Borussia Dortmunds mögliche Startelf im Supercup - © DFL Deutsche Fußball Liga
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Die mögliche Startelf von Borussia Dortmund im Supercup 2020 gegen den FC Bayern München

Am Mittwoch, den 30. September 2020 (Anstoß 20:30 Uhr) geht es beim Supercup 2020 nicht nur um den ersten deutschen Titel der Saison 2020/21, sondern auch um eine erste Standortbestimmung in Richtung Meisterschaft zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund. Der BVB will dabei unbedingt den Titel verteidigen, im letzten Jahr schlug man die Bayern mit 2:0. Allerdings fallen zwei Stammspieler aus.

TORWART

Bei Borussia Dortmund ist eigentlich Roman Bürki die klare Nummer eins, der Schweizer fällt aber wegen eines Atemwegsinfektes aus. In München wird sein Landsmann Marwin Hitz das Tor hüten.

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ABWEHR

Mit der Dreier-Abwehrkette fühlt sich Borussia Dortmund am wohlsten. Das Konstrukt, dass sich gegen spielbestimmende Bayern schnell auf eine Fünferkette umstellen lässt, dürfte auch bei diesem Duell das Mittel der Wahl sein. Zentraler Mann ist dabei Mats Hummels. Der Innenverteidiger weiß wie kein anderer, wie man den Supercup gewinnt. Mit sechs Trophäen im Schrank ist er der Rekordgewinner unter den Spielern, auch wenn er im letzten Jahr wegen muskulärer Probleme nicht zum Einsatz kam. Sein Vorteil: Er konnte den Supercup bereits mehrfach für Dortmund und für Bayern gewinnen. Bei seinen vier Einsätzen ging er immer als Sieger vom Platz.

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Flankiert wird Hummels dabei von Emre Can, der in dieser Saison nicht mehr im defensiven Mittelfeld zum Einsatz kommt, sondern in der Abwehrkette. Das hält Can aber nicht davon ab, bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit nach vorne zu stoßen. Interessant: Als blutjunger Spieler gewann Can bereits 2012 den Supercup. Allerdings im Dress des FC Bayern  – gegen Borussia Dortmund.

Auch der Startelf-Einsatz von Manuel Akanji dürfte gesetzt sein. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Dan-Axel Zagadou und Lukas Piszczek, der zuletzt zweimal mit Rückenproblemen passen musste, sind alle möglichen Konkurrenten für den Schweizer wohl noch keine Option.

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MITTELFELD

Die linke Seite gehört Raphael Guerreiro. Der Portugiese, der 2019/20 ohne Zweifel seine beste Saison im BVB-Dress spielte, hatte aber zu Beginn der Saison mit einer Zerrung zu kämpfen und wurde gerade so rechtzeitig zum Spiel gegen Augsburg fit. Sollte er noch nicht  in der Lage sein, zweimal binnen einer Woche von Beginn an aufzulaufen, stünde Felix Passlack bereit, da mit Nico Schulz und Marcel Schmelzer die weiteren Alternativen für die linke Seite ausfallen.

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Eine extrem große Auswahl an Spielern hat Trainer Lucien Favre im zentralen Mittelfeld. Axel Witsel hat als ballsicherer Ankerpunkt auf der Sechser-Position dabei die besten Karten, in der Startelf zu stehen. Daneben gibt es gleich mehrere Optionen: Der erst 17-jährige Jude Bellingham hat sich bereits früh in dieser Saison das Vertrauen von Favre erarbeitet und stand gleich in allen drei Pflichtspielen dieser Saison in der Startelf, wobei ihm ein Tor und eine Vorlage geglückt sind. Aber auch Nationalspieler Julian Brandt drängt als etwas offensiverer Nebenpart zu Witsel in die Anfangsformation. Gegen die so offensivstarken Bayern wäre schließlich auch Thomas Delaney eine nicht unwahrscheinliche Option neben Witsel, hat der Däne doch von allen Genannten die größten Stärken in der Arbeit gegen den Ball.

Auf der rechten Seite ist Neuzugang Thomas Meunier gesetzt. Der Belgier muss sich im Vergleich zur Bundesliga-Niederlage gegen den FC Augsburg, wo er bei beiden Gegentoren keine glückliche Figur machte, zwar noch steigern, bleibt durch die Verletzung von Mateu Morey aber derzeit die einzige Option für seinen Coach.

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Gegen die Bayern wird die Erfahrung von Kapitän Marco Reus gefragt sein. Der 31-Jährige ist in der so stark besetzten Dortmunder Offensive noch immer das Maß aller Dinge und dürfte nach seiner langen Verletzungspause langsam bereit sein, um zumindest 60 bis 70 Minuten zu spielen. Reus hat für sein Können bekanntlich viel zu wenig Trophäen im Schrank, der Supercup gehört aber definitiv dazu. Zweimal konnte er ihn bereits in den Nachthimmel recken. Das letzte Mal 2019.

Für die andere der beiden Positionen hinter der Spitze war eigentlich Jadon Sancho gesetzt, der Engländer ist aber wie Bürki gar nicht mit nach München gereist. Der junge Giovanni Reyna, der auch in den ersten drei Pflichtspielen (Pokal und zweimal Bundesliga) in der Startelf stand, wird Sancho wohl im offensiven Mittelfeld ersetzen.

ANGRIFF

Für das Sturmzentrum gibt es bei Dortmund mit Erling Haaland nur einen wirklichen Mittelstürmer. Der Norweger, der erst im Winter zum BVB kam und seither schon 15 Bundesliga-Treffer verzeichnen kann, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seinen ersten Supercup bestreiten - von Beginn an. Dass der 20-Jährige das Potenzial dazu hat, den ersten Titel der Saison mit seinen Toren für Dortmund an Land zu ziehen, versteht sich von selbst.

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