In allen Viertelfinalbegegnungen der WM geht es für Bundesliga-Profis ums Weiterkommen - © DFL
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WM-Viertelfinale: Die Bundesliga ist immer dabei!

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Die deutsche Nationalmannschaft ist zwar schon in der Vorrunde ausgeschieden, aber 17 Bundesliga-Profis aus sieben Nationen träumen noch vom ganz großen Wurf bei der WM. Wir blicken auf die Viertelfinalbegegnungen der Weltmeisterschaft, die allesamt eine Bundesliga-Note haben werden.

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Kroatien - Brasilien: Bundesliga-Quintett gegen die formstarke Selecao
Während Kroatien im Achtelfinale gegen Japan erst dramatisch im Elfmeterschießen triumphierte, bezwang Brasilien Südkorea mit spielerischer Leichtigkeit 4:1. Die Favoritenrolle ist also klar verteilt, aber die Europäer sollte man nicht unterschätzen. Josko Gvardiol von RB Leipzig ist bislang einer der besten Verteidiger des Turniers und hat auch schon im Club gezeigt, dass er keine Angst vor großen Namen hat. Im Angriff brennt Hoffenheims Andrej Kramaric auf sein drittes Turniertor. Auch Kristijan Jakic (Frankfurt), Borna Sosa (Stuttgart) und Josip Stanisic (Bayern) sind Alternativen bei den Kroaten, die mit Brasilien die einzige verbliebene Nation ohne Bundesliga-Profi im Kader aus dem Turnier schmeißen könnten.

Niederlande gegen Argentinien: 2:1 für Oranje - nach Bundesliga-Profis
Zwei große Fußballnationen treffen am Freitagabend aufeinander. Bei beiden spielten die Bundesliga-Profis bislang noch nicht die ganz großen Rollen. Mathijs de Ligt vom FC Bayern München spielte zwar beim niederländischen Auftaktsieg gegen den Senegal durch, kam dann aber erst wieder im Achtelfinale gegen die USA als Einwechselspieler zum Zuge. Landsmann Jeremie Frimpong von Bayer Leverkusen wartet noch auf seine ersten Einsatzminuten. Sein Mannschaftskollege aus der Bundesliga, Exequiel Palacios, kann bei Argentinien schon mehr vorweisen: Der Mittelfeldspieler wurde in der Vorrunde gegen Mexiko und im Achtelfinale gegen Australien jeweils eingewechselt.

Marokko gegen Portugal: Überraschungsteam gegen Leistungsexplosion
Marokko sorgte für die einzige faustdicke Überraschung im Achtelfinale und schickte Spanien mit 3:0 nach Elfmeterschießen nach Hause. Wie bei allen bisherigen Partien der Nordafrikaner bei dieser WM stand Bayern-Verteidiger Noussair Mazraoui in der Anfangsformation. Anders als bei den Münchnern ist der 25-Jährige auf der linken und nicht der rechten Abwehrseite zu Hause. Deshalb wird er vermutlich auch nicht so häufig auf Raphael Guerreiro treffen, der bei Portugal ebenso die Position des Linksverteidigers bekleidet und mit einem Tor und einer Vorlage beim überzeugenden 6:1-Triumph gegen die Schweiz glänzte. Bei den Südeuropäern könnte zudem Leipzigs Andre Silva zu seinem zweiten Einsatz bei dieser WM kommen.

England gegen Frankreich: Klassiker bei der WM
Jude Bellingham spielt eine überragende WM und ist der Mittelfeld-Motor eines englischen Teams, das nach den bisherigen Leistungen zu den Turnierfavoriten gezählt werden muss. In einem Giganten-Duell geht es nun gegen die Franzosen, bei denen gleich drei Bayern-Profis im Kader stehen (Lucas Hernandez musste zudem nach dem Auftaktspiel verletzt abreisen). Innenverteidiger Dayot Upamecano nimmt dabei eine ähnlich wichtige Rolle ein wie Bellingham auf der Gegenseite. Der 24-Jährige ist eine der Entdeckungen des Turniers aus französischer Sicht und verpasste bis auf das bedeutungslose Spiel gegen Tunesien noch keine WM-Minute. Seine Clubkollegen Kingsley Coman und Benjamin Pavard sowie Randal Kolo Muani (Frankfurt) und Marcus Thuram (Mönchengladbach) stehen Didier Deschamps ebenso für die besonderen Momente zur Verfügung.
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