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Wirtz, Müller und Co. - Rekordmänner der Saison 2019/20

Die abgelaufene Spielzeit hatte viele Höhepunkte zu bieten, natürlich auch wieder einige neue Bestmarken. Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen beispielsweise löste Nuri Sahin nach fast 15 Jahren als jüngster Torschütze der Bundesliga-Geschichte ab.

Florian Wirtz (Bayer 04 Leverkusen)

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Florian Wirtz von Bayer 04 Leverkusen gilt als eines der größten Talente des deutschen Fußballs. Am 26. Spieltag feierte der Offensivspieler sein Bundesliga-Debüt - als jüngster Ligadebütant der Werkself. Und am 30. Spieltag, in seiner erst vierten Partie in der Bundesliga, erzielte Wirtz sein erstes Tor - und avancierte damit in einem Alter von 17 Jahren und 34 Tagen zum jüngsten Akteur, dem ein Ligatreffer gelang. Nennenswert: Mit einem traumhaften Schlenzer in den Winkel, gegen Rekordmeister FC Bayern und den viermaligen Welttorwart und Weltmeister Manuel Neuer. "Er hat riesiges Talent", sagt sein Trainer Peter Bosz. "Als er das Tor geschossen hat, konnte man das sehen."

Florian Wirtz trifft historisch - Ralf Ibing/firo Sportphoto/Pool/imago images

Thomas Müller (FC Bayern München)

Thomas Müller vom FC Bayern München kann Tore erzielen. 118 Bundesliga-Treffer markierte der Weltmeister für die Münchner in seinen 351 Einsätzen. Müller kann vor allem aber auch Tore vorbereiten - und tat das in der vergangenen Saison sondergleichen. 21 Torvorlagen gab der 30 Jahre alte Angreifer - und damit die meisten, die je ein Spieler in einer Spielzeit gab.

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Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt)

Makoto Hasebe von Eintracht Frankfurt ist einer, der nur selten auffällt. Souverän organisiert der ehemalige Kapitän der japanischen Nationalmannschaft - nach der WM 2018 beendete er seine Karriere bei den Samurai Blue, um sich ganz dem Vereinsfußball zu widmen - die Defensive, sei es bei der Eintracht oder vorher bei Wolfsburg und Nürnberg. Dabei feierte Hasebe bemerkenswerte Erfolge in Deutschland, mit dem VfL gewann er die Bundesliga und mit Frankfurt den DFB-Pokal. Einen individuellen Rekord stellte der 36-Jährige 2019/20 auf: Als er am 30. Spieltag sein 309. Spiel in der Bundesliga bestritt, überholte Hasebe den legendären Südkoreaner Bum-kun Cha und wurde damit zum asiatischen Ligarekordmann.

Makoto Hasebe: Der Rekordasiate - imago images

Alphonso Davies (FC Bayern München)

Mitspieler Thomas Müller nennt Alphonso Davies mit einem Schmunzeln den "Bayern-Road-Runner" - eine Anspielung auf die blitzschnelle Looney-Tunes-Zeichentrickfigur, mit der läuferisch niemand mithalten kann. Ähnlich verhält es sich bei Davies: Der kanadische Nationalspieler kam in der abgelaufenen Spielzeit auf eine Höchstgeschwindigkeit von 36,51 km/h - der historisch schnellste Mann der Bundesliga.

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Klaus Gjasula (SC Paderborn 07)

Klaus Gjasula vom SC Paderborn 07 nimmt auf dem Platz eine oft zitierte Rolle ein: Einer, den man in seinem Team haben will - jedoch nicht gegen ihn spielen. Der defensive Mittelfeldmann überzeugt als Kämpfer, kompromisslos. 17 Gelbe Karten sammelte Gjasula in der vergangenen Saison, musste also dreimal gelbgesperrt auf der Tribüne Platz nehmen - nie wurde ein Bundesliga-Akteur in einer Spielzeit häufiger verwarnt. Nennenswert allerdings, dass der albanische Nationalspieler trotz seiner vielen Gelben nicht einmal die Ampelkarte oder gar Rot sah.