Bayern feiert nach 2013 sieben Jahre später das zweite Triple - © Frank Hoermann/ SVEN SIMON/SVEN SIMON/ Frank Hoermann/ Pool
Bayern feiert nach 2013 sieben Jahre später das zweite Triple - © Frank Hoermann/ SVEN SIMON/SVEN SIMON/ Frank Hoermann/ Pool
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Der Weg des FC Bayern München zum Champions-League-Titel

Nach 2013 hat der FC Bayern München erneut das Triple geholt. Besonders beeindruckend war die Performance in der Champions League: Elf Spiele, elf Siege: Der FC Bayern München hat makellos den Henkelpott geholt. Gruppenphase, Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale, Finale - so hat der FC Bayern München mit seinem Supersturm den Titel klar gemacht.

Gruppenphase: Sechs Siege, vier Tore pro Spiel

Der FC Bayern setzte sich in der Gruppe B gegen Tottenham Hotspur, Olympiakos Piräus und Roter Stern Belgrad durch - ausschließlich mit Siegen, was keinem anderen Team in der Gruppenphase gelang. Die Münchner erzielten mit 24 auch die meisten Tore aller Champions-League-Mannschaften, die zweitmeisten schoss Finalgegner PSG mit 17.

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Herausragend war vor allem Bayerns 7:2 am 2. Spieltag gegen Tottenham, das in der letzten Saison noch im Endspiel der Champions League gestanden hatte. Serge Gnabry schnürte dabei einen Vierer-, Robert Lewandowski einen Doppelpack. Einen historischen Viererpack schnürte Lewandowski dann am 5. Spieltag beim 6:0 in Belgrad, als er es in etwas weniger als einer Viertelstunde vier Mal klingeln ließ.

Achtelfinale: Insgesamt 7:1 gegen Chelsea

Auch im Achtelfinalhinspiel beim FC Chelsea avancierten Gnabry und Lewandowski zu den Spielern der Partie. Gnabry hatte zweimal getroffen, Lewandowski beide Tore vorbereitet - bis er selbst für den 3:0-Endstand sorgte.

>>> Lewandowski: Dreimal Torschützenkönig!

Im Rückspiel ließ das Team von Trainer Hansi Flick ebenfalls keinen Zweifel am Weiterkommen. Ebenfalls dank Lewandowski: Der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft schnürte beim 4:1 einen Doppelpack, gab die Assists zu den beiden anderen Treffern.

Viertelfinale: Das historische 8:2 gegen Barcelona

Im Viertelfinale beim Finalturnier in Lissabon spielte sich dann vor allem ein anderer in den Fokus: Thomas Müller. Beim denkwürdigen 8:2 gegen den FC Barcelona kam der 30-Jährige auf zwei Tore und eine Torvorlage, unter anderem hatte er das wichtige 1:0 erzielt.

>>> "Einmalig, nicht zu kopieren" - Müller in Galaform

Im Fokus war bei dem historischen Sieg allerdings nicht nur Müller, sondern eigentlich alle FCB-Akteure. Unvergessen beispielsweise, wie Alphonso Davies das 5:2 durch Joshua Kimmich herausragend vorbereitete. Oder, dass Leihspieler Philippe Coutinho ausgerechnet gegen seinen Stammverein zweimal einnetzte.

Spieler des Spiels gegen Barcelona: Thomas Müller - Michael Regan/UEFA/Panoramic/Pool/imago images

Halbfinale: Gnabry-Show gegen Lyon

Gegen Olympique Lyon ging es um das Endspiel. Der FC Bayern hatte zwar etwas gebraucht, um in das Spiel zu finden, in der Anfangsphase zwei Großchancen zugelassen - gewann schließlich aber deutlich 3:0.

>>> Gnabry macht's mit links und schreibt Geschichte

Vor allem dank Serge Gnabry, der in der Stärkephase des Gegners traumhaft zur Führung getroffen hatte - und eine Viertelstunde später noch nachlegte. Robert Lewandowski schoss natürlich auch ein Tor, wie auch gegen Barcelona.

Mit einem Traumtor Richtung Finale: Serge Gnabry - Julian Finney/UEFA/Panoramic/Pool/imago images

Finale: Coman mit dem goldenen Treffer gegen PSG

Im Endspiel bekamen es die Münchner Paris St. Germain zu tun. Gegen den Top-Sturm um Neymar und Kylian Mbappe musste Torwart Manuel Neuer in der ein oder anderen Situation seine Weltklasse-Reflexe zeigen, um die Null zu halten. Ansonsten hatten die Bayern die Wunderstürmer aber weitgehend im Griff.

Dabei gelang das goldene Tor ausgerechnet Kingsley Coman, der seine Profikarriere einst bei PSG begonnen hatte. Der Franzose nickte in der 59. Minute nach Flanke von Joshua Kimmich zum entscheidenden 1:0 ein.

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