
Der Karlsruher SC dreht das Spiel gegen die Arminia
Der Klassenerhalt dürfte eingetütet sein: Der Karlsruher SC schlägt den DSC Arminia Bielefeld mit 4:1 (1:1) und hat nun 40 Punkte auf dem Konto. Robin Knoche brachte die Gäste in Führung(11.), Louey Ben Farhat (18.), Christoph Kobald (62.), Fabian Schleusener (77.) und Shio Fukuda (89.) drehten die Partie und bewiesen dabei eine extreme Effizienz.
Der DSC Arminia Bielefeld agierte von Beginn an spielbestimmend, übernahm direkt die Initiative und drängte den Karlsruher SC in dessen Hälfte. Der erste Abschluss der Partie ging dann folgerichtig an die Gäste, doch der Distanzschuss von Monju Momuluh flog gut zwei Meter rechts am Kasten vorbei (8.).
Drei Minuten später rappelte es dann aber: Nach einer Einwurf-Flanke von Joel Grodowski verlängerte Maximilian Bauer im Strafraum zu Robin Knoche, der den Ball gekonnt mit rechts annahm und in bester Torjäger-Manier mit dem rechten Außenrist gegen den linken Innenpfosten und so auch ins Tor beförderte (11.).
Topscorer Wanitzek tritt auf den Plan
Der Aufsteiger blieb das aktivere Team, fing sich von den etwas tiefer agierenden Karlsruhern dann aber einen Konter ein: Fabian Schleusener bediente Dženis Burnić, der stark in den Zwischenraum auf Marvin Wanitzek durchsteckte. Der konnte in Richtung der Abwehrkette aufdrehen und halblinks Louey Ben Farhat in den Strafraum schicken. Mit links schoss der 19-Jährige eiskalt ins linke untere Eck (18.). Der Assist zu Ben Farhats sechstem Saisontreffer, dem fünften in der Rückrunde, war Wanitzeks 19. Scorerpunkt (13 Tore, sechs Vorlagen).
Bielefeld, das im ersten Durchgang drei Kilometer mehr lief als der KSC, drückte auf einen weiteren Treffer, konnte im ersten Durchgang jedoch keine gefährliche Szene mehr heraufbeschwören. Die Hausherren konterten, was in der 20. Minute in einer weiteren Möglichkeit für Ben Farhat mündete.

Kobald zündet die Rakete
Bielefeld machte im zweiten Durchgang weiter wie in den ersten 45 Minuten, die Karlsruher wiederum wurden bei ihren Kontern zielstrebiger. Bei einem Gegenangriff über rechts prüft Ben Farhat Jonas Kersken, der die Prüfung aber bestand und das 1:2 verhinderte (54.).
In der 62. Minute gab es für den Schlussmann aber nichts zu halten: Christoph Kobald jagte einen Klärversuch von Arne Sicker volley mit 108 Stundenkilometern aus 18 Metern in die Maschen. Bielefeld gab sich nicht auf, mühte sich, zeigte im Angriffsdrittel allerdings nicht die nötige Präzision beim letzten Ball.
Ganz anders der KSC: Eine halbhohe Freistoßflanke aus größerer Distanz von Wanitzek landete rechts im Strafraum bei Fabian Schleusener, der den rechten Schlappen hineinhalten wollte, Kersken irritierte dem dann der Ball durch die Arme und zum 3:1 der Hausherren in die Maschen rollte (77.).
Wanitzek wurde dieser Assist zwar "geklaut" und in ein Tor umgewandelt, kurz vor Schluss legte er dann aber doch noch einen auf: Er bediente Joker Shio Fukuda, der in der 89. Minute auf 4:1 stellte. Mit 14 Saisontreffern und sieben Assists ist Wanitzek nun zusammen mit Fabian Reese der Topscorer der 2. Bundesliga.
Bundesliga Match Facts
xGoals: Karlsruhe 0,9 - Bielefeld 1,69
Schnellster Spieler: Monjuh Momuluh (DSC), 35,26 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 3:1 von Marvin Wanitzek (KSC), 0,52 Prozent
Most Pressed Player: Marius Wörl (DSC), 13 Mal unter Gegnerdruck
Beste Pass Effizienz: Marius Wörl (DSC), +3,0
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