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Borussia Mönchengladbach gelingt in Unterzahl ein 0:0 gegen den Sport-Club Freiburg

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Kein Sieger zwischen Borussia Mönchengladbach und dem Sport-Club Freiburg. 0:0 trennten sich die beiden Clubs am 23. Spieltag der Bundesliga. Gladbach beendete die Partie nach einen Platzverweis von Rami Bensebaini (Gelb-Rot, 87.) nur mit zehn Spielern.

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Bei Borussia Mönchengladbach gab es gegenüber dem 0:4 in Mainz am letzten Spieltag drei Änderungen. Trainer Daniel Farke war gezwungen, erneut zwischen den Pfosten zu tauschen: So ersetzte Tobias Sippel den verletzten Jonas Omlin. Sippel stand in der Hinrunde vom 11. bis 13. Spieltag bereits drei Mal als Vertreter von Yann Sommer (jetzt beim FC Bayern München) im Tor und wurde in Mainz eingewechselt, als Omlin raus musste. Außerdem spielten Marcus Thuram und Joe Scally, die beide letztmals am 20. Spieltag von Beginn dabei waren, für Hannes Wolf und Stefan Lainer.

Auf der andren Seite nahm Christian Streich zwei Änderungen in seiner Startelf vor: Der Sport-Club Freiburg musste ohne Michael Gregoritsch auskommen, zudem saß Ritsu Doan auf der Bank. Für sie spielten Roland Sallai und nach verbüßter Gelbsperre Kapitän Christian Günter von Beginn.

Fantasy Heroes: Ko Itakura (9 Punkte), Alassane Plea, Nico Elvedi, Mark Flekken (alle 8)

Plea vergibt die Gladbacher Führung

Die erste Hälfte ging zunächst recht ruhig los. Freiburg hatte zwar durch Sallai in der 4. Minute den ersten Torschuss zu verbuchen, doch landete der gefahrlos direkt in den Armen von Sippel. Der hatte in der Folge dann einen ruhigen Nachmittag. Die Gladbacher waren bemüht, den Gegner vom eigenen Tor wegzuhalten. Und je besser das gelang, je besser lief es auch nach vorne. Thuram hatte dann ein erste gute Möglichkeit. Nachdem Freiburg eine Fohlen-Ecke geklärt hatte, blieben die Borussen aber in Ballbesitz. Thuram bekam im Strafraum den Ball, zog ihn von rechts auf den linken Pfosten, aber Mark Flekken war aufmerksam (8.).

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Zehn Minuten später hatte Alassane Plea dann die Führung auf dem Fuß. Nach einem guten Steckpass von Thuram war Plea links im Strafraum frei. Doch mit seinem Abschluss scheiterte auch er an Flekken (18.). Wenig später rollte die Borussia wieder auf das gegnerische Tor zu. Diesmal leitete Plea die Möglichkeit ein, indem er Kouadio Kone im Strafraum freispielte. Doch der verstolperte den Ball. Jonas Hofmann setzte nach, zog in die Mitte und schoss. Doch bei seinem Abschluss traf er Lars Stindl, der aber auch im Abseits stand (21.).

Von Freiburg war zu dieser Zeit wenig zu sehen. Ein Freistoß von Vincenzo Grifo aus dem Halbfeld kam viel zu weit und landete direkt im Toraus (27.). Kurz darauf brauchte Grifo im Strafraum zu lange und hatte gegen Kone das Nachsehen (29.). Auch Lucas Höler versuchte sich wenig später mit einem Distanzschuss. Doch der Ball kam genau auf Sippel (33.). Gefahr strahlten die Gäste kaum aus. Die Tormöglichkeiten der Fohlen waren da schon deutlich besser. Eine Hofmann-Ecke von der rechten Seite konnte Bensebaini aufs Tor köpfen - aber Höler stand auf der Linie und verhinderte Schlimmeres (36.).

Marcus Thuram war ein ständiger Unruheherd der Gladbacher - IMAGO/Eibner-Pressefoto/Thomas Haesler/IMAGO/Eibner

Unnötiger Platzverweis von Bensebaini

In der zweiten Hälfte erwischten die Gäste dann den besseren Start. Kilian Sildillia versuchte es gleich mit einem Schuss aus dem Rückraum, wurde dabei aber geblockt (49.). Kurz darauf prüfte dann Sallai Sippel im Gladbacher Tor (50.). Nach Wiederanpfiff brauchten die Fohlen etwa 15 Minuten, bis auch sie wieder in die Partie gefunden hatten. Doch Pleas Schuss von links auf den kurzen Pfosten ging daneben (65.).

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Kurz darauf fiel Thuram im Freiburger Strafraum zu Boden. Schiedsrichter Benjamin Brand zeigte sofort auf den Punkt. Doch nachdem er sich die Szene des Gladbachers gegen Nicoals Höfler noch einmal am Bildschirm angeschaut hatte, revidierte er seine Entscheidung. Thuram hatte sich klar fallen lassen (65.). Das Spiel verlor in der Folge deutlich an Attraktivität, auch weil der Spielfluss durch viele kleinere Fouls und damit verbundene Unterbrechungen mehr und mehr verloren ging.

Plea hatte dann erneut eine gute Chance zur Gladbacher Führung. Doch nach Zuspiel von Thuram setzte er seinen Abschluss aus zehn Metern weit drüber (74.). Die Schlussviertelstunde plätscherte dann vor sich hin. Aufregung gab es in dieser Zeit nur noch durch einen Platzverweis von Bensebaini (87.), der völlig unnötig war. In einer Szene sah der Gladbacher Verteidiger gleich zwei Verwarnungen: Zunächst schoss er nach einem Foul von Christoph Kramer den Ball weg, wofür er die erste Gelbe Karte sah. Die Entscheidung des Schiedsrichters kommentierte er dann mit Beifall, wofür er dann Gelb-Rot kassierte.

Alassane Plea vergibt eine Großchance - IMAGO/Dennis Ewert/RHR-FOTO/IMAGO/RHR-Foto

Spieler des Spiels: Marcus Thuram

Marcus Thuram war mit drei Torschüssen und zwei Torschussvorlagen ein steter Unruheherd, nur der Franzose war an fünf Torschüssen beteiligt. Mit 65 Prozent gewonnenen Duellen war er zudem ein sehr unangenehmer Gegenspieler für die Freiburger Defensive.