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Ein besonderes Tor, ein besonderer Jubel
Ein besonderes Tor, ein besonderer Jubel - © IMAGO/Vitalii Kliuiev
Ein besonderes Tor, ein besonderer Jubel - © IMAGO/Vitalii Kliuiev

Kimmichs emotionales Tor: "Ich musste sofort an ihn denken"

Den Auswärtssieg seines FC Bayern München beim 1. FSV Mainz 05 hat er mit seinem Führungstor selbst eingeleitet. Der Jubel von Joshua Kimmich war dann emotionaler als sonst, hat der Anführer der Bayern doch eine schwere private Phase nach dem Tod seines Vaters hinter sich.

Als Joshua Kimmich nach seinem sehenswerten Treffer in der 14. Spielminute zum Jubeln abdrehte, war ihm anzusehen, dass das kein normaler Jubel werden würde. Nach dem Luftsprung streckte er den Finger gen Himmel – ein Gruß an den kürzlich verstorbenen Vater. "Ansonsten mache ich ja eh nicht so viele Tore. Nach dem Tor musste ich natürlich sofort dran denken, deswegen war es emotionaler als sonst auf jeden Fall", erklärte Kimmich später im Sky-Interview.

Drei Pflichtspiele hatte der Sechser der Münchner verpasst, beim 2:2-Heimspiel gegen den BVB kehrte er zurück auf den Rasen. Spielerisch avancierte er gleich wieder zum Taktgeber im Spiel des Rekordmeisters und hatte nach dem Dortmund-Spiel auch einen starken Auftritt bei Atlético Madrid in der Champions League.

"Man of the Match"-Trophäe für die Mama

In Mainz schoss Kimmich seinen FCB mit einem satten Schuss in Führung und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße, am Ende gelang ein 2:1-Auswärtssieg bei starken Mainzern. 

Für Kimmich wird das Spiel in Erinnerung bleiben: "Durch die Geschichte mit meinem Papa war es sehr emotional für mich. Ich musste tatsächlich dann sofort an ihn denken. Normal blendet man das ja auf dem Fußballfeld aus", erklärte er die Szenen rund um seinen Treffer.

Nach dem Abpfiff wurde er im Sky-Interview auch auf den Gewinn der Trophäe des "Man of the Match" angesprochen. Kimmich weiß schon, was er damit anstellen möchte: "Ich glaub, ich schick sie meiner Mutter. Die letzte war für meinen Papa, die ist jetzt für meine Mutter."

Die Trophäe des "Man of the Match" schenkt Kimmich seiner Mutter
Die Trophäe des "Man of the Match" schenkt Kimmich seiner Mutter - FC Bayern

Bayern rückt enger zusammen

Durch den Schicksalsschlag für Kimmich, dem krankheitsbedingten Ausfall von Trainer Vincent Kompany und der Bekanntmachung von Jamal Musialas Absencen ist der gesamte Verein noch näher zusammengerückt, wie der 31-Jährige erklärte: "Es ist sehr besonders, was in den vergangenen Jahren bei uns zusammengewachsen ist. Die Spieler, das Trainerteam und alle drumherum haben ein super Verhältnis miteinander und unterstützen sich in jeder Situation."

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