Im Relegations-Hinspiel lässt der FCH dem SVW kaum Räume im Spiel nach vorne. Hier drängt Busch Füllkrug ab - © Marvin Ibo Güngör/GES/xim.gs/Pool/Imago Images
Im Relegations-Hinspiel lässt der FCH dem SVW kaum Räume im Spiel nach vorne. Hier drängt Busch Füllkrug ab - © Marvin Ibo Güngör/GES/xim.gs/Pool/Imago Images
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Relegation: SV Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim 1846 trennen sich 0:0 im Hinspiel

Der SV Werder Bremen und der 1. FC Heidenheim haben sich im Hinspiel der Relegation mit 0:0 getrennt. Beermann hatte die größte Chance für die Gäste, als er in der Nachspielzeit knapp vorbeiköpfte. Moisander flog mit Gelb-Rot vom Platz.

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Der 1. FC Heidenheim 1846 absolvierte ein Relegations-Hinspiel, wie es viele Experten wohl erwartet hatten. Gegen den Erstligist SV Werder Bremen ließ der Zweitligist über die gesamte Spielzeit fast nichts zu. Die Bremer hatten zwar deutlich mehr Ballbesitz, fanden jedoch keine Lücken in der dicht gestaffelten FCH-Defensive. Das Spiel gegen den Ball funktionierte einwandfrei, der SVW brachte im ersten Durchgang keinen Schuss aufs Tor von Kevin Müller.

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Den ersten Abschluss hatte der FCH-Stürmer Tim Kleindienst (25.). Nach einem fehlerhaften Rückpass von Marco Friedl hatte dieser viel Raum, zog mit Ball nach innen und schoss mit links aufs Tor. Maurice Multhaup stand dabei im Abseits. Ein Treffer hätte nicht gezählt. Multhaup war es auch, dem der Ball wenig später über den rechten Schlappen rutschte (32.). Die wohl größte Gelegenheit zur Führung für den FCH in Hälfte eins.

Heidenheims Cheftrainer Frank Schmidt legte die Marschroute vor dem Spiel im Interview bei DAZN fest: "Wir wollen vermeiden, früh und schon gar nicht doppelt in Rückstand zu geraten. Wir brauchen Entlastung und Mut nach vorne." Seine Spieler setzten das perfekt um. Wenn Werder bis zum Sechzehner kam, blockten die Heidenheimer zumeist die Schüsse. Gleichzeitig setzten die Gäste den einen oder anderen Nadelstich. Die schlechten Wetterverhältnisse in Hälfte zwei, in der ein Gewitter über das Wohninvest-Weserstadion zog, erschwerten ein flüssiges Offensivspiel auf beiden Seiten.

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Eine Gelegenheit zum 1:0 aufseiten des SVW hatte Yuya Osako, der eine Flanke von Finn Bartels aus spitzem Winkel rechts über das Tor köpfte (79.). Bartels versuchte es mit einem halbhohen Schuss, der bei nassem Rasen tückisch vor Müller aufsetzte. Der FCH-Keeper parierte (84.).

Kleindienst im Kopfballduell mit Gebre Selassie - Eibner-Pressefoto/Sascha Walther/Eibner/Walther/Pool

In den Schlussminuten sah der Bremer Verteidiger Niklas Moisander noch Gelb-Rot, als er Sebastian Griesbeck per Grätsche zu Boden schickte (87.). In der Nachspielzeit hatte FCH-Innenverteidiger Timo Beermann die große Gelegenheit zum Lucky Punch. Er köpfte einen Eckball von Marc Schnatterer ganz knapp links am Tor vorbei (90.+2).

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