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Die Torjäger sind los: Bundesliga in Torlaune!

Was für ein Comeback! Nach dem Re-Start der Bundesliga feuern die Torjäger aus allen Rohren! Werner jagt Lewandowski an der Spitze der Torschützenliste und die Clubs brechen reihenweise ihre jeweiligen Torrekorde. Die Torjäger sind los!

Die lange Spielpause konnte den Bundesliga-Knipsern die Torlaune nicht verderben - die Tore fallen weiterhin wie am Fließband! Insgesamt wurden 2019/20 in 251 Spielen (das Nachholspiel #SVWSGE steht noch aus) 812 Tore geschossen, also durchschnittlich 3,2 pro Partie. An den ersten 28 Spieltagen ist das der höchste Wert seit der Saison 1985/86 (damals 825 Treffer, allerdings in 252 Spielen), also seit 34 Jahren!

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Lewandowski erneut auf Kurs Richtung Kanone

Top-Torschütze Robert Lewandowski profitierte sogar von der Zwangspause, in der er seine Schienbeinverletzung auskurieren konnte. Die kostete ihn so nur zwei Spiele. Welch Ironie, dass Bayern München ausgerechnet im ersten Spiel ohne seine Nummer 9 den höchsten Auswärtssieg dieser Saison verbuchte (6:0 gegen Hoffenheim). Nun aber ist Lewandowski wieder mit an Bord und arbeitet mit Hochdruck an seinem Bayern-Denkmal.

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In den ersten drei Spielen nach dem Re-Start traf der Pole zwei Mal, schraubte seine Ausbeute damit auf 27 Tore und hat beste Chancen, seine persönliche Bestmarke von 30 aus den Spielzeiten 2015/16 und 2016/17 zu übertreffen und zum insgesamt fünften Mal Bundesliga-Torschützenkönig zu werden. Öfter schaffte das nur Gerd Müller, der sich diesen Titel sieben Mal sicherte. Der "Bomber der Nation" war auch der einzige, der vor Lewandowski nach dem 27. Spieltag schon 27 Tore geschossen hatte. Und: Verteidigt "Lewy" seinen Vorsprung an jedem der verbleibenden sechs Spieltage, wäre er - ebenfalls nach Müller (1972/73) - der zweite Spieler, der an jedem Spieltag einer Saison die Torschützenliste anführte.

Verfolger Werner mit persönlichem Rekord

Lewandowskis großer Konkurrent heißt Timo Werner. Der Stürmer im Trikot von RB Leipzig knackte mit seinen Saisontoren 22 bis 24 gegen Mainz seine bisherige persönliche Bestmarke von 22 und brachte neues Feuer in den Kampf um die Torjägerkanone. Für Werner war es bereits der dritte Hattrick in dieser Saison - Bundesliga-Spitze. Schon in der Hinrunde hatte er gegen die "05er" dreifach getroffen. Die 8:0-Gala der Sachsen gegen die damals noch von Sandro Schwarz trainierten Mainzer war der höchste Sieg in dieser Bundesliga-Saison.

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Dank seiner sieben Assists ist Werner mit 31 Torbeteiligungen aktuell Top-Scorer der Bundesliga. Und weil Werners Teamkollegen sich vom Torfieber anstecken lassen, liegt RB mit insgesamt 70 Saisontoren nun bereits vier Treffer über dem bisherigen Vereinsrekord: 2016/17 waren es 66 Tore - wohlgemerkt nach 34 Spielen.

Dichtes Gedränge in der Torjägerliste

Auch Borussia Dortmund mit Sturm-Wunder Erling Haaland (10 Tore in 11 Bundesliga-Spielen) übertrifft sich in der Offensive selbst: Nach 28 Spieltagen liegt der BVB 6 Treffer vor dem bisherigen Vereins-Bestwert zum selben Zeitpunkt (68 Treffer in der Spielzeit 1963/64). Den größten Anteil an den 74 Toren in Schwarz-Gelb hat Jadon Sancho. Der liegt mit 14 "Buden" auf Platz 3 der Torjägerliste.

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Im Rennen um die imaginäre Bronzemedaille könnte es noch richtig eng werden: Mit Robin Quaison (12), Serge Gnabry, Florian Niederlechner, Sebastian Andersson, Wout Weghorst (alle 11) und Haaland liegen gleich sechs Knipser in Schlagdistanz zu Sancho. Der Bundesliga dürfte also auf ein packendes Saisonfinale bevorstehen, bei dem eines sicher scheint: An Toren wird es nicht mangeln.

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