Nach Einsatz des VAR zieht Maximilian Wittek den Elfmeter rechts am Tor vorbei - © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-images.de/imago images/Zink
Nach Einsatz des VAR zieht Maximilian Wittek den Elfmeter rechts am Tor vorbei - © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-images.de/imago images/Zink
2. Bundesliga

Der 1. FC Heidenheim kratzt durch das 1:0 gegen die SpVgg Greuther Fürth an Relegationsplatz drei

Der 1. FC Heidenheim 1846 schlägt die Spielvereinigung Greuther Fürth mit 1:0 (0:0). Durch den Heimsieg springt das Team von Frank Schmidt auf Rang vier und klopft damit an den Aufstiegsplätzen an.

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Die Anfangsphase beim 1:0-Heimsieg des 1. FC Heidenheim gegen die SpVgg Greuther Fürth war maßgeblich gekennzeichnet durch einen Einsatz des Videoassistenten. Dieser schickte Schiedsrichter Willenborg an den Monitor, der eine Szene des Heidenheimers Oliver Hüsing anschauen sollte. Dem Heidenheimer war der Ball aus kurzer Distanz an die Hand geflogen. Nach einer kurzen Überprüfung entschied Willenborg auf Elfmeter. Diesen verschoss jedoch Fürths Linksverteidiger Maximilian Wittek (7.).

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Das schien die Gastgeber aufgeweckt zu haben, fortan hatte nur noch der FCH die gefährlichen Torchancen. Die erste hatte Robert Leipertz. Aus rund 20 Metern prüfte er den Fürther Keeper Sascha Burchert, der den Ball noch an den rechten Pfosten lenken konnte (9.). Zwar waren die Fürther im ersten Durchgang insgesamt optisch überlegen, hatten mehr Ballbesitz, die letzte Konsequenz im letzten Drittel fehlte ihnen größtenteils. Einzig Branimir Hrgota tauchte gefährlich vorm Tor von Kevin Müller auf (16.).

Torschütze Kleindienst feiert mit seinen Teamkollegen seinen Kopfballtreffer - nph / Hafner via www.imago-images.de/imago images/Nordphoto

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In der 29. Spielminute musste Fürths Kapitän Daniel Caligiuri das Spielfeld aufgrund einer Oberschenkelverletzung verlassen. Dadurch verloren die Kleeblätter etwas die Stabilität. In der 32. Spielminute war es erneut der FCH, der gefährlich vor das Tor von Burchert kam. Schnatterer behielt im Strafraum die Übersicht, schloss nicht überhastet ab und legte stattdessen den Ball in den Rückraum auf Konstantin Kerschbaumer. Dieser schoss jedoch weit rechts am Tor vorbei.

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Nach der Pause waren es erneut die Heidenheimer, die gefährlich wurden. Tim Kleindienst zog aus der Distanz ab, Burchert konnte den Ball gerade noch so über die Latte lenken. Dann die Führung für die Hausherren: Schnatterer brachte eine Ecke von der linken Seite rein, Kleindienst setzte sich im Luftkampf gegen Paul Jaeckel durch und köpfte den Ball ins Tor (63.).

Der starke Schnatterer bejubelt den Heimsieg gegen Fürth mit Müller - Frank /Eibner-Pressefoto via www.imago-images.de/imago images/Eibner

In der Schlussphase gab es einen Aufreger: Zunächst legte der gerade eingewechselte Fürther Tobias Mohr den Heidenheimer Marnon Busch. Willenborg zeigt Rot (86.). Der Videoassistent meldete sich erneut, der Schiedsrichter korrigierte und zeigte nur Gelb (88.). Im Anschluss gab es erneut den Einsatz des Videoassistenten. Nach einer Standardsituation des FCH verlängerte Stefan Schimmer den Ball mit dem Kopf, Jonas Föhrenbach staubte am zweiten Pfosten ab (90. +1). Der VAR gab den Treffer jedoch nicht, da Schimmer bei der Weiterleitung des Balles knapp im Abseits gestanden hatte.