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Der Sport-Club Freiburg rettet sich zu einem 3:2-Sieg gegen den VfL Wolfsburg

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Der Sport-Club Freiburg setzt seine Erfolgsserie fort und rettet sich gegen den VfL Wolfsburg zu einem 3:2 (2:0)-Sieg. Vincenzo Grifo (7./44.) brachte die Breisgauer vor der Pause mit 2:0 in Führung. Nach dem Wechsel konnten Max Kruse (52.) und Maximilian Arnold (84.) ausgleichen. Doch kurz vor Schluss traf Nico Schlotterbeck zum entscheidenden 3:2 (87.).

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Seit fünf Spielen ungeschlagen

Der Sport-Club Freiburg ist damit seit fünf Spielen ungeschlagen und hat in diesen Partien elf Punkte eingefahren, wodurch der SC zunächst den vierten Tabellenplatz wieder übernommen hat. Der VfL Wolfsburg kassierte nach zwei ungeschlagenen Spielen wieder eine Niederlage.

Fantasy Heroes: Vincenzo Grifo (23 Punkte), Nico Schlotterbeck (15) und Maximilian Arnold (11)

Freiburg hatte, auch Corona-bedingt, die Startelf auf mehreren Positionen geändert. Vor allem fehlte Innenverteidiger Philipp Lienhart, der nach zuvor 65 Bundesliga-Spielen in Folge in der Startelf erstmals passen musste. Für ihn spielte Keven Schlotterbeck, der zusammen mit Bruder Nico und Manuel Gulde die Viererkette bildete. Wolfsburg musste auf Keeper Koen Casteels verzichten, für ihn stand Pavao Pervan zwischen den Pfosten.

Mit voller Wucht hämmert Vincenzo Grifo den Ball zum 2:0 in die Maschen - IMAGO/Eibner-Pressefoto/Grant Hubbs/IMAGO/Eibner

Grifo mit erstem Doppelpack

Und der sollte in der ersten Halbzeit einiges zutun bekommen. Wolfsburg startete zwar offensiv, hatte nach zwei Minuten schon zwei Ecken auf der Habenseite. Danach spielte größtenteils aber nur noch Freiburg. Und ging früh in Führung. Vincenzo Grifo zirkelte einen Freistoß aus rund 24 Metern gekonnt genau ins Eck zum 1:0 (7.). Da war Pervan chancenlos. Für Grifo war es das sechste Saisontor, womit er zum Toptorschützen der Breisgauer avancierte. Wenig später rettete das Aluminium für Wolfsburg als Ermedin Demirovic aus fünf Metern nur den Pfosten traf (10.).

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Freiburg machte auch danach Druck, blieb gefährlich. Lucas Höler zwang Pervan mit einem Schuss aus 18 Metern zu einer Glanzparade (34.). Demirovic rutschte nach einem Torschuss von Christian Günter nur ganz knapp kurz vor der Torlinie am Ball vorbei (41.). Auf der anderen Seite herrschte absolute Ebbe. Die beste Gelegenheit hatte noch Jerome Roussillon nach einem genialen Pass von Max Kruse in den Lauf, doch Roussillon hatte Probleme bei der Ballmitnahme, so konnte Keven Schlotterbeck klären (38.).

Wolfsburg blieb im ersten Durchgang sogar ganz ohne Torschuss. Das hatte es beim VfL in der Bundesliga erst einmal gegeben, vor 24 Jahren, im April 1998 in Bielefeld. Freiburg hingegen schlug noch einmal zu. Demirovic und Nicolas Höfler spielten sich links per doppeltem Doppelpass stark durch, die Flanke von Höfler fand Grifo, der in der Mitte ganz blank stand, den Ball noch annahm und dann aus zehn Metern zum 2:0 in die Maschen drosch (44.). Für Grifo war es der erste Bundesliga-Doppelpack im 166. Spiel.

Vicenzo Grifo zeigt seine Liebe für den Sport-Club Freiburg - Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Schlotterbeck rettet den SC

Nach dem Wechsel präsentierten sich die Gäste deutlich verbessert. Und wurden dafür früh belohnt. Nach einem Konter steckte Maximilian Arnold den Ball in den Strafraum durch, wo Kruse ganz frei stand und locker zum 1:2 einschoss (52.). Es war Kruses zweiter Treffer für den VfL. Auch danach blieben die Wolfsburger druckvoll und aggressiv. Die besseren Chancen hatten aber die Hausherren. Doch Demirovic scheiterte gleich zweimal am starken Pervan (56./61.).

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Auf der anderen Seite zielte Lukas Nmecha zu hoch (67.), Jonas Wind setzte einen Kopfball neben das Tor (74.), In den letzten Spielminuten sollten sich die Ereignisse dann überschlagen. Nach langem Anlaufen gelang Arnold mit einem strammen Spannstoß aus zwölf Metern der viel umjubelte Ausgleich zum 2:2 (84.). Allein, der Sport-Club war noch nicht fertig. Denn fast im Gegenzug sorgte Nico Schlotterbeck mit einem Hammer aus 18 Metern für die neuerliche Führung des SC (87.). Die ließen sich die Hausherren dann nicht mehr nehmen.

Max Kruse schiebt den Ball eiskalt an Mark Flekken vorbei zum 1:2 - Christian Kaspar-Bartke/Getty Images

Spieler des Spiels: Vincenzo Grifo

Vincenzo Grifo gab so viele Torschüsse ab wie kein anderer Spieler (4) und schnürte im 166. Spiel den ersten Doppelpack seiner Bundesliga-Karriere. Mit sieben Treffern ist er nun alleiniger Freiburger Top-Torschütze dieser Bundesliga-Saison.