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Rheinisches Derby zwischen Mönchengladbach und Köln: Unterschiedliche Vorzeichen

Borussia Mönchengladbach empfängt den 1. FC Köln am 20. Spieltag zum Derby und mit unterschiedlicheren Vorzeichen könnten die Rivalen kaum ins Spiel gehen. Die Fohlen spielen um die Teilnahme an der Champions League, die Geißböcke um den Klassenerhalt.

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Mönchengladbach befindet sich vor der geschichtsträchtigen Partie zudem in starker Form, während Köln zumindest wieder Siege einfährt. Die Borussia hatte in der Bundesliga zuletzt beim 1:1 gegen Union zwar einen kleineren Rückschlag im Europa-Rennen hinnehmen müssen, dem Remis folgte jedoch im DFB-Pokal in Stuttgart gleich der Einzug ins Viertelfinale.

Brandgefährlich nach Freistößen und Ecken: Nico Elvedi und Co. - Lars Baron/Getty Images

Seit acht Pflichtspielen hat das Team von Trainer Marco Rose nicht verloren, dabei sechs Siege eingefahren - unter anderem gegen die Spitzenmannschaften aus Bayern und Dortmund. Nur ein Punkt beträgt der Rückstand Mönchengladbachs auf Champions-League-Platz vier.

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Wie kein anderer Club nutzen die Mannen vom Niederrhein Standardsituationen in dieser Saison zum Erfolg. 16 Tore erzielten sie bereits nach ruhenden Bällen - absolut und anteilig mit 44 Prozent der Bestwert der Liga. Rose gibt das Lob an die Analysearbeit seines Co-Trainers Alexander Zickler, einst Torjäger beim FC Bayern, weiter: "Wir sind wahrscheinlich die erste Bundesliga-Mannschaft, die gar keine Standards mehr trainiert."

Den zweithöchsten prozentualen Trefferanteil nach Standards weist Köln mit 39 Prozent auf. Der FC hat wechselhafte Wochen hinter sich, mit zwei Dreiern aus den letzten drei Bundesliga-Duellen und dem Pokalaus im Achtelfinale in Regensburg nach Elfmeterschießen.

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Nach dem 3:1 mit zwischenzeitlicher Drei-Tore-Führung jüngst in der Liga gegen Konkurrent Bielefeld - dem ersten Heimsieg seit fast einem Jahr - machten sich die Domstädter Hoffnungen auf eine Trendwende, hatte es vorher doch nur einen Erfolg aus den vergangenen sieben Bundesliga-Spielen gegeben. Die berühmt-berüchtigten eigenen Gesetze des DFB-Pokals trübten die Stimmung nun erneut.

Torschütze und Elfmeterfehlschütze im Pokal: Kölns Neuzugang und Hoffnungsträger Emmanuel Dennis - via www.imago-images.de/imago images/ActionPictures

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Mittlerweile standesgemäß geht Mönchengladbach als klarer Favorit in das rheinische Derby. Zur Derby-spezifischen Intensität kommt am 20. Spieltag sportliche Brisanz - mit einer Borussia, die um die Champions League kämpft, und einem FC, der im Rennen gegen den Abstieg das nächste Ausrufezeichen setzen könnte. Und nicht nur der Pokal hat seine eigenen Gesetze...