Diese Spieler sind neu in der Bundesliga - © Imago (4), Getty Images (1)
Diese Spieler sind neu in der Bundesliga - © Imago (4), Getty Images (1)
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Mbabu, Candido und Co.: Neue Gesichter der Bundesliga - Teil 2

Köln - Zur Saison 2019/20 verstärken sich die Bundesliga-Clubs mit zahlreichen Spielern, die erstmals in Deutschlands Eliteliga zum Einsatz kommen werden. bundesliga.de stellt in der Serie "Neue Gesichter der Bundesliga" einige von ihnen vor. Im zweiten Teil mit Kevin Mbabu, Luan Candido, Cyrill Akono, Rifet Kapic und Kingsley Ehizibue.

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Kevin Mbabu (VfL Wolfsburg)

Der VfL Wolfsburg stellt seinen Kader für die kommende Saison breiter auf. Schließlich treten die Wölfe nicht nur in der Bundesliga und im DFB-Pokal an, sondern nehmen auch an der Gruppenphase der Europa League teil. Auf der Rechtsverteidiger-Position wurde deshalb für den Brasilianer William ein starker Konkurrent verpflichtet: Kevin Mbabu kommt von den Young Boys Bern. "Kevin überzeugt durch Robustheit und Tempo und ist ein Spieler, der sowohl als Fußballer als auch als Mensch gut zum VfL Wolfsburg passt“, sagt VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. Mbabu, der drei Jahre lang in England bei Newcastle United unter Vertrag stand, dort aber nur zu drei Premier-League-Einsätzen kam, ist seit seiner Rückkehr in die Heimat 2016 durchgestartet. Mit Bern wurde der schweizer Nationalspieler zuletzt zwei Mal in Folge Meister. 2018 wurde er sogar zum Spieler des Jahres gewählt. Keine Frage, dieser Mann hat Stammplatz-Ambitionen.

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Kevin Mbabu - FABRICE COFFRINI/AFP/Getty Images

Luan Candido (RB Leipzig)

Gutes Scouting kann einem Verein den entscheidenden Vorteil gegenüber den Konkurrenz verschaffen. Das wissen auch die Verantwortlichen von RB Leipzig, die sich sicher sind, dass der gerade einmal 18 Jahre junge Luan Candido eine Verstärkung für den Bundesliga-Spitzenclub sein wird. Der Brasilianer hat noch kein Spiel für die erste Mannschaft seines Ex-Vereins Palmeiras bestritten, kam allerdings schon zu den ersten Einsätzen für Brasiliens U20-Nationalteam. Der scheidende RB-Sportdirektor Ralf Rangnick erklärt den Transfer: "Wir haben den Jungen seit einem halben Jahr beobachtet. Er hat sehr auf sich aufmerksam gemacht, kann auf der linken Seite so ziemlich alles spielen. Wir bekommen mit ihm einen sehr flexiblen und variablen Spieler, der auch körperlich alle Anforderungen erfüllt. Ich bin froh, dass er sich für uns entschieden hat."

Luan Candido - imago/Photosport

Cyrill Akono (1. FSV Mainz 05)

Der neue Angreifer, den sich der 1. FSV Mainz 05 für die kommende Saison gesichert hat, ist gerade einmal 19 Jahre alt. Cyrill Akono schaffte beim Drittligisten SC Preußen Münster in der Saison 2018/19 den Sprung aus der U19 in die Profimannschaft. Für die A-Junioren hatte er in den letzten anderthalb Jahren wie am Fließband getroffen, in der 3. Liga gelangen ihm immerhin vier Tore in seinen ersten 15 Einsätzen. Mainz 05 war zur Stelle und nahm ihn für die kommenden vier Jahre unter Vertrag. "Cyrill Akono ist ein junger, hochveranlagter Stürmer, der bereits in der 3. Liga bewiesen hat, dass er seine Stärken flexibel auf mehreren Positionen in der Offensive einbringen kann", meint Sportvorstand Rouven Schröder. Akono kam in Münster meistens als Mittelstürmer, oder als Linksaußen zum Einsatz. In Mainz wird er sich wohl zunächst in der U23 empfehlen müssen. Das Bundesliga-Debüt könnte aber schnell folgen, wenn seine Entwicklung so rasant weiter geht wie bisher.

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Cyrill Akono - imago/Kirchner-Media

Rifet Kapic (SC Paderborn)

Nach dem überraschenden Durchmarsch von der 3. Liga in die Bundesliga musste der SC Paderborn den Verlust von Mittelfeldspieler Philipp Klement verkraften, der sich dem VfB Stuttgart anschließt. Rifet Kapic heißt der Mann, der die entstandene Lücke schließen soll. Der Bosnier stand zuletzt bei Grashoppers Zürich unter Vertrag, spielte aber auf Leihbasis in seiner Heimat Bosnien-Herzegowina, wo er mit dem FK Sarajevo das Double aus Meisterschaft und Pokal gewann. "Rifet ist technisch sehr stark, verfügt über Spielmacher-Qualitäten und hat einen starken Zug nach vorne mit einem guten Abschluss", beschreibt Markus Krösche, der ehemalige Paderborner Geschäftsführer, den Neuzugang. Kapic hat für drei Jahre beim Aufstieger unterschrieben.

Rifet Kapic - imago/Geisser

Kingsley Ehizibue (1. FC Köln)

Die größte Stärke, die der neue Rechtsverteidiger des 1. FC Köln mitbringt? Tempo! "Geschwindigkeit ist für mich eine wichtige Waffe. Geschwindigkeit liegt in meinen Genen" sagt Kingsley Ehizibue. Der 24-Jährige soll beim Aufstieger sowohl defensiv als auch offensiv für Furore sorgen. Der Niederländer, der in München geboren wurde und zuletzt in seiner Heimat für PEC Zwolle spielte, hat einen Vertrag bis 2023 unterschrieben. Bei Zwolle stand er letzte Saison in 32 Ligaspielen in der Startelf und auch in Köln hat er gute Aussichten auf einen Stammplatz. FC-Geschäftsführer Armin Veh lobt den Neuzugang: "Kingsley ist ein sehr dynamischer Defensivspieler. Er ist technisch stark und hat ein sehr gutes Auge für seine Mitspieler in der Offensive."

>>> Die neuen Regeln in der Saison 2019/20

Kingsley Ehizibue - imago images / Pro Shots