Lukas Klünter (r.) war der schnellste Spieler der vergangenen Bundesliga-Saison - © imago images / Sportnah
Lukas Klünter (r.) war der schnellste Spieler der vergangenen Bundesliga-Saison - © imago images / Sportnah
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Top-5 der Saison 2018/19: Das sind die schnellsten Bundesliga-Spieler

Köln – Die Saison 2018/19 ist Geschichte und nun ist die optimale Gelegenheit, einen Blick auf die statistisch besten Spieler der Saison zu werfen. In insgesamt neun Kategorien blickt bundesliga.de auf jene Akteure, die es ganz nach oben geschafft haben. Im dritten Teil geht es um die schnellsten Sprinter

Platz 5: Kai Havertz (35,02 km/h)

>>>Teil 1: Die Spieler mit der besten Zweikampfqoute
>>>Teil 2: Die Torhüter mit den meisten gehaltenen Bällen
>>>Teil 4: Die meisten Torschussvorlagen
>>>Teil 5: Die Spieler mit der besten Passquote
>>>Teil 6: Die Spieler mit den meisten Flanken
>>>Teil 7: Die Spieler mit den meisten Torvorlagen

Der junge Mittelfeldspieler von Bayer 04 Leverkusen war einer der auffälligsten Spieler in der Saison 2018/19. Er stand in 34 Partien auf dem Rasen, davon 33 mal in der Startelf, erzielte 17 Tore für die Werkself. Das machte ihn ebenso zu einem gefürchteten Gegenspieler wie seine Spitzengeschwindigkeit, aufgrund derer er nur bedingt zu stoppen war. Und wenn, dann in der Regel nur durch Fouls. 52 mal holten die Gegner Kai Havertz von den Beinen. So oft wurde kein anderer Leverkusener gefoult. Auf diesen Spitzenplatz hätte der 19-Jährige aber sicher gern verzichtet.

Platz 4: Jerome Roussillon (35,07 km/h)

Beim VfL Wolfsburg spielt Jerome Roussillon auf der linken Seite in der Verteidigung. Doch die Offensiv-Qualitäten, die der 26-Jährige mitbringt, sind unverkennbar. Zum einen ist der Franzose pfeilschnell, brachte es auf die viertschnellste in der Bundesliga gemessene Geschwindigkeit. Zum anderen brachte er es auf sieben Scorer-Punkte (drei Tore, vier Vorlagen). Außerdem ging Roussillon in die meisten offensiven Dribblings und gewann nahezu die Hälfte davon (49 Prozent).

Ist seinen Gegnern dank seiner Schnelligkeit oft einen Schritt voraus: Jerome Roussillon - imago images / Nordphoto

Platz 3: Achraf Hakimi (35,1 km/h)

>>> Offizieller Transfermarkt: Alle Wechsel der Bundesliga-Clubs

Auch der drittschnellste Spieler der abgelaufenen Bundesliga-Saison wechselt gern häufig sein Metier. Nominell ist der von Real Madrid an Borussia Dortmund ausgeliehene Achraf Hakimi zwar Außenverteidiger. Doch der 20 Jahre alte Spanier suchte immer wieder den Weg zum gegnerischen Tor. Mitunter gar erfolgreich, wie seine zwei Tore und vier Vorlagen in der Spielzeit 2018/19 unterstreichen. Bemerkenswert ist aber auch: Obwohl er mit viel Tempo kommt, beherrscht er den Umgang mit dem Ball geradezu virtuos. Seine Fehlpass-Quote lag gerade einmal bei 13 Prozent.

Platz 2: Ante Rebic (35,11 km/h)

Ante Rebic hat mit Eintracht Frankfurt eine starke Saison gespielt. Der Kroate steuerte zum Erreichen von Platz sieben und dem damit verbundenen Erreichen der Europa-League-Qualifikation neun Treffer bei und bereitete vier weitere Tore vor. Rebic profitiert von seiner Schnelligkeit, die er immer wieder gern einsetzt. Er belegt nicht nur Platz zwei in der Liste der Spieler mit den höchsten gemessenen Geschwindigkeiten. Er sprintet pro Spiel im Schnitt 33 mal. Damit ist er einer der lauffreudigsten Spieler der Bundesliga überhaupt.

So schnell, dass man sich ihm mit aller Macht in den Weg werfen muss: Frankfurts Ante Rebic - imago images / RHR-Foto

Platz 1: Lukas Klünter (35,4 km/h)

Hut ab vor diesem Tempo! Nur zehn Partien (davon sieben von Beginn an) benötigte der Hertha-Verteidiger, um den Saison-Bestwert aufzustellen. Weil Lukas Klünter nicht nur blitzschnell, sondern auch technisch versiert und mit reichlich Spielübersicht ausgestattet ist, entwickelte er sich in der abgelaufenen Spielzeit zu einem echten Allrounder: Der 23-Jährige, der bei Hertha BSC unter Vertrag steht, kam als Außenverteidiger, im offensiven Mittelfeld und auch als Innenverteidiger zum Einsatz. Und er kann noch mehr: Als er für den 1. FC Köln spielte, fungierte er sogar zwischenzeitlich als Stürmer.