Diese Spieler sind neu in der Bundesliga: Lukas Nmecha, Sebastiaan Bornauw, Tomas Koubek, Jeremiah St. Juste und Lewis Baker - © imago images (5)
Diese Spieler sind neu in der Bundesliga: Lukas Nmecha, Sebastiaan Bornauw, Tomas Koubek, Jeremiah St. Juste und Lewis Baker - © imago images (5)
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Nmecha, Bornauw, Koubek, St. Juste, Baker: Neue Gesichter der Bundesliga – Teil 9

Köln - Zur Saison 2019/20 verstärken sich die Clubs mit zahlreichen Spielern, die erstmals in der Bundesliga zum Einsatz kommen werden. bundesliga.de stellt in der Serie "Neue Gesichter der Bundesliga" einige von ihnen vor. Im neunten Teil mit Lukas Nmecha, Sebastiaan Bornauw, Tomas Koubek, Jeremiah St. Juste und Lewis Baker.

>>> Teil 1: Hernandez, Wolf und Co.
>>> Teil 2: Mbabu, Candido und Co.
>>> Teil 3: Sinkgraven, Diaby und Co.
>>> Teil 4: Kenny, Iago und Co. 
>>> Teil 5: Ampomah, Suchy und Co.
>>> Teil 6: Morey, Sow und Co.
>>> Teil 7: Nkunku, Thuram und Co.
>>> Teil 8: Skov, Skhiri und Co.

Lukas Nmecha (VfL Wolfsburg)

>>> Offizieller Transfermarkt: Alle Wechsel des Bundesliga-Clubs

Ein Top-Talent aus der Kaderschmiede von Manchester City sicherte sich der VfL Wolfsburg: Lukas Nmecha wird in der kommenden Saison für die "Wölfe" stürmen – der deutsche U21-Nationalspieler, der im Sommer die U21-EM in Italien und San Marino für die DFB-Auswahl absolvierte, soll den Angriff der Niedersachsen noch variabler machen. In der vergangenen Saison war Nmecha, der auch die englische Staatsbürgerschaft besitzt und bis vor kurzem noch für die Juniorenteams der "Three Lions" auflief, von den "Citizens" an den Zweitligisten Preston North End ausgeliehen. Dort erzielte der 20 Jahre alte Mittelstürmer in 41 Liga-Partien vier Treffer und bereitete acht weitere vor.

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"Lukas ist ein junger und hungriger Spieler, der perfekt zu unserer Spiel- und Vereinsphilosophie passt. Er hat in der vergangenen Saison in der zweiten englischen Liga und in den Länderspielen der U21-Nationalmannschaft gute Leistungen abgeliefert und auf sich aufmerksam gemacht. Wir freuen uns sehr, dass er jetzt bei uns den nächsten Schritt in seiner Karriere angeht“, betonte VfL-Sportdirektor Marcel Schäfer bei der Verpflichtung des Nachwuchsstürmers. Auch Nmecha ist glücklich über seinen Wechsel zum Europa-League-Teilnehmer: "Es war schon länger mein Ziel, in der Bundesliga und damit in meinem Geburtsland spielen zu können. Dass es mit einem Wechsel zum VfL Wolfsburg nun geklappt hat, freut mich umso mehr, weil ich hier die besten Voraussetzungen habe, um mich auf dem höchsten Niveau bestmöglich weiterzuentwickeln und mein Potential vollständig abzurufen."

Wolfsburg-Leihgabe Lukas Nmecha steht bei Manchester City unter Vertrag - HECTOR RETAMAL/AFP/Getty Images

Sebastiaan Bornauw (1. FC Köln)

Einen Innenverteidiger hatte der 1. FC Köln noch gesucht, um seine Aufstiegsmannschaft fit für die anstehende Saison in der Bundesliga zu machen. Fündig wurden die "Geißböcke" nach intensiver Fahndung in Belgien: Sebastiaan Bornauw wechselt vom belgischen Rekordmeister RSC Anderlecht in die Domstadt – der Abwehrspieler, bei den Violett-Weißen ausgebildet, gilt als eines der größten Talente im Nachbarland und spielte im Sommer auch bei der U21-EM in Italien und San Marino für die Nachwuchsauswahl der "Red Devils". Aggressiv gegen den Mann, trotz einer Körpergröße von 1,91 Meter schnell auf den Beinen, ein Leadertyp bereits mit 20 Jahren: Bornauws Qualitäten sprechen eine klare Sprache, die auch den FC überzeugten.

