Bayern Münchens mögliche Startelf für den Supercup 2020 - © DFL Deutsche Fußball Liga
Bayern Münchens mögliche Startelf für den Supercup 2020 - © DFL Deutsche Fußball Liga
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Die mögliche Startelf vom FC Bayern München im Supercup 2020 gegen Borussia Dortmund

Etwas später als gewohnt geht es beim Supercup (Mittwoch, 30. September 2020, 20:30 Uhr) für den FC Bayern München um Titel Nummer fünf des Jahres 2020. Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick will sich nach der Meisterschaft, dem DFB-Pokal, der Champions League und dem UEFA Supercup auch noch die DFL-Trophäe sichern, die in diesem Jahr zwischen dem Rekordmeister aus München und Vizemeister Borussia Dortmund ausgespielt wird. Beim prestigeträchtigen "Klassiker" wird der FC Bayern im Vergleich zur jüngsten Bundesliga-Niederlage gegen die TSG Hoffenheim auf einigen Positionen rotieren - es gibt mit Leroy Sane aber auch einen prominenten Ausfall.

TORWART

Manuel Neuer steht bereits vor seinem achten Einsatz im Supercup. Bisher hat er drei Mal gewonnen (zwei Mal davon gegen den BVB) und vier Mal verloren (zweimal Mal gegen den BVB). Obwohl Bayern mit Sven Ulreich und Alexander Nübel auf der Torwart-Position zwei exzellente Alternativen hat, deutet wenig darauf hin, dass Neuer am Mittwochabend nicht zwischen den Pfosten stehen wird.

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ABWEHR

Auf der linken Abwehrseite des FC Bayern München dürfte der Senkrechtstarter der letzten Saison, Alphonso Davies, die Nase vorn haben. Der Kanadier musste - noch etwas angeschlagen - am 1. Spieltag gegen den FC Schalke 04 Lucas Hernandez den Vortritt lassen. Doch kaum einer im Team von Hansi Flick ist so gesetzt wie der 19-Jährige, der seit Ende Oktober letzten Jahres nur zweimal nicht in der Bundesliga-Startelf zu finden war. Davies hat in seiner kurzen Zeit bei Bayern schon vieles gewonnen, den deutschen Supercup jedoch noch nicht. Im letzten Jahr kam er zwar zum Einsatz, die Bayern mussten sich aber mit 0:2 gegen Borussia Dortmund geschlagen geben.

Für die Innenverteidigung hat Bayern grundsätzlich vier internationale Top-Spieler zur Verfügung. Den eigentlichen Abwehrchef David Alaba plagen allerdings muskuläre Probleme, Jerome Boateng hatte am Sonntagnachmittag gegen Hoffenheim nicht seinen besten Tag. Am Mittwoch werden daher wohl Niklas Süle und Weltmeister Lucas Hernandez die Abwehrzentrale bilden.

Auf der Rechtsverteidiger-Position führt kein Weg an Benjamin Pavard vorbei. Nachdem Joshua Kimmich dauerhaft in die Mittelfeldzentrale gerückt ist, ist der Franzose der letzte verbliebene Rechtsverteidiger im Bayern-Kader. Pavard kam letzte Saison auf beeindruckende 47 Pflichtspieleinsätze für die Münchner – die allermeisten davon von Beginn an.

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MITTELFELD

Leon Goretzka dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit Corentin Tolisso, der gegen Hoffenheim gestartet war, aus der Anfangself verdrängen. Goretzka kommt nach dem Abgang von Thiago ohnehin eine noch viel wichtigere Rolle beim Rekordmeister zu. Aus der Mittelfeldzentrale heraus agiert der 25-Jährige stets sehr torgefährlich und wusste in seinen ersten beiden Spielzeiten für Bayern immer mit einer deutlich zweistelligen Anzahl an Torbeteiligungen zu beeindrucken.

Kein Akteur im FCB-Dress ist aber so unumstritten wie Joshua Kimmich. Der ehemals beste Rechtsverteidiger der Welt ist inzwischen einer der besten Sechser der Welt. In der noch jungen Bundesliga-Saison war Kimmich in zwei Spielen bereits an drei Toren direkt beteiligt (ein Treffer, zwei Torvorlagen). Unvergessen ist sein Traumtor gegen Borussia Dortmund am 28. Spieltag der letzten Saison, als er damit den Grundstein für die spätere Meisterschaft seiner Elf legte. Kimmich konnte den Supercup schon drei Mal gewinnen, ging aber auch schon zweimal als Verlierer vom Platz (2015 gegen Wolfsburg und 2019 gegen den BVB).

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Eine Reihe weiter davor ist Serge Gnabry aktuell nicht aus der Bayern-Elf wegzudenken. Der Nationalspieler hat mit einem Hattrick zum Bundesliga-Auftakt gegen den FC Schalke 04 bereits seine Frühform beachtlich unter Beweis gestellt. Ohnehin wird der 25-Jährige am Mittwoch heiß wie Frittenfett sein, schließlich wird er zum ersten Mal beim Supercup auf dem Platz stehen. Die beiden letzten Ausgaben verpasste er jeweils verletzungsbedingt.

Auf der Zehn wird ohne Zweifel Thomas Müller beginnen, für dessen Position es nach dem Abgang von Philippe Coutinho praktisch keine gleichwertige Alternative mehr gibt. Der Bayern-Star ist gemeinsam mit Robert Lewandowski der Rekordspieler des Wettbewerbs (neun Teilnahmen) und hielt den Pokal bereits fünfmal in Händen. Drei Tore steuerte Müller zu diesen Titeln bei. Zuletzt traf er im Supercup allerdings im Jahr 2016 gegen Borussia Dortmund.

Nach dem Ausfall von Bayerns Königstransfer Leroy Sane wird Kingsley Coman über die linken Außenbahn stürmen. Der Franzose wurde nach überstandener Quarantäne gegen Hoffenheim in der 73. Minute eingewechselt. Und: Der Siegtorschütze im Champions-League-Finale ist übrigens ein ausgewiesener Titelsammler.

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ANGRIFF

Nachdem sich am vergangenen Bundesliga-Wochenende Youngster Joshua Zirkzee im Sturmzentrum der Bayern probieren durfte, wird sich am Mittwoch wieder "Mr. Supercup" Robert Lewandowski in der Startelf finden. Der Pole ist nicht nur Rekordspieler (neun Teilnahmen), sondern auch Rekord-Torschütze des Wettbewerbs (fünf Treffer). Er konnte die Trophäe bereits dreimal mit Bayern und einmal mit dem Gegenüber Borussia Dortmund gewinnen.

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