2. Bundesliga

Der SV Werder Bremen und der 1. FC Nürnberg trennen sich im Aufstiegsduell 1:1

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Die Aufstiegsaspiranten SV Werder Bremen und 1. FC Nürnberg haben sich am Ostersonntag 1:1 (0:1) getrennt. Beide Mannschaften halten damit ihre Tabellenplätze zwei und fünf und bleiben weiterhin voll im Aufstiegsrennen. Nikola Dovedan besorgte für den Club den Führungstreffer per Foulelfmeter (24.), Joker Mitchell Weiser konnte in der 64. Minute für Werder ausgleichen.

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Beim SV Werder Bremen gab es im Vergleich zur Vorwoche nur eine Änderung von Coach Ole Werner: Anthony Jung kehrte nach seiner Gelbsperre zurück und verdrängte Mitchell Weiser auf die Bank. Trainer Robert Klauß vom 1. FC Nürnberg hingegen veränderte seine Elf auf drei Positionen: Florian Hübner, Taylan Duman und Lukas Schleimer begannen anstelle von Asger Sörensen (Gelbsperre), Johannes Geis und Pascal Köpke (beide Bank).

Nikola Dovedan vollstreckt per Elfer zum 1:0 - IMAGO/nordphoto GmbH / Kokenge/IMAGO/Nordphoto

Trotz hoher Intensität von Beginn an blieben Eintritte in das letzte Angriffsdrittel in der Anfangsphase Mangelware. So dauerte es 14 Minuten, bis erstmals Gefahr entstand, als Romano Schmid mit einem satten Schuss aus gut 20 Metern FCN-Keeper Christian Mathenia zur Parade forderte. Der eigentliche Knotenlöser war aber erst der Führungstreffer: Nachdem Lino Tempelmann im Strafraum zu Fall kam, zeigte Schiedsrichter Christian Dingert sofort auf den Punkt. Nikola Dovedan verwandelte sicher zu seinem 7. Saisontor (24.).

Anschließend agierten beide Teams mit offeneren Visieren: Leonardo Bittencourt hatte den Ausgleichstreffer gleich zwei mal aus halblinker Position auf dem Fuß (27., 29.), genauso gut hätte Dovedan in der 28. Minute auf 2:0 stellen können. Der Torschütze scheiterte aber am Arm von Werder-Schlussmann Jiri Pavlenka.

Joker Mitchell Weiser trifft zum Ausgleich - IMAGO/nordphoto GmbH / Kokenge/IMAGO/Nordphoto

Bis zur Pause übernahm dann Bremen weitgehend das Kommando, fand aber nur selten den Weg in die Gefahrenzone, auch, weil die Gäste leidenschaftlich verteidigten. Die drei Abschlüsse von Niclas Füllkrug (31., 38., 40.) waren am Ende zu wenig zwingend.

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Die zweite Hälfte ging gleich vielversprechend weiter, bisweilen ging es im Eiltempo rauf und runter, beide Teams versuchten sich immer wieder über Konter. Marvin Ducksch (52.) hatte mit einem feinen Schlenzer den Ausgleich auf dem Fuß, auf der anderen Seite hätten Christopher Schindler per Kopf (51.) und Lukas Schleimer (55.) erhöhen können. Letzterer scheiterte aber erneut am starken Pavlenka.

Nach einer Stunde brachte Werner schließlich mit Mitchell Weiser und Niklas Schmidt zwei neue Kräfte und dieser Wechsel sollte sich prompt auszahlen: Nach einem genialen Schnittstellenpass von Marco Friedl stand Weiser plötzlich frei im Strafraum und vollstreckte zum Ausgleich (65.).

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In der Schlussphase drängte dann Werder auf die Führung: Schmidt zog aus 16 Metern ab, fand aber seinen Meister in Mathenia (77.). Christian Groß probierte es in der 80. Minute aus der zweiten Reihe mit Gewalt. Der Ball rauschte knapp am Gehäuse vorbei. Der eingewechselte Ilja Gruev zielte mit seinem satten Schuss etwas zu zentral (85.) und schließlich setzte Ducksch noch einen Kopfball an die Latte (87.).

Nürnberg brachte die Druckphase der Hausherren schließlich über die Zeit. Die Mannschaft von Robert Klauß hat damit weiterhin drei Punkte Rückstand auf Platz drei und bleibt im Aufstiegsrennen. Bremen hat durch den Sieg des FC Schalke 04 beim SV Darmstadt 98 nun zwei Zähler Rückstand auf Platz eins, bleibt aber weiterhin mit einem Punkt Vorsprung vor dem FC St. Pauli Tabellenzweiter.