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"Wir bekommen einen jungen 20-jährigen, dynamischen, aggressiven, groß gewachsenen und körperlich schon recht starken Innenverteidiger, der das schon macht, was wir reinbringen wollen. Er attackiert nach vorne und ist mutig im Spielaufbau. Ich freue mich riesig, dass wir das realisieren konnten", ist der neue Kölner Coach Achim Beierlorzer voll des Lobes über den jüngsten Neuzugang der "Geißböcke". Bornauw freut sich nach dem Abschied von seinem Heimatclub derweil auf die neue Herausforderung in der Bundesliga: "Das ist eine unheimlich starke und populäre Liga, die ich natürlich auch schon in Belgien verfolgt habe. Der FC ist ein Club mit Tradition und tollen Fans, die im Stadion für eine großartige Atmosphäre sorgen. Das mag ich sehr und darauf freue ich mich."

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Internationale Erfahrung: Kölns Neuzugang Sebastiaan Bornauw in Aktion für die belgische U21 - imago images / Gribaudi/ImagePhoto

Tomas Koubek (FC Augsburg)

Dass der FC Augsburg für die anstehende Bundesliga-Saison einen neuen Mann zwischen den Pfosten suchte, war ein offenes Geheimnis. Dass die Wahl auf den tschechischen Nationaltorhüter Tomas Koubek fällt, kam dagegen eher überraschend. Von Stade Rennes wechselt der 1,97 Meter große Schlussmann zu den Fuggerstädtern. "Mit ihm bekommen wir einen international erfahrenen, sehr guten Torhüter und freuen uns sehr, dass der Wechsel nun geklappt hat. Tomas hat bereits seine Klasse in der Nationalmannschaft Tschechiens, in der Europa League sowie in der Ligue 1 unter Beweis stellen können. Wir sind absolut davon überzeugt, dass er sehr gut in unser Team passt und uns verstärken wird", sagt Augsburgs Sportgeschäftsführer Stefan Reuter.

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Der 26 Jahre alte Keeper, der beim FCA einen Fünfjahresvertrag erhält, kommt mit breiter Brust in die Bundesliga, gewann doch zuletzt mit seinem alten Verein den französischen Pokal. Neben seiner Auslandserfahrung in der Ligue 1 konnte sich Koubek, der neun Länderspiele für die tschechische Nationalmannschaft absolviert hat, auch international auszeichnen: In der vergangenen Saison scheiterte Rennes mit dem Torwarthünen erst im Achtelfinale der Europa League am späteren Finalisten FC Arsenal. Nun folgt der Schritt nach Deutschland für Koubek: "Ich freue mich sehr auf den FCA und die neue Herausforderung in der Bundesliga! Ich bin dem Verein und den Verantwortlichen sehr dankbar, dass sie mir die Möglichkeit geben, mich in dieser Top-Liga beweisen zu dürfen und will das in mich gesetzte Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen."

