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Intensives 0:0 zwischen dem DSC Arminia Bielefeld und dem 1. FC Union Berlin

Zum Abschluss des 24. Spieltages in der Bundesliga trennen sich der DSC Arminia Bielefeld und der 1. FC Union Berlin mit einem 0:0. Es war das erste Spiel der Ostwestfalen unter dem neuen Cheftrainer Frank Kramer. Erstmals endete in dieser Saison zudem ein Spiel in der Schüco Arena mit einem Remis.

Bundesliga Match Facts

Beim Debüt von Frank Kramer als Coach des DSC Arminia Bielefeld kam es zu Beginn des Spiels zu einer längeren Verletzungspause: Andreas Luthe und Julian Ryerson vom 1. FC Union Berlin waren in der 3. Spielminute bei einer Standardsituation zusammengeprallt und mussten aufgrund von Cuts acht Minuten behandelt werden. Die Arminia kam besser aus dieser Verletzungspause: Sergio Cordova prüfte den nun mit Nasenpflaster spielenden Luthe und scheiterte an dessen Fußabwehr (13.). Union hatte mehr Ballbesitz, fand gegen konzentriert verteidigende Ostwestfalen aber selten in die Tiefe.

Fantasy Heroes: Julian Ryerson (13 Punkte), Christopher Trimmel (12) und Robin Knoche (11)

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In der 26. Minute rauschte Cordova in der intensiv geführten Partie erst mit Marvin Friedrich, dann auch noch mit Ryerson zusammen und musste ebenfalls behandelt werden. Für ihn ging es jedoch nicht weiter, Andreas Voglsammer kam für ihn rein (29.). Der Eingewechselte sorgte mit einem Linksschuss kurz darauf für die nächste Möglichkeit der Hausherren, wieder war aber Luthe zur Stelle (33.). Ein Kopfball von Michel Vlap war ebenfalls nicht scharf und platziert genug für den Köpenicker Schlussmann (34.). Im ersten Durchgang hatte Berlin, dem es im Angriff an Tempo und Kreativität mangelte, nur einen Abschluss: Grischa Prömel köpfte eine Ecke von der rechten Seite jedoch weit am linken Pfosten vorbei ins Aus (42.). Aufgrund der Behandlungspausen gab es ganze zehn Minuten Nachspielzeit vor der Halbzeit.

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Bielefeld kam überfallartig aus der Kabine, Masaya Okugawa traf den Ball nach gerade mal 13 Sekunden aber nicht richtig und schoss Mitspieler Vlap an. In der 50. Minute kamen die Gäste zum zweiten Torschuss auf des Gegners Tor: Marius Bülters Kopfball war aber kein Problem für den guten Keeper Stefan Ortega im Bielefelder Kasten. Bis zum nächsten Abschluss der Partie dauerte es einige Minuten, wieder waren Bülter und Ortega die Protagonisten: Der Keeper hatte allerdings keine Probleme mit dem Flachschuss des Rechtsaußen (70.).

Engagiertes Debüt: Frank Kramer führte viele Gespräche mit seinen Spielern - Stuart Franklin/Getty Images

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Die wohl größte Köpenicker Möglichkeit bot sich dann Keita Endo: Der eingewechselte Japaner wurde links in den Strafraum geschickt und musste direkt abschließen, weil Ortega schnell aus seinem Tor geeilt kam. Die Nummer 18 der Gäste schob den Ball knapp am rechten Pfosten vorbei ins Aus (74.). In der 81. Minute fand Endo dann wieder seinen Meister an Ortega, der dieses Mal reaktionsschnell parierte (81.).

Durch das 0:0 bleiben die Berliner Siebter, Bielefeld steht weiterhin auf dem Relegationsrang. Für die Ostwestfalen geht es am Mittwoch um 18.30 Uhr gegen den SV Werder Bremen, die Partie vom 20. Spieltag wird nachgeholt. Mit einem Sieg könnten die Arminen sogar bis auf Platz 14 vorrücken.

Bot eine starke Partie: Stefan Ortega - MARIUS BECKER/AFP via Getty Images

Spieler des Spiels: Stefan Ortega

Stefan Ortega parierte gegen Union Berlin alle drei Torschüsse, die auf sein Tor kamen, teils mit großartigen Reflexen. Er blieb zum sechsten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer – in der Bundesliga gelang dies nur Koen Casteels und Peter Gulacsi häufiger.