Zusammenfassung

  • Der FCH schreibt Vereinsgeschichte.

  • Regensburg befindet sich in Top-Form.

  • Dynamo meldet sich eindrucksvoll zurück.

Köln - Der 1. FC Heidenheim 1846 gewinnt häufiger in Folge als je zuvor, der SSV Jahn Regensburg spielt historisch seine beste Hinrunde in der 2. Bundesliga und die SG Dynamo Dresden möchte mit der Abstiegsregion allem Anschein nach nichts mehr zu tun haben. Die Top-Fakten zum 16. Spieltag.

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1) Heidenheimer Helden

Der FCH hat erstmals in seiner Vereinsgeschichte drei aufeinanderfolgende Spiele in der 2. Bundesliga gesiegt. Gegen den FCK holte Heidenheim ein Last-Minute-3:2. Spieler der Partie war einmal mehr Kapitän Marc Schnatterer, der einen Doppelpack schnürte. In der 68. Minute brachte der Routinier die Baden-Württemberger per Elfmeter mit 2:1 in Führung, beim Stand von 2:2 besorgte er in der Nachspielzeit per Freistoß das Siegtor. Schnatterer war in den letzten vier Duellen an sieben Treffern beteiligt.

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2) Braunschweig kann auch auswärts

Eintracht Braunschweig hat sich im Top-Spiel am Montagabend in Ingolstadt mit 2:0 durchgesetzt und den ersten Erfolg in fremdem Stadion seit dem 30. April gefeiert. Sulemain Abdullahi und Hendrick Zuck erzielten die Tore der Löwen, die durch die drei Punkte wieder in die obere Tabellenhälfte klettern.

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3) Jahn kommt an

Marco Grüttner und Regensburg begeistern © gettyimages / Alex Grimm/Bongarts

Die Regensburger sind in Darmstadt dank Spielführer Marco Grüttner knapp mit einem 1:0 als Sieger vom Platz gegangen. Der SSV Jahn nahm aus seinen letzten fünf Spielen jetzt 13 Zähler mit und absolviert damit in der Geschichte seine beste Hinrunde in der 2. Bundesliga. Regensburg ist mittlerweile Tabellensiebter, vor Beginn der jüngsten Erfolgsserie standen die Oberpfälzer noch auf Platz 15 - mit einem Punkt Vorsprung auf den Relegationsrang.

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4) Tief St. Pauli

Der FC St. Pauli hat in Bielefeld mit 0:5 verloren, war in der Vorwoche mit 0:4 in Fürth unterlegen. Erstmals in seinen 26 Jahren und über 900 Partien in der 2. Bundesliga gab's für die Kiezkicker zwei so hohe Niederlagen in Folge. Am Sonntag geht's für die Hamburger immerhin gegen Duisburg. In den letzten elf Aufeinandertreffen mit dem MSV blieb das Millerntor-Team ungeschlagen.

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5) Dresden klettert

Besser läuft es bei der SGD: Mit zwei Siegen und einer Tordifferenz von 7:1 aus den letzten beiden Partien hat Dynamo im Kampf um den Klassenerhalt zwei Ausrufezeichen gesetzt. Gegen Aue schafften die Dresdner im sächsischen Derby den ersten Heimerfolg seit Juli, in der Tabelle machten sie einen Sprung vom Relegationsplatz auf Rang zwölf - das untere Drittel des Tableaus hat die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus damit schonmal hinter sich gelassen.

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