In der vergangenen Saison gewinnt Tomas Koubek mit Stade Rennes den französischen Pokal - DAMIEN MEYER/AFP/Getty Images

Jeremiah St. Juste (1. FSV Mainz 05)

Einen echten Transfercoup konnte der 1. FSV Mainz 05 mit der Verpflichtung des niederländischen Defensivallrounders Jeremiah St. Juste von Feyenoord Rotterdam landen: Der 22-jährige Abwehrspieler kann sowohl innen als auch außen verteidigen und sogar im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. "Jeremiah ist ein sehr dynamischer Innenverteidiger mit hoher Grundgeschwindigkeit und einer intelligenten Spieleröffnung. Er ist aufgrund seiner guten Technik ebenfalls flexibel in der Defensive einsetzbar – bei Feyenoord hat er zuletzt bewiesen, dass er als etatmäßiger Innenverteidiger auch auf der defensiven Außenbahn Top-Leistungen bringen kann. Seine enorme Sprungkraft macht ihn bei Standards darüber hinaus torgefährlich", sagt 05-Sportvorstand Rouven Schröder über die Vorzüge des Neuzugangs.

>>> Der 1. FSV Mainz 05 im Teamcheck

Dazu ist St. Juste trotz seines noch recht jungen Alters bereits äußerst erfahren: Insgesamt ist der 1,84 m große Defensivspezialist in seiner Karriere bereits in über 100 Spielen der Eredivisie für Feyenoord und seinen Ausbildungsverein SC Heerenveen aufgelaufen und hat in der Europa League sowie der Champions League Erfahrungen auf dem internationalen Parkett sammeln können. In Mainz trifft der Niederländer auf seinen ehemaligen Teamkollegen und Landsmann Jean-Paul Boetius, der St. Juste bereits von seinen Erlebnissen in der Bundesliga vorgeschwärmt hat: "Jean-Paul Boëtius hat mir viel erzählt. Mainz 05 ist ein für mich ein großer Klub mit fantastischen Fans. In meinem Alter für einen Verein wie den FSV in der Bundesliga spielen zu dürfen, ist eine großartige Gelegenheit. Ich kann es kaum erwarten, in der Opel-Arena aufzulaufen."

Von Feyenoord Rotterdam wechselt Jeremiah St. Juste zu Mainz 05 - FILIPPO MONTEFORTE/AFP/Getty Images

Lewis Baker (Fortuna Düsseldorf)

Das zentrale Mittelfeld verstärken und die entscheidende Impulse setzen: So lautet die Aufgabe für Lewis Baker, den der FC Chelsea für ein Jahr an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen hat. Die Rheinländer besitzen darüber hinaus eine Kaufoption für den 24-jährigen Engländer, der in den vergangenen Jahren für verschiedene Clubs auf Leihbasis tätig war. So spielte Baker zunächst zwei Jahre für den niederländischen Erstligisten Vitesse Arnheim, danach war in den vergangenen beiden Spielzeiten in der englischen Championship, der zweithöchsten Spielklasse auf der Insel, für den FC Middlesbrough, für Leeds United und zuletzt für den FC Reading aktiv. "Es wird für mich eine spannende Herausforderung, in der Bundesliga zu spielen. Für mich gehört die Bundesliga weltweit zu den absoluten Top-Ligen", sagte Baker bei seiner Verpflichtung.

>>> Regeln und Video-Assistent: Das sind die Neuerungen zur Saison 2019/20

Fortuna setzt große Hoffnungen in die Leihgabe der "Blues", die neben spielerischen Akzenten auch für Stabilität im Mittelfeldzentrum sorgen soll: "Ich kenne und beobachte Lewis Baker schon seit seiner Jugendzeit beim FC Chelsea. Bei Vitesse Arnheim gehörte er in jungen Jahren zu den herausragenden Mittelfeldspielern in der Eredivisie. Er bringt alles mit, was man als zentraler Mittelfeldakteur braucht. Baker ist laufstark, dynamisch und torgefährlich. Ich bin mir sicher, dass er in der Bundesliga direkt Akzente setzen und unserem kreativen Spiel guttun wird", sieht Fortunas Sportvorstand Lutz Pfannenstiel großes Potenzial in dem ehemaligen englischen Juniorennationalspieler, der 2016 beim prestigeträchtigen Nachwuchsturnier in Toulon zum Torschützenkönig avancierte.

In der Schaltzentrale zuhause: Fortuna Düsseldorfs Neuzugang Lewis Baker - imago images / Uk Sports Pics Ltd