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Rückkehrer Jeremiah St. Juste beschert Mainz 05 einen knappen 1:0-Sieg gegen den VfL Bochum

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Der 1. FSV Mainz 05 feiert am 19. Spieltag der Bundesliga einen knappen Sieg. 1:0 gewann die Mannschaft von Bo Svensson zuhause gegen den VfL Bochum. Torschütze war Jeremiah St. Juste (48.), der nach mehrmonatiger Verletzungspause ein perfektes Comeback feierte.

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Beim 1. FSV Mainz 05 feierte Jeremiah St. Juste sein Comeback. Seit über drei Monaten (3. Oktober 2021, 1:2 gegen Union) bestritt er nach langer Verletzungspause sein erstes Bundesliga-Spiel. Moussa Niakhate gab sein Debüt 2022, beide zusammen hatten in der Bundesliga zuletzt vor über vier Monaten (11. September, 2:0 bei 1899 Hoffenheim) begonnen und ersetzten jetzt Alexander Hack, der wegen einer Rot-Sperre fehlte und Daniel Brosinski. Außerdem begann Leandro Barreiro für Jean-Paul Boetius.

Fantasy Heroes: Jeremiah St. Juste (25 Punkte), Aaron Martin, Moussa Niakhate (beide 15)

Beim VfL Bochum fehlten zwei Dauerbrenner in der Startelf:  Danilo Soares, der wegen der Geburt seine Kindes kurzfristig nicht zur Verfügung stand, und Elvis Rexhbecaj (auf der Bank). Beide hatten an den ersten 18 Spieltagen von Beginn an gespielt. Für sie übernahmen Konstantinos Stafylidis und Eduard Löwen. Einen dritten Wechsel gab es mit Christopher Antwi-Adjei für Gerrit Holtmann, der wegen einer Erkältung fehlte.

Robin Zentner hält den Elfmeter von Sebastian Polter - rscp - FRANK HEINEN via www.imago-images.de/imago images/Rene Schulz

Polter vergibt Elfmeter

Der Gastgeber begann mit viel Tempo und setzte Bochum gleich unter Druck. Immer wieder drangen die Mainzer in den gegnerischen Strafraum ein, gefährliche Chancen blieben aber zunächst aus. Auch weil der VfL die 05er in Sachen Abschluss in Zaum halten konnte. Defensiv stand Bochum gut. Die beiden Youngster Armel Bella Kotchap und Maxim Leitsch gewannen in der ersten Hälfte 93 bzw. 91 Prozent ihrer Zweikämpfe.

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Mit anhaltender Spieldauer fanden die Gäste dann aber auch offensiv besser ins Spiel. Nach einer halben Stunde hatte Bochum dann sogar die Chance zur Führung. Nachdem Stefan Bell Gegenspieler Sebastian Polter im Strafraum von den Beiden geholt hatte, gab es Elfmeter für den VfL. Der Gefoulte trat selbst an und vergab, sein flacher Schuss mit der rechten Innenseite war viel zu lasch und Robin Zentner hielt den Ball (32.). Großchancen blieben ansonsten Mangelware in der ersten Hälfte.

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Mainz schlägt in Hälfte zwei schnell zu

In der zweiten Halbzeit legte Mainz dann einen Zahn zu und machte vor dem Tor mehr Druck. Jonathan Burkardt hatte direkt eine Kopfballchance, aber Manuel Riemann war noch mit den Fingerspitzen dazwischen und lenkte den Ball ab (47.). Die anschließende Ecke konnten die Bochumer dann nicht klären. Burkardt bekam dann wieder den Ball, bediente diesmal St. Juste im Rückraum und der Rückkehrer verwandelte zum 1:0 für Mainz (48.). Ausgerechnet bei seinem Comeback gelang dem Abwehrspieler sein erster Saisontreffer.

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Und auch danach blieben die Mainzer die spielbestimmende Mannschaft. Aber es gelang den Hausherren nicht, mit dem 2:0 den Deckel draufzumachen. Bochum war zwar bemüht, doch die 05er hatten deutlich mehr Chancen. Insgesamt 20 Torschüsse setzte Maint ab. Aber Jae-Sung Lee (65.) und Leandro Barreiro (74.) vergaben die größten Möglichkeiten.

In der Nachspielzeit hatte der eingewechselte Jürgen Locadia dann noch die Möglichkeit auf den Ausgleich (90.+3, 90.+4), aber Zentner rettete seiner Mannschaft die drei Punkte. Und so blieb es beim knappen, aber durchaus verdienten 1:0-Sieg der Mainzer, die sich mit jetzt 27 Punkten von der Konkurrenz in der unteren Tabellenhälfte etwas absetzen konnten.

Schon am Dienstag gibt es übrigens ein Wiedersehen der beiden Teams. Dann treffen der VfL und Mainz in Bochum im Achtelfinale des DFB-Pokal aufeinander.

Jeremiah St. Juste liefert ein perfektes Comeback ab - Revierfoto via www.imago-images.de/imago images/Revierfoto

Spieler des Spiels: Jeremiah St. Juste

Jeremiah St. Juste gab nach über drei Monaten Pause sein Comeback und traf erstmals seit fast zwei Jahren wieder in der Bundesliga. Die vier Torschüsse des Verteidigers überbot in der Partie kein Spieler.