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Mit Video: RB Leipzig feiert klaren 2:0-Sieg gegen den VfB Stuttgart

RB Leipzig hat das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit 2:0 (0:0) gewonnen. Gegen die lange Zeit in Unterzahl spielenden Schwaben erzielten Amadou Haidara (46.) und Emil Forsberg (67., Foulelfmeter) die Tore. Naouriou Ahamada hatte in der 13. Minute die Rote Karte gesehen.

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Im Vergleich zur überraschenden Niederlage unter der Woche in Köln nahm Leipzigs Trainer Julian Nagelsmann vier Veränderungen vor. Die betrafen vor allem die Defensive: Für Marcel Halstenberg, Nordi Mukiele und Dayot Upamecano rückten Angelino, Ibrahima Konate und Willi Orban in die Startelf, weiter vorne ersetzte zudem Dani Olmo den Schweden Emil Forsberg. Nach langer Verletzungspause stand außerdem Konrad Laimer erstmals in dieser Saison bei einem RB-Pflichtspiel im Kader.

Fantasy Heroes:Amadou Haidara (19) | Angelino (17) | Dani Olmo (16)

Bei den Schwaben kehrte Konstantinos Mavropanos nach abgesessener Gelb-Sperre für Atakan Karazor in die Startelf zurück, zudem durfte Routinier Gonzalo Castro im Mittelfeld anstelle von Mateo Klimowicz ran.

Ahamada schaut noch einmal genau hin: Aytekin zeigt ihm Rot. - Sven Sonntag via www.imago-images.de/imago images/Picture Point LE

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Gute zehn Minuten agierten beide Teams auf gleichem Niveau, ohne dabei durch besondere Aktionen aufzufallen. Der erste Aufreger aber war gleich eine für den weiteren Verlauf maßgebliche Situation: Naouirou Ahamada grätschte Amadou Haidara aus vollem Lauf um, Schiedsrichter Deniz Aytekin zeigte zunächst Gelb, korrigierte sich aber nach Rücksprache mit dem Video-Assistenten und schickte den Stuttgarter vom Platz (13.).

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Erst in Überzahl konnten die Gastgeber mehr und mehr vor das Stuttgarter Tor kommen. Der VfB hingegen stellte seine Offensivbemühungen ein, so dass die Torschuss-Statistik zur Pause ein klares Plus von 9:0 für die Nagelsmann-Elf auswies. Richtig zwingende Chancen aber waren nicht dabei. Haidara scheiterte an Stuttgarts Keeper Gregor Kobel (16.), Konate verlor nach einem Eckball das Rennen um den Ball gegen den VfB-Schlussmann (36.) und Angelino scheiterte mit einem weiteren Versuch (39.).

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Überhaupt war Kobel Stuttgarts auffälligster Mann. Zweimal allerdings war er machtlos. Zunächst, als Haidara nur 23 Sekunden nach Wiederanpfiff eine Olmo-Flanke mit Wucht ins Tor köpfte (46.). Zum anderen, als Forsberg in der 67. Minute per Foulelfmeter traf. Der Schwede war zwei Minuten zuvor eingewechselt worden. Die Szene, in der Mavropanos ihn foulte, war seine erste auffällige.

Zwischen den beiden Treffern aber hatte der VfB-Keeper mehrfach geglänzt. Haidara scheiterte aus kurzer Distanz am Schweizer (52.), ebenso wie Alexander Sörloth, der wie der Torschütze zum 1:0 gegen Kobel vergab (57.). Seine beste Szene aber hatte er, als er zunächst Angelinos Hammer aus 18 Meter und anschließend den Nachschuss von Dani Olmo aus kurzer Distanz artistisch entschärfte (63.).

Nach dem zweiten Leipziger Treffer passierte nicht mehr viel. Stuttgart hatte sich trotz Unterzahl gut verkauft, RB Leipzig hingegen die vorzeitige Meisterfeier des FC Bayern - die hätte im Falle einer Niederlage der Nagelsmann-Elf festgestanden - verhindert.

Lufthoheit: Amadou Haidara trifft zur Leipziger Führung - KH via www.imago-images.de/imago images/Karina Hessland

Spieler des Spiels: Amadou Haidara

Unter der Woche in Köln gelang Amadou Haidara sein erstes Weitschusstor in der Bundesliga, jetzt legt er wenige Tage später sein erstes Kopfballtor in der Bundesliga nach und traf zudem auch erstmals zwei Bundesliga-Partien in Folge. Er war an sieben der 24 RB-Abschlüsse beteiligt und bestritt die meisten Zweikämpfe der Partie (32).