
Bald wieder im DFB-Trikot? Klopp lässt bei Werder-Star aufhorchen
Er trifft und trifft. Niclas Füllkrug ist bei Werder Bremen wieder der Alte und empfiehlt sich für mehr. Bundestrainer Klopp spricht im Rahmen des Champions League Spiels FC Bayern München gegen Arsenal FC über eine mögliche Nominierung.
Es ist fast ein bisschen magisch, wenn Niclas Füllkrug das grün-weiße Trikot von Werder Bremen anzieht. Plötzlich trifft der Stürmer wieder, wie er will. Seit seiner Rückkehr an die Weser im August hat er in sieben Spielen sieben Mal getroffen. Sechs davon hat er in der Bundesliga geschossen und führt damit aktuell die Torschützenliste zusammen mit Patrik Schick an.
Nach den zwei eher durchwachsenen Jahre vom ehemaligen Nationalspieler bei West Ham und in Mailand ist diese steile Formkurve auch dem Bundestrainer Jürgen Klopp selbstverständlich nicht verborgen geblieben. In der Halbzeitpause des Champions-League-Spiels zwischen dem FC Bayern München und dem Arsenal FC sprach er bei DAZN: "Wir gucken ja alle, wir sind ja nicht doof. Natürlich gucken wir Bremen zu."

Bald wieder im DFB-Trikot?
Heißt das, dass sich Füllkrug nun wieder Hoffnung auf die Rückkehr in die Nationalmannschaft machen kann? Nach seinem Doppelpack beim 2:2 gegen Paderborn wollte er bei DAZN nicht drüber sprechen: "Wenn ich jetzt 44-mal gesagt habe, dass ich da nicht drüber reden will, wäre es cool, wenn wir nicht mehr drüber reden." Bei seinen aktuellen Leistungen bleibt einem aber nichts anderes übrig, was auch sein Trainer Daniel Thioune so sieht: "Wenn er aber Tore braucht, dann sollte er ihn anrufen."
Gut, dass Jürgen Klopp am Mittwochabend Rede und Antwort stand. Der Stürmer hätte aber einen Haken, erklärte der Nationaltrainer bei DAZN: "Niclas Füllkrug schießt in der Bundesliga ein Tor nach dem anderen, aber ist 33. Das ist nicht meine Schuld." Klopp schaut schon auf die EM in zwei Jahren, bei der Füllkrug schon 35 Jahre alt wäre: "In der Gegenwart kann es natürlich funktionieren, mittelfristig unter Umständen auch. Langfristig, ja, also da müssen wir jetzt mal sehen..."
Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass der Werder-Stürmer bald auch wieder in der Nationalmannschaft ran darf.

"Wird immer einen Platz haben"
Auch über Joshua Kimmich sprach der Bundestrainer bei DAZN. Der DFB-Kapitän "ist ein überragender Mittelfeldspieler, der in diesem Team immer einen Platz haben wird." Gegen Arsenal spielten Tom Bischof und Aleksandar Pavlović zusammen auf der Doppelsechs, was sie zuletzt auch schon im DFB-Team taten. Für Klopp seien das "Top-Partner, die können überragend zusammenspielen."
"Aber das heißt nicht, dass es nicht auch mit Jo Kimmich funktioniert und mit Felix Nmecha oder mit Mika Baur oder mit Yannik Engelhardt. Die haben das auch richtig gut gemacht", ergänzte Klopp seine Aussagen. Eine große Auswahl hat der Bundestrainer also für seine Mannschaft. In den letzten Wochen kam auch wieder eine weitere für die Sturmspitze hinzu. Wir werden sehen, ob der magische Fülllkrug bald wieder im DFB-Team auftauchen wird.