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Matchwinner Gregor Kobel schnappt sich den Elfmeter von Cucho Hernandez
Matchwinner Gregor Kobel schnappt sich den Elfmeter von Cucho Hernandez - © David Ramos
Matchwinner Gregor Kobel schnappt sich den Elfmeter von Cucho Hernandez - © David Ramos
bundesliga

Kobel und Co. gelingt Historisches im Schweiz-Trikot

Die Schweiz jubelt nach einem historischen Erfolg: im Elfmeterschießen gegen Kolumbien gelang der Viertelfinal-Einzug. Mehrere Bundesliga-Spieler waren entscheidend am Sieg beteiligt und dürfen sich jetzt auf ein Aufeinandertreffen mit Lionel Messi freuen.

Unglaubliche 72 Jahre lang hat die Schweiz auf diesen Moment gewartet: Die "Nati" steht nach einem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen gegen Kolumbien im Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Die Runde der letzten Acht hat die Nationalmannschaft der Alpenrepublik zuletzt bei der WM 1954 erreicht. 

"Man kann es nicht hoch genug hängen, was das für so ein kleines Land bedeutet, unter den Top acht in so einem großen Sport zu stehen", sagte Gregor Kobel nach der Partie. Der Torwart von Borussia Dortmund war einer der Schlüsselspieler beim Schweizer Erfolg. Bereits während der regulären Spielzeit parierte er mehrfach stark, auch im Elfmeterschießen wehrte er einen Versuch ab. Die FIFA kürte ihn daher verdientermaßen zum "Man of the Match".

Gregor, der Elferkiller

Neun Bundesliga-Profis im Schweizer Kader

Doch Kobel war nicht der einzige Bundesliga-Profi, der eine wichtige Rolle spielte. Nico Elvedi von Borussia Mönchengladbach hielt die Abwehr zusammen. Der in der Verlängerung eingewechselte Silvan Widmer vom 1. FSV Mainz 05 half mit, Superstar Luis Díaz vom FC Bayern München in Schach zu halten. Und Cedric Itten, der künftig für den SV Werder Bremen auf Torejagd geht, verwandelte seinen Elfmeter souverän.

Insgesamt stehen neun Bundesliga-Profis im Schweizer Kader. Auch Aurèle Amenda (Eintracht Frankfurt), Luca Jaquez (VfB Stuttgart), Miro Muheim (Hamburger SV), Fabian Rieder (FC Augsburg) sowie der leider verletzte Johan Manzambi vom Sport-Club Freiburg träumen noch von weiteren Erfolgen.

Der neue Werder-Angreifer Cedric Itten verwandelt seinen Elfmeter souverän - Alex Grimm

Schweiz bewältigt Elfmetertrauma

Die nächste Aufgabe für die Schweiz ist ein Duell mit Argentinien um Superstar Lionel Messi in der Nacht auf Sonntag um 03:00 Uhr. Trainer Murat Yakin fühlt sich gut vorbereitet auf diese Partie. Er sagte: "Ich habe mir die Spiele der Argentinier von Anfang an angeschaut und auch geguckt, wie sie spielen. Also wir sind vorbereitet und es wird ein gigantisches Spiel für uns."

Diese Bundesliga-Stars sind noch im Rennen

Sollte es dann noch einmal ins Elfmeterschießen gehen, werden die Schweizer mit breiter Brust zum Punkt schreiten. Sie haben durch den Sieg ein echtes Trauma bewältigt, schließlich war die "Nati" zuvor bei den Europameisterschaften 2024, 2021 und 2016 sowie bei der WM 2006 jeweils im Elfmeterschießen ausgeschieden.

Kobel betonte auf Nachfrage, dass er keine Angst hatte, es könne diesmal erneut so laufen: "Nein, ich hatte die ganze Zeit großes Vertrauen. Die Jungs können Elfmeter schießen. Und ich kenne auch meine Fähigkeiten." Mit dieser Einstellung geht's jetzt gegen Messi. Wird es die nächste glorreiche Nacht für die Bundesliga-Delegation?

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