Wout Weghorst trifft für den VfL Wolfsburg gleich dreifach - © Frey-Pressebild/Deines via www.imago-images.de/imago images/Thomas Frey
Wout Weghorst trifft für den VfL Wolfsburg gleich dreifach - © Frey-Pressebild/Deines via www.imago-images.de/imago images/Thomas Frey
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Furioser 3:2-Sieg für den VfL Wolfsburg gegen die TSG Hoffenheim

Dank eines Dreierpacks von Wout Weghorst geht der VfL Wolfsburg mit viel Selbstvertrauen die Europacup-Wochen. Die Niedersachsen setzten sich bei einem Elfmeter-Festival am 22. Spieltag der Bundesliga 3:2 (1:1) bei der TSG Hoffenheim durch.

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FANTASY HEROES: Wout Weghorst (23 Punkte), Andrej Kramaric (17), Christoph Baumgartner (15)

Der Niederländer Wout Weghorst traf per Handelfmeter (18.), per Foulelfmeter nach Video-Assistent (52.) und in der 71. Minute aus dem Spiel heraus für den VfL Wolfsburg, der am Donnerstag im Zwischenrunden-Hinspiel der Europa League gegen die Schweden von Malmö FF antreten muss. Der Österreicher Christoph Baumgartner (45.) und der kroatische Vize-Weltmeister Andrej Kramaric per Handelfmeter nach Video-Assistent (60.) waren für die TSG Hoffenheim erfolgreich.

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Andrej Kramaric gleicht per Elfmeter zum 2:2 aus - Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Die 22.506 Zuschauer in der Sinsheimer Arena sahen bereits der 8. Minute die erste große Chance für die Hoffenheimer. Nach starker Vorarbeit von Kramaric konnte der tschechische Außenverteidiger Pavel Kaderabek aber nicht vollstrecken. Trotz dieser Gelegenheit bekamen die Besucher in der ersten Viertelstunde weitgehend weniger Chancen dargeboten. Beide Mannschaften gingen verhalten zu Werke. Das änderte sich erst nach dem Treffer von Weghorst vom Punkt. Schiedsrichter Sören Storks (Velen) hatte nach einem Handspiel von Sebastian Rudy zurecht auf Strafstoß entschieden. Das hatte sich Rudy vor der Partie ganz anders vorgestellt. Schließlich zog der Mittelfeldspieler durch seinen 216. Bundesliga-Einsatz für die TSG mit dem bisherigen Klub-Rekordhalter Andreas Beck gleich.

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Die Gastgeber, die ohne Ishak Belfodil und Dennis Geiger auskommen mussten, wirkten als Folge des Rückstands verunsichert. Die Wolfsburger, bei denen William, Ignacio Camacho und der gesperrte Marin Pongracic fehlten, konnten die Schwäche der Hoffenheimer aber nicht zu einem weiteren Treffer nutzen.

Die Kraichgauer waren mit dem 0:1 nach 40 Minuten noch gut bedient. Die Wolfsburger dagegen konnten über weite Strecken überzeugen. In der 40. Minute hatte der VfL Pech, dass ein Treffer von Admir Mehmedi wegen einer minimalen Abseitsstellung nach Video-Assistent zurückgenommen wurde. Der TSG-Treffer durch Baumgartner nach Vorarbeit von Kramaric fiel mehr oder weniger aus dem Nichts.

Es ist ein umkämpftes Spiel im Mittelfeld - Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Zu Beginn des zweiten Durchgangs kam der Video-Assistent wieder zum Einsatz. TSG-Kapitän Benjamin Hübner foulte Kevin Mbabu im Strafraum. Zunächst hatte Storks die Partie weiterlaufen lassen. Weghorst ließ sich nicht ablenken und traf zum zweiten Mal aus elf Metern. Kurz darauf nahm Weghorst bei der Abwehr eines Freistoßes die Hand zu Hilfe. Wieder brauchte Storks den Video-Assistenten Deniz Aytekin (Oberasbach), um zu einer Entscheidung zu kommen. Kramaric ließ sich die Gelegenheit vom Punkt nicht entgehen.

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Nach dem Treffer drängten die Gastgeber auf die Führung. Baumgartner hatte zwei große Chancen (68. und 70.). Erfolgreich war aber Weghorst bei einem Konter auf der Gegenseite.

Wout Weghorst trifft doppelt vom Elfmeterpunkt - Frey-Pressebild/Deines via www.imago-images.de/imago images/Thomas Frey

Spieler des Spiels: Wout Weghorst

Wout Weghorst gab acht Torschüsse ab (neuer persönlicher Rekord in einem Bundesliga-Spiel) und schnürte erstmals in einem Bundesliga-Auswärtsspiel einen Dreierpack.