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Sicherte sich mit 19 Treffern die Torjägerkanone der 2. Bundesliga: Noel Futkeu
Sicherte sich mit 19 Treffern die Torjägerkanone der 2. Bundesliga: Noel Futkeu - © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
Sicherte sich mit 19 Treffern die Torjägerkanone der 2. Bundesliga: Noel Futkeu - © IMAGO/Sportfoto Zink / Wolfgang Zink
2. Bundesliga

Noel Futkeu schnappt sich die Torjägerkanone

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Der Stürmer erzielte 19 Saisontore und hielt die Spvgg Greuther Fürth damit nahezu im Alleingang im Rennen um den Klassenerhalt. Der Angreifer hatte dabei zudem eine Serie von Mitte März bis zum letzten Saisonspiel am 17. Mai, in denen ausschließlich er für die Franken traf.

Bis zur letzten Sekunde musste die SpVgg Greuther Fürth um den Klassenerhalt zittern, sicherte sich letztlich aber mit einem überzeugenden Heimsieg gegen Fortuna Düsseldorf zumindest die Relegation und darf damit weiter auf den Ligaverbleib hoffen. Der Grund, warum dies den Franken letztlich gelang, hat einen Namen: Noel Futkeu.

Der Stürmer war der unumstrittene Fixpunkt im Angriff der Fürther und erzielte satte 19 Treffer. Damit avancierte er zum Top-Torjäger der Liga und sicherte sich die Torjägerkanone. Er ließ unter anderem Mateusz Zukowski (17 Treffer) vom 1. FC Magdeburg und Isac Lidberg vom SV Darmstadt 98 (ebenfalls 17 Treffer) hinter sich. 

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Nächste Saison Bundesliga

Futkeu war die absolute Lebensversicherung der SpVgg, das unterstreicht auch eine andere beeindruckende Statistik: Von Mitte März bis zum abschließenden Saisonspiel gegen Düsseldorf am heutigen Sonntag war Futkeu der einzige Fürther Spieler, der für das Kleeblatt traf. Damit erzielte der 23-Jährige die letzten sieben Treffer seiner Mannschaft und kratzte so an einem Zweitliga-Rekord.

Dieser liegt bei acht Toren in Serie, aufgestellt von gleich drei Spielern. Erstmals gelang dieses Kunststück Paul-Werner Hofmann für den FSV Frankfurt in der Spielzeit 1980/81, gefolgt von Holger Aden für Eintracht Braunschweig in der Saison 1992/93 und Fritz Walter für den DSC Arminia Bielefeld in der Spielzeit 1995/96.

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Im Spiel gegen Düsseldorf verpasste Futkeu schließlich die Einstellung des Rekordes, da Felix Klaus den Fürther Führungstreffer erzielte und die Serie des Stürmers damit beendete. Dennoch trug sich Futkeu auch in der Partie gegen die Rheinländer noch in die Torschützenliste ein und traf zum 3:0. Damit landete er schließlich bei 19 Saisontoren und ist somit der Nachfolger von Davie Selke, der in der vergangenen Saison in Diensten des Hamburger SV mit 22 Toren der Top-Torjäger der Liga war.

Nun geht es für das Kleeblatt und seinen Angreifer in die Relegation, dort trifft das Team von Cheftrainer Heiko Vogel auf Rot-Weiss Essen. Futkeu droht somit ein eventuell unschöner Abschied aus dem Frankenland, denn er könnte der zweite Torschützenkönig der Zweitliga-Historie werden, der mit seinem Club absteigt. Bislang ist dies nur ein einziges Mal in der Geschichte der Fall gewesen, damals traf es in der Saison 1996/97 Angelo Vier ausgerechnet von Fürths kommendem Gegner Essen. 

Futkeu selbst wird aber in jedem Fall, egal ob Fürth die Klasse hält oder doch noch in Liga drei absteigt, nicht mehr im Unterhaus zu sehen sein. Der Angreifer kam nämlich im Juli 2024 per Leihe von Eintracht Frankfurt zu den Fürthern und kehrt nun nach Ablauf dieser Leihe zu den Adlerträgern an den Main zurück. Er wird somit in der nächsten Spielzeit definitv in der Bundesliga auflaufen.