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Rückrundenstart: Die Schlüsselspieler des FC Bayern München

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Am Freitag ist es endlich wieder so weit! Der FC Bayern München eröffnet gegen Borussia Mönchengladbach die Rückrunde.

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Gerade weil der Kader des Rekord- und Herbstmeisters durch insgesamt 13 Ausfälle sehr ausgedünnt ist, wird es auf diese Akteure besonders ankommen:

Jamal Musiala

Jamal Musiala ist beim FC Bayern nicht nur einer der großen Hoffnungsträger für die Zukunft, sondern schon in der Gegenwart ein wichtiger Bestandteil des Kaders. In 16 der 17 Bundesliga-Spiele wurde der Deutsch-Engländer in dieser Saison eingesetzt - fünf Mal Startelf, elf Mal als Joker. 2021/22 war Musiala an sieben Toren direkt beteiligt (drei Tore, vier Torvorlagen) – im Schnitt sammelte er alle 99 Minuten einen Scorer-Punkt.

Vergangene Spielzeit fehlte es dem 18 Jahre jungen Nationalspieler zuweilen noch etwas an Spielübersicht, er gab da deutlich mehr Torschüsse ab (27), als er vorbereitet hat (11). 2021/22 sind es fast genauso viele Torschussvorlagen (15) wie Torschüsse (16). Kaum verwunderlich, dass Musiala in dieser Bundesliga-Saison schon mehr Tore vorbereitet (vier) als in der ganzen vergangenen Spielzeit (eins) vorbereitet hat.

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Joshua Kimmich

Nach seinem Ausfall steht Joshua Kimmich vor dem Comeback, möglicherweise wegen der personellen Situation in seiner früheren Rolle als Rechtsverteidiger. In den ersten 18 Bayern-Pflichtspielen dieser Spielzeit hatte der 26 Jahre alte Nationalspieler immer in der Startelf gestanden, in den letzten acht fehlte er dann.

Kimmich zeichnet sich im defensiven Mittelfeld durch enorm viel aus, das nicht typisch für einen Sechser ist: Laufstärke (durchschnittlich 12,4 gelaufene Kilometer je Bundesliga-Spiel), kaum Fouls (drei in elf Ligavergleichen) und Torgefahr (drei Treffer und drei Vorlagen in dieser Bundesliga-Saison).

So lief das Hinrundenduell

Serge Gnabry

Serge Gnabry verpasste in diesem Spieljahr noch kein Aufeinandertreffen in der Liga. Dabei erzielte der Nationalangreifer hinter Superstar Lewandowski die meisten Tore, neun waren es für ihn nach einer ersten Halbserie vorher nie gewesen.

Was Gnabry neben seiner Gefahr vor dem Tor ausmacht, sind vor allem seine Schnelligkeit und seine für einen Offensivmann außerordentliche Zweikampfstärke. So legte der 26-Jährige im Schnitt 34 Sprints pro Bundesliga-Partie hin und entschied gute 50 Prozent seiner Duelle für sich.

Thomas Müller

Thomas Müller befindet sich trotz seiner bereits 32 Jahre in einer der besten Formphasen seiner Karriere. Der Nationalakteur stand in dieser Saison in 25 der 26 FCB-Pflichtspiele in der Anfangsformation und markierte dabei acht Treffer.

Tore bilden aber nicht Müllers Alleinstellungsmerkmal. Wie schon in den beiden vergangenen Spielzeiten legte er in der Bundesliga die meisten Treffer auf, stellte mit seinen 13 Assists gar eine neue Hinrundenbestmarke seit Datenerfassung 1992 auf. Zudem gab er ligaweit die meisten Torschussvorlagen (54) und bereitete die meisten Großchancen vor (zehn). Am weitesten gelaufen ist er beim FC Bayern auch noch, die meisten Zweikämpfe bestritt er dort ebenfalls.

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Robert Lewandowski

Nur einer war in der ersten Halbserie in der Bundesliga an mehr Treffern beteiligt als Müller: wenig überraschend sein Mitspieler Robert Lewandowski, der mit 19 Toren mal wieder Platz eins der Torschützenliste belegt. Wettbewerbsübergreifend kommt der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft für das Team von der Säbener Straße in dieser Saison bereits auf 30 Treffer - in 25 Einsätzen.

Lewandowski stellt einen neuen Rekord nach dem anderen auf, zuletzt etwa mit seinen 43 Ligatoren im Kalenderjahr 2021. Bei der prestigeträchtigen Ballon-d'Or-Wahl hatte die Fußballzeitschrift France Football den 33-Jährigen als Torjäger des Jahres prämiert - bei der Wahl zum FIFA-Weltfußballer am 17. Januar hat er eine gute Chance, seinen Titel zu verteidigen.

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