
Freiburg dominiert Union Berlin
Der Sport-Club Freiburg bezwingt 1. FC Union Berlin zu Hause 2:0 (0:0). Yuito Suzuki (67.) und ein Eigentor von Rani Khedira (55.) entscheiden die Partie. Vincenzo Grifo verschießt zudem einen Elfmeter.
Vor der Partie nahm Freiburg-Trainer Julian Schuster im Vergleich zum Erfolg bei Trabzonspor vier Veränderungen vor: Treu, Scherhant, Beste und Suzuki rückten in die Startelf, während Gotō, Grifo, Irié und Kübler zunächst auf der Bank saßen.
Union-Trainer Mauro Lustrinelli vertraute derselben Elf, die zuletzt beim 1:1 gegen den 1. FC Köln begonnen hatte. Verteidiger Matthias Ginter bestritt zudem sein 200. Bundesliga-Spiel für den Sport-Club.
Freiburg dominiert, Union hält stand
Die Gastgeber bestimmten von Beginn an das Geschehen. Schon in der zweiten Minute sah Igor Matanović Gelb für ein hartes Einsteigen. Freiburg erspielte sich zahlreiche Chancen: Scherhant scheiterte in der 15. Minute an Rønnow, Matanović köpfte in der 17. Minute über das Tor.
In der 37. Minute parierte Rønnow stark gegen Suzuki, kurz vor der Pause verhinderte der Torhüter mit einer weiteren Glanzparade gegen Matanović (42.) den Rückstand. Union blieb in der ersten Halbzeit ohne eigenen Torschuss.
Khedira trifft ins eigene Tor
Mit 0:0 ging es trotz klarer Feldüberlegenheit der Freiburger in die Kabinen. Rønnow hatte seine Mannschaft mehrfach vor einem Rückstand bewahrt, Union hingegen kam offensiv über die gesamte erste Halbzeit nicht zur Entfaltung.
Lustrinelli brachte mit Burke und Jeong zur Pause zwei Offensivkräfte, die Partie blieb zunächst aber in freiburgischer Hand. In der 55. Minute führte eine scharfe Hereingabe von Niklas Beste, die Suzuki zuvor eingeleitet hatte, zum Führungstreffer: Rani Khedira lenkte den Ball unglücklich ins eigene Netz zum 1:0.
Suzuki erhöht, Grifo scheitert vom Punkt
In der 67. Minute legte Suzuki nach: Scherhant steckte den Ball im richtigen Moment durch, Suzuki ging an Rønnow vorbei und hob den Ball zum 2:0 ins Netz – sein fünfter Saisontreffer. In der 84. Minute bekam Freiburg nach einer Grätsche von András Schäfer gegen Keisuke Gotō einen Elfmeter zugesprochen.
Vincenzo Grifo trat an, doch Rønnow ahnte die Ecke, wehrte den Schuss an den Pfosten und verhinderte damit seinen siebten gehaltenen Bundesliga-Elfmeter. Auch in der Nachspielzeit blieb Rønnow mit weiteren Paraden gegen Grifo und Lucas Höler zur Stelle, sodass es beim 2:0 blieb.
Man of the Match: Yuito Suzuki
Yuito Suzuki erzielte in der 67. Minute das entscheidende 2:0 und war an der Entstehung des ersten Treffers beteiligt, als er den Ball vor Bestes Vorlage zum Eigentor von Khedira einleitete. Er kam zudem zu einer weiteren Torchance (52.), die knapp am Außennetz landete. In der Fantasy-Manager-Wertung erzielte er mit 236 Punkten den höchsten Wert aller Freiburger Feldspieler und wurde von den Fans mit 44 Prozent der Stimmen zum Man of the Match gewählt.
Bundesliga Match Facts
xGoals: Sport-Club Freiburg 2,54 - 1. FC Union Berlin 0,73
Schnellster Spieler: Oliver Burke (FCU), 35,31 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Yuito Suzuki (SCF), 19 Prozent
Beste Pass Effizienz: András Schäfer (FCU), +3,5
Fantasy Heroes: Frederik Rønnow (1. FC Union Berlin, 342 Punkte), Yuito Suzuki (Sport-Club Freiburg, 236 Punkte), Philipp Treu (Sport-Club Freiburg, 236 Punkte)
