Nielsen staubt zum 2:0 für die Hamburger ab, zuvor patzt Brodersen - © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-images.de/imago images/Zink
Nielsen staubt zum 2:0 für die Hamburger ab, zuvor patzt Brodersen - © Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-images.de/imago images/Zink
2. Bundesliga

Die SpVgg Greuther Fürth gewinnt ohne große Mühe mit 2:1 gegen den FC St. Pauli

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Die Spielvereinigung Greuther Fürth hat ihre gute Form auch im neuen Jahr untermauert. Gegen den FC St. Pauli gelang den Franken ein 2:1 (2:0). Nach dem Dreier stehen die Fürther auf Rang drei, St. Pauli verbleibt auf dem vorletzten Tabellenplatz.

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Die Tore für die Kleeblätter besorgten Julian Green per Elfmeter (24.) und Havard Nielsen, der aus kurzer Distanz abstaubte (27.). Für St. Pauli erzielte Leon Flach den Anschlusstreffer (82.).

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Von Beginn an war die Spielvereinigung Greuther Fürth im Sportpark Ronhof die spielbestimmende Mannschaft gegen den FC St. Pauli, das sich in die eigene Hälfte zurückzog. Frühestens ab der Mittellinie griffen die St. Paulianer zumeist an. Teilweise agierten die Hamburger bei Ballbesitz Fürth mit elf Mann in der eigenen Hälfte. Die Verunsicherung war durchaus spürbar. Fürths Cheftrainer Stefan Leitl, der mit Marco Meyerhöfer und Jamie Leweling zwei Neue in die Startelf brachte, sah im Vorfeld der Partie keinen Grund, die angeschlagenen Gäste nicht ernst zu nehmen: "Der FC St. Pauli ist eine Mannschaft, die wir nicht aufgrund ihres Tabellenplatzes bewerten. Sie hatten zuletzt ein bisschen Verletzungsprobleme, gerade was den Abwehrverbund betrifft. Wir sollten sehr ernst und fokussiert in diese Partie gehen."

Greens Elfmetertor, bei dem Brodersen keine Chance lässt. Cool schiebt er unten rechts ein - Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-images.de/imago images/Zink

Zwar hatten beide Mannschaften in den ersten 20 Minuten wenige klare Torchancen, doch wenn ein Team gefährlich vor dem gegnerischen Sechzehner auftauchte, dann waren das die Hausherren. Sie nahmen die Aufgabe hochkonzentriert an. Nach einer Ecke schoss Paul Jaeckel im Sechzehner Marvin Knoll gegen den Ellbogen. Die Arme des Kapitäns Knoll waren viel zu weit oben und abgespreizt. Schiedsrichter Tobias Reichel blieb keine andere Wahl, als auf Elfmeter zu entscheiden. Julian Green nahm sich der Sache an, verwandelte cool unten rechts im Tor (24.).

Wenig später bekamen die Franken einen Eckball, bei dem St. Paulis Keeper Svend Brodersen zu halbherzig aus dem Kasten lief. Fürth köpfte neben das leere Tor (26.). Kurz darauf fiel das 2:0. Brodersen patzte nach einer Bogenlampe von Meyerhöfer am zweiten Pfosten. Beim Versuch, den Ball aus der Luft herunterzupflücken, geriet er leicht in Rücklage. Dabei fiel er in Sebastian Ohlsson und Sebastian Ernst hinein. Der Ball flutschte ihm aus der Hand. Nielsen sagte Danke, schob zum 2:0 ein (27.).

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Zur Pause reagierte St. Paulis Cheftrainer Timo Schultz auf die schwache Defensivleistung im ersten Abschnitt. Leart Paqarada blieb in der Kabine, Daniel Buballa ersetzte ihn. Überhaupt tauschte Schultz nach dem 0:3 gegen Fortuna Düsseldorf fünfmal. Defensiv wurde es in Hälfte zwei etwas stabiler. Vorne blieben die Gäste blass. Wenn die Hamburger mal eine Kontersituation hatten, spielten sie diese zu unentschlossen aus. So geschehen bei Maximilian Dittgen, der den Ball ohne Not über das Tor flankte (51.) und Kevin Lankford, der zu wenig Unterstützung im Umschaltspiel erhielt (57.).

Fürther Jubeltraube nach dem 2:0 durch Nielsen - Sportfoto Zink / Wolfgang Zink via www.imago-images.de/imago images/Zink

Bei den Hausherren ließ Nielsen die Chance zum Doppelpack liegen, als er am kurzen Pfosten eine flache Flanke über das Tor manövrierte. Ein St. Pauli Bein war noch dazwischen (68.). Dann schafften die Hamburger wie aus dem Nichts den Anschlusstreffer durch den eingewechselten Leon Flach. Von links flog die Ecke rein, Fürth klärte in die Mitte. Aus der Distanz schraubte Flach den Ball per Volleyschuss rechts unten ins Netz (82.).

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In der Schlussphase markierten die Fürther noch das vermeintliche 3:1 durch Dickson Abiama. Der Linienrichter hob die Fahne. Beim Pass von David Raum stand Abiama knapp im Abseits. Es blieb beim 2:1, St. Pauli konnte insgesamt zu wenig Gefahr entfachen. Fürth hatte wenig Mühe, benötigte nicht seine Bestleistung.