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Das Remis in Sinsheim macht den Kampf ums CL-Ticket doppelt spannend
Das Remis in Sinsheim macht den Kampf ums CL-Ticket doppelt spannend - © DFL/Getty Images/Sebastian Widmann
Das Remis in Sinsheim macht den Kampf ums CL-Ticket doppelt spannend - © DFL/Getty Images/Sebastian Widmann
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Drei Teams punktgleich: Der Kampf um die Königsklasse spitzt sich zu

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Nach dem Unentschieden zwischen Hoffenheim und dem VfB Stuttgart bot sich für Leverkusen im Topspiel gegen Leipzig die Möglichkeit, das Rennen um die Champions-League-Plätze richtig eng zu machen. Die "Werkself" schlug die Sachsen mit 4:1, sodass zwei Spieltage vor Ende der Spielzeit mit Bayer 04, Stuttgart sowie Hoffenheim drei Teams mit 58 Punkten um den vierten Platz kämpfen.

Besser hätte es wohl auch Stephen King nicht schreiben können: Der Kampf um die Champions League in der Bundesliga gleicht spätestens nach dem Samstagabendspiel zwischen Leverkusen und Leipzig einem Bestseller-Thriller des US-amerikanischen Schriftstellers.

Der Reihe nach: Der VfB Stuttgart sicherte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand und einer Roten Karte gegen Atakan Karazor in Sinsheim gegen die TSG Hoffenheim dramatisch in der fünften Minute der Nachspielzeit noch den 3:3-Ausgleich und einen extrem wichtigen, oder wie Ermedin Demirović sagte, "den wichtigsten Punkt der Saison" im Champions-League-Rennen.

"Wenn wir das Spiel verloren hätten, wäre die Tür zu gewesen. Dann wäre Hoffenheim in der Champions League", erklärte der erleichterte Stürmer. Dadurch, dass Stuttgart wie Alexander Nübel befand, "mit einem Unentschieden gewonnen" habe, blieben die Schwaben punktgleich mit den Kraichgauern und lauern mit einer um zwei Treffern schlechteren Tordifferenz mehr direkt im Nacken des amtierenden Pokalsiegers. 

Kramaric nach dem 3:3 gegen Stuttgart

Leverkusen profitiert vom 3:3

Das Unentschieden am Nachmittag half vor allem einem Team: Bayer 04 Leverkusen. "Das 3:3 für Stuttgart war ein sehr guter Moment für uns, das war eine große Möglichkeit", befand Kasper Hjulmand, Trainer der Werkself. Diese Chance konnte Leverkusen mit der wohl besten Saisonleistung beim 4:1 gegen Leipzig veredeln. 

"Wir haben diese Möglichkeit genutzt. Mit zwei Siegen können wir jetzt unser Ziel erreichen. Es ist ganz ganz wichtig, dass wir es in unserer eigenen Hand haben", führte der Däne weiter aus. Der Sieg seiner Mannschaft katapultierte Bayer 04 an Hoffenheim und Stuttgart vorbei auf Platz vier. Wie die beiden Konkurrenten hat auch Leverkusen nun 58 Zähler und 66 Treffer erzielt, im Vergleich mit beiden anderen Teams aber weniger Gegentreffer kassiert. 

Leverkusen hat im Rennen um die Champions League alles in der eigenen Hand - IMAGO/Rene Nijhuis/MB Media

Drei Teams mit 58 Punkten

Enger und spannender könnte es im Kampf um die Champions-League-Plätze also kaum sein. Und so biegen drei Teams auf die Zielgerade dieser Saison ein und könnten im Falle von Leverkusen eine Erwartung, im Stuttgarter Fall ein Ziel und im Hoffenheims Fall einen Traum erfüllen. "Wir haben eine Chance, Stuttgart hat den Druck", so fasste es Hoffenheims Christian Ilzer zusammen und schob hinterher: "Am Ende lügt das Spielfeld nie. Du kriegst am Ende der Spielzeit das Ergebnis, das du dir über eine gesamte Saison verdienst".

Wie das ausfällt, werden die nächsten beiden Wochen zeigen. Am nächsten Spieltag steht nun das Duell zwischen Stuttgart und Leverkusen an. Packender hätte es sich nicht einmal Stephen King ausdenken können.