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Jubelnde Gesichter zum Abschluss des Herbstfinales
Jubelnde Gesichter zum Abschluss des Herbstfinales - © imago (2), Getty Images
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17. Spieltag im Fokus: Darüber spricht die Bundesliga

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RB Leipzig ist Herbstmeister, Joshua Zirkzee erneut der Held des FC Bayern München, der 1. FC Köln feiert den dritten Sieg in Serie und überwintert auf einem Nicht-Abstiegsplatz – das sind die Themen des 17. Spieltags.

1) RB Leipzig ist Herbstmeister

Herbstfinale 2019: Ein wilder Endspurt

Der Feierbefehl zur Herbstmeisterschaft kam unmittelbar nach dem Abpfiff von Markus Krösche. Für die Weihnachtsfeier am Samstagabend versprach der Sportdirektor von RB Leipzig "ein Bierchen extra". Dieses hatten sich die Spieler des Tabellenführers nach dem 3:1 (0:1) gegen den FC Augsburg auch verdient. Die starke Bilanz nach der ersten Halbserie: Platz eins, 37 Punkte, 48 Tore. Erstmals seit der Saison 2009/10 heißt der Herbstmeister damit nicht FC Bayern München oder Borussia Dortmund.

Die Bundesliga-Tabelle nach dem 17. Spieltag

"Wir waren sehr konstant, haben gute Spiele gemacht und viele Tore geschossen", sagte Krösche bei Sky. Konrad Laimer (68.), Patrik Schick (80.) und Yussuf Poulsen (90.) sorgten mit ihren Toren dafür, dass die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann zudem einen Bundesligarekord aufstellte: Die Sachsen erzielten im achten Spiel in Folge in einer Saison mindestens drei Treffer. "Nach den anstrengenden Wochen muss man den Spielern ein Kompliment machen", lobte Nagelsmann.

Im Stadion herrschte nach dem Schlusspfiff Partystimmung und Torjäger Timo Werner schürte die Hoffnungen, dass es im Mai zum großen Ziel reichen kann. "Wir wissen noch gar nicht, was in uns steckt. Wir können noch viel mehr", sagte Werner.

RB Leipzig im Herbstfinale

2) Zirkzee rettet den FC Bayern erneut

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Schöner hätte die Vorweihnachtszeit für Joshua Zirkzee wohl nicht laufen können. Der erst 18-Jährige wurde am Mittwoch in der Schlussphase für den FC Bayern München erstmals in der Bundesliga eingewechselt und sicherte mit seinem ersten Ballkontakt den Sieg in Freiburg. Nur drei Tage später schlug der Niederländer wieder zu: Beim Stand von 0:0 gegen den VfL Wolfsburg wechselte Trainer Hansi Flick den jungen Angreifer Zirkzee in der 83. Minute ein. Nur drei Minuten später traf dieser zum 1:0 - und das wieder mit dem ersten Ballkontakt.

Spielbericht: Bayern macht den Sieg spät klar

Flick verriet nach dem Spiel, was er seinem Schützling vor der Einwechslung mitgegeben hat: "Ich habe ihm gesagt, er soll dahin gehen wo es gefährlich ist - das ist seine Stärke. Jetzt hat er wieder mit seinem ersten Kontakt getroffen, er kann es gerne immer so machen." Wie schon unter der Woche, traf auch Serge Gnabry wieder zum 2:0 und sicherte dem FC Bayern gemeinsam mit Zirkzee wichtige drei Punkte im Rennen um die Tabellenführung. Das Jahr 2019 beendet der Rekordmeister auf dem dritten Tabellenplatz, die Spitze ist aber in Schlagdistanz. Spätestens nach der starken Aufholjagd in der letzten Rückrunde weiß man, zu was die Bayern noch in der Lage sein können.

Bayern-Youngster Joshua Zirkzee rettet Bayern erneut

Joshua Zirkzee erzielt das 1:0 für den FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg - Bernd Feil/M.i.S. via www.imago-images.de/imago images/MIS

3) Hoffenheim schockt den BVB

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Lange sah es danach aus, als sollte Borussia Dortmund die Hinrunde mit einem Sieg beenden. Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre führte bei der TSG Hoffenheim ab der 17. Spielminute mit 1:0 durch ein Tor von Mario Götze. Doch in der Schlussphase drehten die Gastgeber noch einmal richtig auf. Sargis Adamyan (79.) und Andrej Kramaric (87.) kippten die Partie mit ihren Toren und sorgten dafür, dass die Kraichgauer mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause gehen konnten.

