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Lukasz Piszczek: Die Konstante auf der rechten Seite bei Borussia Dortmund

Lukasz Piszczek ist der „Mister Zuverlässig“ bei Borussia Dortmund – seit Jahren ist der polnische Rechtsverteidiger die Konstante im Spiel der Schwarzgelben. In seiner zehnten Saison beim BVB will der 34-Jährige endlich wieder die Meisterschaft holen.

Dass es bis dahin allerdings noch ein weiter Weg ist, das weiß der Routinier im Dortmunder Dress nicht erst seit der bitteren 1:3-Niederlage beim Aufsteiger 1. FC Union Berlin vor zwei Wochen. „Wir haben vor der Saison gesagt, dass wir ganz oben stehen möchten. Da müssen wir nicht nur spielerisch bereit sein, sondern auch kämpferisch. Wir müssen den Fokus haben, diese Spiele zu gewinnen“, erklärt Lukasz Piszczek, den besonders die fünf Gegentreffer in den ersten drei Partien stören: „Das ist nicht unsere Vorstellung“, unterstreicht der Pole, der 2010 von Hertha BSC zum BVB wechselte.

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Trotz seiner 34 Jahren ist Piszczek, der älteste Feldspieler im Kader von Borussia Dortmund, eine unverzichtbare Konstante bei den Schwarzgelben. Kein Lautsprecher, der große Töne spuckt. Dennoch im Team äußerst anerkannter Führungsspieler – und das seit Jahren. Der polnische Routinier geht schlichtweg mit gutem Beispiel voran, stand in allen drei Bundesliga-Partien bis zur Länderspielpause in der Startelf der Mannschaft von Trainer Lucien Favre. „Ich versuche immer, meine Aufgabe auf dem Platz zu erledigen“, gibt sich der Rechtsverteidiger gewohnt zurückhaltend, wenn es um seine Rolle beim BVB geht.

Defensiv wie offensiv ein gefragter Mann beim BVB: Lukasz Piszczek - Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images

Ein weiteres Jahr in Schwarzgelb? "Ich bin bereit"

Keine Zurückhaltung darf es am Samstag geben, wenn es für Borussia Dortmund gegen Bayer Leverkusen geht. Es ist auch für Lukasz Piszczek ein Wiedersehen mit seinem ehemaligen Trainer Peter Bosz, der in der Hinrunde 2017/18 BVB-Coach war und seit vergangenem Winter die „Werkself“ betreut. Der Respekt vor dem Kontrahenten ist auch deshalb groß beim Vizemeister. „Leverkusen hat, seit Peter Bosz dort ist, eine Schippe draufgepackt. Sie sind noch aggressiver, noch offensiver. Wir wissen, dass wir eine schwierige Aufgabe vor uns haben“, ist sich Piszczek sicher. Gerade nach der Niederlage in Berlin wäre es für den BVB enorm wichtig, mit einem Sieg aus der Länderspielpause zu kommen.

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Klar ist: Lukasz Piszczek wird auch in diesem Spiel wieder auf der rechten Abwehrseite der Schwarzgelben für Stabilität und Vorwärtsdrang sorgen. Noch nicht klar ist allerdings, ob die zehnte Saison des Polen im BVB-Dress seine letzte sein wird. Der Vertrag des 34-Jährigen läuft im kommenden Sommer aus – eine Fortsetzung seiner Karriere bei der Borussia schließt der Routinier keinesfalls aus. „Ich bin bereit, weiterzuspielen“, sagt Piszczek mit einem großen Grinsen im Gesicht. Und wer den „Mister Zuverlässig“ in der Dortmunder Defensive kennt, der weiß: Auch im nächsten Jahr würde er in der Bundesliga die Konstante auf der rechten BVB-Seite bilden.