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Borussia Mönchengladbach verdient sich gegen Hertha BSC den Sieg

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Borussia Mönchengladbach hat nach drei sieglosen Partien wieder gewonnen, die Fohlen fuhren am 26. Spieltag gegen Hertha BSC ein 2:0 (1:0) ein. Alassane Plea hatte das erste Tor des Samstagabends erzielt (24., Foulelfmeter), Matthias Ginter legte nach (59.).

Bundesliga Match Facts

Mönchengladbachs wegen eines positiven Coronavirus-Tests nicht im Stadion anwesender Trainer Adi Hütter beziehungsweise seine ihn vertretenden Co-Trainer Christian Peintinger und Armin Reutershahn, die auf den verletzten Nationalspieler Jonas Hofmann verzichten mussten, setzten in der Startelf im Vergleich zum 2:3 am vergangen Spieltag beim VfB Stuttgart auf drei neue Spieler: Jordan Beyer nach Gelbsperre, Luca Netz und Breel Embolo ersetzten den jetzt wegen seiner fünften Gelben Karte fehlenden Flügel-Leistungsträger Ramy Bensebaini sowie Christoph Kramer und Hofmann, das hatte die Rückkehr zur Dreierkette zur Folge. Dem Borussia-Kader wieder an gehörte Kapitän Lars Stindl nach über sieben Wochen Pause. Auf der anderen Seite nahm Hertha-Coach Tayfun Korkut hinsichtlich des 1:4 gegen Eintracht Frankfurt sogar sechs Wechsel in seiner Anfangsformation vor: Linus Gechter, Niklas Stark, Santiago Ascacibar, Marvin Plattenhardt, Davie Selke und Ishak Belfodil rotierten in die erste Elf, der unter anderem der angeschlagene Torjäger Stefan Jovetic fehlte; auch hier liefen drei zentrale Abwehrakteure auf.

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Embolo ans Aluminium, Plea ins Tor

Fantasy Heroes: Luca Netz (15 Punkte), Joe Scally und Matthias Ginter (je 13)

Die Mönchengladbacher legten direkt stark los und hätten fast früh für die Führung gesorgt: Embolo scheiterte mit einem Schuss innerhalb des Strafraums nur am Pfosten (9.). Der in den vergangenen Wochen so stark aufspielende Marcus Thuram verzog kurz darauf im Sechzehner etwas (14.). Zehn Minuten später war es der ebenfalls formstarke Alassane Plea, der nach einem Foul von Marc-Oliver Kempf an Thuram vom Elferpunkt einnetzte. Im Nachgang einer Netz-Ecke hätte Plea per Kopf sogar beinahe kurz darauf noch erhöht (28.).

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Vor dem Pausenpfiff vergab Thuram zwei Chancen, hatte erst den erneut im BSC-Tor stehenden Marcel Lotka mit einem Abschluss aus der Distanz zu schwach geprüft (43.) und ließ sich dann frei vor dem Keeper zu viel Zeit - Kempf holte ihn ein und verhinderte einen Versuch (45.+1). Mit dem 1:0 ging es in die Halbzeit, zu der die Gastgeber durchaus höher hätten vorne liegen können.

Erleichterung bei Ginter und Co. - IMAGO/Ulrich Hufnagel/IMAGO/Ulrich Hufnagel

Ginter erhöht, Stindl meldet sich zurück

Im zweiten Durchgang zeigte sich die Hertha endlich offensiv. Borussia-Torwart Yann Sommer verhinderte bei einem Kempf-Kopfball nach Eckball von Marvin Plattenhardt stark den Ausgleich (54.). Anschließend legten die Mönchengladbacher aber wieder zu, Joe Scally fand aus wenigen Metern jedoch in Lotka seinen Meister (59.). Umgehend darauf köpfte Ginter nach einer Netz-Ecke zum 2:0 ein - das erste Saisontor des für seine Position gewöhnlich durchaus torgefährlichen Innenverteidigers. Der eingewechselte Jurgen Ekkelenkamp traf für die Gäste noch die Latte (77.). Applaus gab es kurz vor Schluss, als Stindl seine Rückkehr mit einer Einwechslung perfekt machte (89.).

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In der Tabelle fallen die Berliner auf den vorletzten Platz hinter den VfB Stuttgart zurück, am nächsten Samstag empfängt die Hertha den Champions-League-Aspiranten TSG Hoffenheim. Bereits am Freitag eröffnet die Borussia beim VfL Bochum den 27. Spieltag.

Spieler des Spiels: Marcus Thuram

Thuram holte den Strafstoß zur Führung heraus, gab die meisten Abschlüsse ab und legte die meisten vor (vier und drei), war der schnellste Mann (34,64 km/h) und entschied die meisten Zweikämpfe für sich (18).

Sehr auffällig: Marcus Thuram - Frederic Scheidemann/Getty Images