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RB Leipzig gewinnt seinen Auftakt hochverdient mit 3:1 gegen den 1. FSV Mainz 05

RB Leipzig hat seinen ersten Auftritt gegen Mainz 05 mit einem 3:1 (2:0) erfolgreich gestalten können. Forsberg (17.), Poulsen (21.), Haidara (51.) trafen für RBL. Für die 05er trug sich Mateta in der Torschützenliste ein (48.). Der Sieg war nahezu zu keiner Zeit in Gefahr, Leipzig bestimmte fast über die gesamte Spielzeit das Spielgeschehen. Dabei hätte RBL durchaus höher gewinnen können.

Fantasy Heroes: Emil Forsberg (20 Punkte), Yussuf Poulsen & Dani Olmo (14), Amadou Haidara (12)

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RB Leipzig legte los wie die Feuerwehr. Schnell und kombinationsstark rollten die Angriffe auf den Kasten des Mainzer Torhüters Robin Zentner zu. Bereits kurz nach Spielbeginn musste sich dieser nach einem kraftvollen Rechtsschuss von Dani Olmo auszeichnen. Gerade so fischte er den Ball oben links aus der Ecke (4.). Kurz darauf hatte Marcel Halstenberg die Möglichkeit, per Kopf auf 1:0 zu stellen. Zu unplatziert, um den 05er-Keeper zu überwinden (8.).

Nach rund einer Viertelstunde zeigte Schiedsrichter Manuel Gräfe zurecht auf den Punkt. Leandro Barreiro Martins legte Olmo kurz hinter der Strafraumgrenze regelwidrig, zog diesem das linke Bein weg. Der Spanier fiel, Elfmeter für Leipzig. Emil Forsberg übernahm Verantwortung, schoss den Ball halblinks flach ins Tor (17.).

Nur wenige Minuten später erhöhten die Sachsen auf 2:0. Forsberg führte den Freistoß aus, Mainz konnte nicht entscheidend entschärfen. Olmo erwartete den zweiten Ball an der rechten Strafraumgrenze, machte diesen noch mal scharf. Seine Flanke verwertete Yussuf Poulsen per Kopf oben links im Netz. Schönes Tor des Dänen (21.). Den einzig nennenswerten Abschluss für Mainz 05 im ersten Abschnitt hatte Daniel Brosinski, der es mal mit einem Linksschuss aus 23 Metern probierte (28.). Im Anschluss setzte der in Durchgang eins sehr auffällige Forsberg einen Ball mit der Pieke an den rechten Innenpfosten, nachdem er Jeremiah St. Juste alt aussehen ließ (31.).

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Die Mainzer kamen gut aus der Kabine. Robin Quaison hatte einen Geistesblitz, indem er einen Zuckerpass in die Schnittstelle zu Jean-Philippe Mateta spielte. Der Mainzer Stürmer nahm das Geschenk dankend an, traf unten links ins Tor (48.). Die Antwort der Leipziger folgte prompt. Angelino kombinierte auf links mit Poulsen und Forsberg, der gegen drei Mainzer irgendwie in den Sechzehner vordringen konnte und rechts neben sich Amadou Haidara freistehend sah. Dieser schob zentral zum 3:1 ein (51.).

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Mateta mit dem zwischenzeitlichen 1:2 aus Mainzer Sicht. Er veredelt den Schnittstellenpass von Quaison - imago images / Karina Hessland

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Olmo (56.) und Poulsen (64./67) hätten das Ergebnis ausbauen können, wenn nicht sogar müssen. Aber Mainz übte zu wenig Druck aus, um den Leipzigern wirklich gefährlich zu werden. Einzig Mateta verfehlte das Ziel nach einer scharfen Flanke von Brosinski mit dem Kopf nur knapp (77.). Das 3:1 spielte RBL mit Ruhe herunter. Den einen oder anderen Nadelstich unter anderem durch die eingewechselten Hee-Chan Hwang und Christopher Nkunku (80.) setzten die Sachsen noch. Unter dem Strich waren die Hausherren eine Nummer zu groß für den FSV.

Poulsen schraubt sich zum 2:0 hoch, ist ein Aktivposten in der RBL-Offensive - Maja Hitij/Getty Images

Spieler des Spiels: Yussuf Poulsen

Yussuf Poulsen gab alleine fast so viele Torschüsse ab (7) wie alle Mainzer zusammen (8), traf erstmals an einem 1. Spieltag für Leipzig, zog mit Abstand die meisten Sprints der Partie an (43) und gewann für einen Stürmer starke 56 % seiner Zweikämpfe.