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Brandt und Moukoko treffen: Borussia Dortmund schlägt Hertha BSC mit 2:0

Borussia Dortmund hat Hertha BSC am Samstagabend mit 2:0 (0:0) geschlagen. Die Tore erzielten Julian Brandt und Youssoufa Moukoko in der zweiten Halbzeit.

Bundesliga Match Facts

Das Aufeinandertreffen zwischen Borussia Dortmund und Hertha BSC dürfte vor allem bei den Berlinern böse Erinnerungen wecken. Im Hinspiel verloren die Hauptstädter im eigenen Stadion mit 5:2 gegen den BVB – Erling Haaland erzielte dabei einen eindrucksvollen Viererpack. Vor dem neuerlichen Duell gab Pal Dardai auch daher die eindeutige Richtung vor: "Wir werden gemeinsam versuchen Haaland zu stoppen. Wir werden es defensiv gemeinsam gegen ihn angehen", erklärte der Hertha-Trainer.

Tatsächlich boten die Berliner den Dortmunder Hausherren dann auch von Spielbeginn an gut Paroli. Die Dortmunder hatten zwar mehr vom Spiel, doch Hertha ließ defensiv erst einmal nicht viel zu. Erst nach zwölf Spielminuten wurde es erstmals gefährlich: Nach einer guten Flanke von Mateu Morey setzte Marco Reus einen Direktschuss jedoch über den Kasten. Wenig später traf der BVB-Kapitän dann mit einem Freistoß nur die Querlatte (18.).

Aus der Distanz: Julian Brandt trifft zum 1:0 für den BVB - Lars Baron/Getty Images

Brandt aus der Distanz

Fantasy Heroes: Reus (12 Punkte), Brandt (10), Bellingham (9)

Die Hauptstädter mussten derweil bis zur 25. Spielminute auf ihre erste echte Torchance warten: Nach einer Flanke von Deyovaisio Zeefuik konnte Maximilian Mittelstädt jedoch nicht präzise genug abschließen. Die beste Torgelegenheit der ersten Halbzeit hatten dann wieder die Hausherren, doch Jude Bellingham scheiterte freistehend aus kurzer Distanz an Hertha-Keeper Rune Jarstein (34.). Danach probierten beide Mannschaften weiterhin ihr Glück, es wurde aber nicht mehr gefährlich. Mit dem 0:0 ging es in die Halbzeitpause.

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Im zweiten Durchgang bot sich zunächst das gewohnte Bild: Dortmund hatte mehr Ballbesitz, die Hertha verteidigte jedoch konsequent. Die Schwarz-Gelben hatten weiterhin Probleme, gute Abschlusspositionen heraus zu spielen. Die braucht es aber nicht immer, wie Julian Brandt schließlich bewies: Mit einem Schuss aus gut 25 Metern Torentfernung erzielte der Dortmunder das 1:0 – Hertha-Keeper Jarstein sah dabei nicht gut aus (54.). Wenig später wurde es erneut gefährlich, als sich eine abgefälschte Flanke von Mahmoud Dahoud auf die Berliner Querlatte senkte (61.)

Tor zum 2:0: Youssoufa Moukoko tunnelt Rune Jarstein - Jürgen Fromme/firo Sportphoto/poolfoto/imago images

Moukoko mit dem Schlusspunkt

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Die Dortmunder behielten auch nach dem Führungstreffer die Spielkontrolle und ließen die Berliner kaum noch in die Nähe des eigenen Strafraums. Stattdessen suchte die Mannschaft von Edin Terzic die kontrollierte Offensive. Nach einem Eckball von Giovanni Reyna verpasste Emre Can mit einem Kopfball nur knapp die Vorentscheidung - Jarstein war zur Stelle und parierte stark (78.).

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Die Berliner kamen nicht mehr ran, auch weil sie die letzten zehn Spielminuten in Unterzahl spielen mussten. Vladimir Darida hatte zuvor Reus mit einer Grätsche von hinten von den Beinen geholt und die Rote Karte gesehen (80.). Den Schlusspunkt setzt dann schließlich Youssoufa Moukoko, der für Reus eingewechselt wurde. Der BVB-Youngster setzte sich kurz vor Schluss im Berliner Strafraum durch, versenkte den Ball durch Jarsteins Beine im Berliner Kasten und machte den 2:0-Heimsieg somit perfekt (90+1.)

Marco Reus im Duell mit Lukas Klünter - Alex Gottschalk/POOL/Alex Gottschalk/POOL

Spieler des Spiels: Marco Reus

Marco Reus war an über der Hälfte der zehn BVB-Torschüsse bis zu seiner Auswechslung (drei abgegeben, drei vorgelegt) beteiligt und gab beim 1:0 der Borussen bereits seine sechste Torvorlage der Saison. Zum Zeitpunkt seiner Auswechslung war er auch sprintfreudigster Spieler der Partie (26 Sprints).