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Der traumhafte Aufstieg von Dickson Abiama bei der SpVgg Greuther Fürth

Dickson Abiama ist erst seit fünf Jahren in Deutschland und spielte damals erstmals Fußball, noch vor einem Jahr war er Amateurspieler. Jetzt ist Abiama Bundesligaprofi. Ein traumhafter Aufstieg, der noch lange nicht am Ende ist.

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Die Rückkehr der SpVgg Greuther Fürth in die Bundesliga im Sommer 2021 war ein geradezu traumhafter Aufstieg. Doch das ist kein Vergleich zu dem Aufstieg, den Dickson Abiama hinter sich hat. Der 22-Jährige emigrierte erst 2016 von Nigeria nach Deutschland und fing dort mit dem Fußballspielen an. Noch bis zum Sommer 2020 spielte er als Amateur in der fünftklassigen Bayernliga. Jetzt ist er Bundesliga-Profi. "Es ist unglaublich, in der Bundesliga zu spielen. Als wäre ein Traum wahrgeworden", sagt er selbst.

Die Fußballkarriere von Abiama begann bei der SpVgg Mögeldorf. Damals wie heute ist Christian Jonczy Trainer und Jugendleiter des Vereins. Er beobachtete den Nigerianer bei dessen erstem Training und erzählt: "Die Jungs sagten: 'Der ist einer'. Ich fragte: 'Wisst ihr das schon?' Dann habe ich ihn spielen gesehen." Und Jonczy war sofort beeindruckt vom Können Abiamas.

Abiama überzeugt Azzouzi im Testspiel

Ein Jahr spielte er für die Jugend, ein Jahr für die Herrenmannschaft der Mögeldorfer. Und schrieb bereits dort Geschichte: "Er hat uns in der A-Jugend nach oben geschossen in die Bezirksligsoberliga. Das hatte der Verein noch nie erreicht", sagt Jonczy. Für Abiama ging es in der Folge weiter zu zwei anderen Amateurvereinen, erst zur SG Quelle Fürth, dann zum SC Eltersdorf. Und dort wurde sein heutiger Club auf ihn aufmerksam. "Vor der Saison haben wir ein Freundschaftsspiel gegen Fürth gespielt. Ich habe das einzige Tor für Elstersdorf geschossen. Ich glaube, sie haben mich dort beobachtet", sagt Abiama.

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Im Sommer 2020 schließlich boten ihm die Kleeblätter einen Vertrag an und verpflichteten ihn für den damaligen Zweitligisten. "Der Junge gibt immer 100 Prozent, egal ob er eine Minute spielt oder 90", lobt ihn Sportdirektor Rachid Azzouzi. Und gleich im ersten Jahr trumpfte Abaiama groß auf, avancierte zum besten Joker der 2. Bundesliga und machte mit seinem Tor zum 3:2 gegen Düsseldorf am letzten Spieltag den Aufstieg perfekt.

"Das war im Grunde genommen der passende Schluss, dass so ein Junge, der mit ganz wenig hergekommen ist, das entscheidende Tor macht", meint Azzouzi. Doch der Schluss für Abiama war es noch lange nicht. Nach dem Aufstieg hat er bereits sein erstes Tor vorbereitet. Nun will er auch selbst erstmals auf dem höchsten Niveau treffen. Keine Frage: Abiamas Aufstieg ist noch lange nicht beendet.