Alle Infos zu #TSGBVB im Matchcenter

Sargis Adamyan erwies sich einmal mehr als Favoritenschreck. Anfang Oktober hatte er mit einem Doppelpack für den Hoffenheimer 2:1-Sieg beim FC Bayern München gesorgt, gegen den BVB glänzte er nun mit einem Tor und einer Vorlage zum Siegtreffer. "Solche Spiele sind natürlich überragend", freute sich der Matchwinner nachher. "Wir wollten den Zuschauern noch mal was Gutes bieten, und gegen so einen Gegner ist uns das geglückt", erklärte der 26-Jährige, der vor der Saison vom SSV Jahn Regensburg nach Hoffenheim gewechselt war.

Borussia Dortmund im Herbstfinale

4) Gladbach mit starker Hinrunde

Kein Herbstmeister? Kein Problem! Matthias Ginter redete Borussia Mönchengladbach einfach zu einem Titel, der sogar noch inoffizieller ist. "Wenn wir gewonnen hätten, wären wir auch Vize-Herbstmeister", sagte Borussias Abwehrchef nach dem 0:0 zum Hinrundenabschluss bei Hertha BSC: "Aber dann wären wir ein bisschen zufriedener gewesen."

Spielbericht: Torloses Remis zwischen Hertha BSC und Borussia Mönchengladbach

Noch stolzer als Platz zwei hinter Spitzenreiter RB Leipzig (37) machte den "Vize-Herbstmeister" die Ausbeute von 35 Punkten. Es ist die beste Hinrunde der Fohlen seit der letzten Meistersaison 1976/77 - doch darauf ausruhen wollen sie sich nicht. "Das, was wir uns erarbeitet haben, muss der Startpunkt für die Rückrunde sein", forderte Marco Rose, ehe der Trainer sich in den Weihnachtsurlaub ausgerechnet nach Leipzig verabschiedete. Der gebürtige Leipziger will in der zweiten Saisonhälfte aber nicht nur die Sachsen ärgern, sondern auch die beiden Topklubs Bayern München und Borussia Dortmund. "Ich fühle mich gerade ganz gut damit", sagte Rose über die Tabellenkonstellation. Auch Ginter kündigte einen erneuten Angriff an: "Wir stehen zu Recht da oben, wir sind alle ambitioniert und ehrgeizig."

Zum Hinrundenabschluss blieben Alassane Plea und Co. torlos - Jan Huebner/Taeger via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

5) Köln geht mit drei Siegen in die Winterpause

Der 1. FC Köln ist der große Gewinner des Herbstfinales! In der Englischen Woche zum Abschluss der Hinrunde gewann der FC alle drei Spiele. Zum Abschluss gelang ein 1:0-Sieg vor eigenem Publikum gegen den direkten Konkurrenten SV Werder Bremen. Jhon Cordoba erzielte den entscheidenden Treffer nach 39 Minuten. Das Licht im RheinEnergie-Stadion wurde nach dem Abpfiff abgedunkelt, die Fans feierten mit den FC-Kickern, für die am Abend die offizielle Weihnachtsfeier auf dem Programm stand.

Zum Matchcenter der Partie #KOESVW

Kölns Trainer Markus Gisdol bekannte: "In der zweiten Hälfte hatten wir auch ein Quäntchen Glück." In erster Linie freute sich der 50-Jährige aber über einen "schönen Ausklang" des Jahres 2019 und blickte bereits voraus auf eine zweifellos anspruchsvolle Rückrunde: "Wir bleiben ganz ruhig, unser Ziel ist es in der neuen Saison auch in der Bundesliga zu spielen." Diese Ziel haben auch die Bremer weiterhin. Florian Kohfeldt blieb trotz des letztes Negativlaufs optimistisch: "Ich bin sicher, dass wir am Ende nicht absteigen."

Jhon Cordoba jubelt im Spiel gegen Werder Bremen - CHAI via www.imago-images.de/imago images/Chai v.d. Laage

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