90 Spielminuten nicht ab. Schießt das Team von Trainer Florian Kohfeldt dabei ein Tor, bleibt es wegen der Auswärtstorregel in der Bundesliga. In der Geschichte der Bundesliga-Relegation gab es erst einmal ein torloses Remis im Hinspiel: 2014 setzte sich Werder-Rivale Hamburg im Rückspiel in Fürth dann dank eines 1:1 durch.

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2) Ein Tor und Heidenheim muss sein Spiel ändern

Unentschieden hin oder her: Trifft Bremen zu Führung oder Ausgleich, muss Heidenheim reagieren - und sein spielerisches Konzept, das im Hinspiel aufgegangen ist, über den Haufen werfen. Die Mannschaft von Coach Frank Schmidt hatte auf eine kompakte Defensive und Chancen durch Konter oder Standardsituationen gesetzt, wäre in der Nachspielzeit nach einer Ecke fast in Führung gegangen.

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3) Gerne in der Ferne

Der SVW überzeugte diese Saison zu Hause ganz und gar nicht - dafür aber auswärts. Die Grünweißen holten 22 ihrer 31 Punkte auf fremden Plätzen, belegten damit in der Auswärtstabelle den achten Platz. Nach der Corona-Pause gewannen sie sogar drei ihrer vier Gastspiele.

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4) Trend: Vorteil Bundesliga

In den letzten 16 Relegationspartien gab es keinen Sieg für den Club aus der 2. Bundesliga, lediglich acht Remis. Der letzte Erfolg des klassentieferen Vereins war 2012, als Düsseldorf bei der Hertha siegte. Der letzte Heimerfolg eines Teams aus der 2. Bundesliga war 2009, als Nürnberg gegen Cottbus gewann.

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5) FCH-Offensivschwäche

Der FCH überragt durch seine Defensivstärke - lässt vorne aber immer wieder zu wünschen übrig. Nur drei Mannschaften aus der 2. Bundesliga erzielten in dieser Spielzeit weniger Tore als die Schmidt-Mannen, die nur 45 Mal einnetzten. Zum Vergleich: Werder markierte als 16. in der Bundesliga 42 Treffer.

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