Durch das 4:1 bei Hertha BSC träumt Eintracht Frankfurt wieder vom Europapokal - © Engler/Nordphoto/Pool/imago images
Durch das 4:1 bei Hertha BSC träumt Eintracht Frankfurt wieder vom Europapokal - © Engler/Nordphoto/Pool/imago images
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"Wollen das Beste erreichen": Eintracht Frankfurt schielt wieder Richtung Europapokal

Eintracht Frankfurt hat sich bei Hertha BSC den Pokalfrust von der Seele geschossen. Der Klassenerhalt ist gesichert, nach Europa blickte Trainer Adi Hütter aber nur ganz vorsichtig.

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Ein Treffer der Marke "Tor des Monats", drei Punkte und der Klassenerhalt für Eintracht Frankfurt, der Beweis der Charakterstärke seiner Mannschaft: Adi Hütter hätte sich für sein Jubiläum an der Seitenlinie kein besseres Szenario wünschen können. "Es war ein absolut verdienter Erfolg", sagte der Frankfurter Coach nach dem souveränen 4:1 (0:1)-Sieg bei Hertha BSC.

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Zum insgesamt 500. Mal saß der 50-jährige Österreicher am Samstag als Cheftrainer auf der Bank. Was er dabei nur drei Tage nach dem bitteren Aus im Pokal-Halbfinale bei Bayern München sah, stellte ihn hochzufrieden. Andre Silva (62./87.), Bas Dost (51.) und Evan Ndicka (68.) drehten das Spiel für Frankfurt, das durch Krzysztof Piatek (24.) in Rückstand geraten war.

"Er hat gewirkt wie ein Slalomläufer"

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Die Eintracht, die nach der Roten Karte für Herthas Dedryck Boyata (45.) lange in Überzahl spielte, ließ dabei keine Müdigkeit erkennen. Im Gegenteil: Hütters Team dominierte die Zweikämpfe, überzeugte spielerisch sowie läuferisch und traf sehenswert. Vor allem Silvas Hacken-Tor zum zwischenzeitlichen 2:1 stach heraus - auch dank der starken Vorarbeit von Daichi Kamada.

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Der Japaner dribbelte sich durch Herthas Hintermannschaft und legte dann auf. "Er hat gewirkt wie ein Slalomläufer. Wenn er nicht ausschauen würde wie ein Japaner, hätte ich gedacht, er ist ein Österreicher, vielleicht ein guter Skifahrer", sagte Hütter scherzhaft über den Treffer, der "sicherlich ein Tor des Monats wert" sei.

Allen Grund zum Jubeln haben Adi Hütter und Daichi Kamada bei Eintracht Frankfurt - O.Behrendt/Contrast/Pool/imago images

Eintracht mit machbarem Restprogramm

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38 Punkte hat Frankfurt nun auf dem Konto, zu Platz sieben und der erneuten Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation trennen den Klub fünf Punkte. "Es wird sehr schwer", sagte Sportdirektor Bruno Hübner, aber "Platz sieben ist vielleicht noch machbar".

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Zwar sind die kommenden Aufgaben gegen den FC Schalke 04, den 1. FC Köln und den SC Paderborn lösbar, ohne Patzer der Konkurrenz bleibt den Hessen das Happy End aber verwehrt. "Wir wollen immer das Beste erreichen", sagte Hütter dennoch.