Alexander Esswein bringt Sandhausen auf die Siegerstraße - © Eibner-Pressefoto / Michael Bermel via www.imago-images.de/imago images/Eibner
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2. Bundesliga

SV Sandhausen erobert durch 3:0-Sieg gegen den VfL Osnabrück Relegationsplatz 16

Der SV Sandhausen gewinnt im Duell mit dem Tabellennachbarn VfL Osnabrück 3:0 (1:0). Zwei Elfmeter sorgten dabei für die Entscheidung und ließen die Mannschaft von Gerhard Kleppinger im Kellerduell jubeln. Die Tore erzielten Alexander Esswein (6.), Kevin Behrens (63.) und Philipp Klingmann (88.).

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Eine wenig überzeugende Leistung reichte dem SV Sandhausen, um in der Tabelle zum VfL Osnabrück aufzuschließen und Eintracht Braunschweig vom Relegationsplatz 16 zu verdrängen.

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85 Minuten spielte die Mannschaft von Gerhard Kleppinger in Überzahl. Doch es gelang dem SVS in der ganzen Zeit nicht, den Gegner über einen längeren Zeitraum unter Druck zu setzen. Stattdessen waren es Fehler der Gäste, die Sandhausen auf die Siegerstraße brachten.

Es ging gut los für den Gastgeber. Schon nach drei Minuten gab es einen ersten Annäherungsversuch des SVS durch Dennis Diekmeier. Aus dem zweiten Vorstoß nur zwei Minuten später resultierte dann auch schon der erste Strafstoß. Osnabrücks Adam Susac wollte den Ball per Kopf klären, unterschätzte ihn aber und wurde dann von Behrens überlaufen. In letzter Not brachte er den Gegenspieler unglücklich zu Fall, folglich gab es Strafstoß. Diesen verwandelte Alexander Esswein unten rechts (6.).

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Susac sah in dieser Situation die Rote Karte und Osnabrück war in Unterzahl. Sandhausen schien Nägel mit Köpfen machen zu wollen und machte erst einmal Druck. Der SVS hielt das Tempo hoch und griff den Gegner drüh an. Doch Osnabrück hatte sich gut sortiert und ließ nichts zu. Und so zog sich der Gastgeber im Laufe der ersten Halbzeit dann auch wieder etwas zurück und das Spiel plätscherte dahin. Statt spannender Torraumszenen gab es kaum Chancen zu sehen.

Lange hielt Osnabrück dem Gegner stand - HMB Media via www.imago-images.de/imago images/HMB-Media

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Wie schon in den ersten 45 Minuten spielte das Glück dem SVS auch nach dem Seitenwechsel in die Karten. Nach einer Ecke von Besar Halimi klammerte Ulrich Taffertshofer gegen Nils Röseler und riss den Gegenspieler um. Dafür gab es erneut Strafstoß für den SVS, den diesmal Behrens sicher im linken Eck verwandelte.

Osnabrück kam danach plötzlich auch zu seinen Möglichkeiten. Lukas Gugganig mit einem Freistoß, den Stefanos Kapino über die Latte lenkte (66.) und ein Kopfball von Maurice Trapp (67.), der vor der Linie geklärt wurde, war die besten Szenen. Auch Ulrich Bapoh (71.) und Marc Heider (73.) kamen in guter Position zum Abschluss. Aber es sollte nicht sein.

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Stattdessen machte der eingewechselte Philipp Klingmann kurz vor Schluss dann endgültig den Deckel drauf mit dem 3:0 (88.). In der 90. Minute wäre es fast noch deutlicher geworden, weil Moritz Nicolas den SVS-Stürmer Patrick Schmidt zu Fall brachte. Doch Nicolas parierte den folgenden Elfmeter von Schmidt. Am Ende gibt es drei extrem wichtige Punkte im Abstiegskampf für Sandhausen, durch die der SVS auf den Relegationsplatz 16 springt. Der Rückstand auf Osnabrück beträgt nur noch einen Zähler.