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Der Sport-Club Freiburg siegt im Derby gegen den VfB Stuttgart

Der Sport-Club Freiburg hat auch das zweite baden-württembergische Derby gegen den VfB Stuttgart gewonnen. Die Breisgauer siegten in einer hochklassigen Partie mit 2:1 (1:1).

Bundesliga Match Facts

Der Sport-Club Freiburg hat damit nach zuletzt nur einem Punkt aus zwei Spielen wieder an seine starke Siegesserie angeschlossen. Der VfB Stuttgart, der das Bundesliga-Hinspiel mit 2:3 verloren hatte, ist nunmehr seit drei Spielen ohne Dreier.

Fantasy Heroes: Florian Müller (22 Punkte) / Ermedin Demirovic (14) / Wooyeong Jeong (13)

Beide Trainer hatten ihre Mannschaft im Vergleich zum jüngsten Spiel unter der Woche gehörig durcheinander gewürfelt. Christian Streich brachte beim Sport-Club Jonathan Schmid nach drei Spielen Verletzungspause und Nicolas Höfler nach abgesessener Gelb-Sperre zurück ins Team. Zudem durfte Wooyeong Jeong wieder von Beginn an ran. Beim VfB setzte Coach Pellegrino Matarazzo wieder auf die beiden Routiniers Gonzalo Castro und Daniel Didavi, brachte zudem die zuletzt gelb-gesperrten Nicolas Gonzales und Silas Wamangituka.

Wooyeong Jeong trifft zum 2:1 für den Sport-Club - imago images/Pressefoto Baumann

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Letzterer sorgte dann bereits nach sieben Minuten für die frühe Führung der Schwaben, als er nach einem von SCF-Keeper Florian Müller parierten Schuss von Didavi im Nachsetzen zum 1:0 traf. Schiedsrichter Tobias Stieler ließ die Situation vom Video-Assistenten kurz checken, doch Wamangituka hatte bei Didavis Schuss nicht, wie vom Assistenten zunächst angezeigt, im Abseits gestanden. Es war Wamangitukas drittes Tor im dritten Spiel in Folge.

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Die Freiburger Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von Christian Günter, legte Jeong unfreiwillig für Ermedin Demirovic auf - und der Schuss des Bosniers aus zehn Metern wurde vom am Boden liegenden Waldemar Anton unhaltbar zum 1:1 abgefälscht (14.). Eine Viertelstunde später hatte Demirovic Pech, als er nach einer Ecke am langen Pfosten den Ball aus einem Meter aufs Tor schoss, aber VfB-Keeper Gregor Kobel mit dem Fuß parieren konnte (29.).

Stuttgart jubelt über die frühe Führung durch Silas Wamangituka - Alex Grimm/Getty Images

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Der Sport-Club drückte und konnte die Partie schließlich sogar ganz drehen. Nach einem langen Abschlag von Müller verlängerte Demirovic mit der Hacke. Stuttgarts Pascal Stenzel lief am Ball vorbei - und so war Jeong auf und davon und konnte zum 2:1 einschieben (37.). Kurz danach vergaben Schmid per Kopf (41.) und Janik Haberer ganz freistehend mit einem Schuss aus 15 Metern (44.).

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Doch auch den Gästen bot sich noch einmal eine Riesenchance, als Schiedsrichter Stieler nach einem Foul von Haberer an Wamangituka im Strafraum auf Elfmeter entschied. Gonzalez aber scheiterte an Müller (45.), wodurch der SC mit einer 2:1-Führung in die Kabinen gehen konnte.

Nach dem Wechsel drängten die Gäste mächtig auf den Ausgleich. Bis zur 60. Minute kamen sie auf 6:0-Torschüsse. Doch keiner davon fand seinen Weg ins Tor. Castro etwa scheiterte mit einem gut platzierten Schuss an Müller (48.), Orel Mangala ebenso (48.) und Gonzalez schoss nur neben das Tor (56.).

Danach standen die Freiburger wieder sicher, machten hinten dicht und ließen kaum noch Chancen zu. Bis zur 76. Minute als sich für den eingewechselten Konstantinos Mavropanos noch einmal eine Großchance ergab. Nach Flanke von links nahm der Grieche das Leder im Flug volley aus drei Metern - und schoss Müller auf der Linie an. Kurz vor Schluss rettete dann auch noch der Pfosten für die Freiburger, der eingewechselte Erik Thommy setzte einen schönen Schuss an den Innenpfosten (88.). Gleich danach war es Gonzalez, der den Außenpfosten traf (90.+1).

Florian Müller lässt sich von Coach Christian Streich für sein starkes Spiel beglückwünschen - Simon Hofmann/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Spieler des Spiels: Florian Müller

Florian Müller parierte zehn der elf Torschüsse, die auf sein Tor kamen, das ist für ihn ein neuer persönlicher Bundesliga-Rekord. Der Keeper rettete dem SC den Sieg, unter anderem, weil er zum dritten Mal in der Bundesliga einen Strafstoß parierte (von nunmehr 11).