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Mit Blitzstart zu drei Punkten: Der 1. FSV Mainz 05 schlägt den VfL Wolfsburg

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Der 1. FSV Mainz 05 hat dank eines Blitzstarts mit 3:0 (2:0) gegen den VfL Wolfsburg gewonnen. Jonathan Burkardt (2.) und Anton Stach (4.) stellten ganz früh die Zeichen auf einen Heimsieg. Maxence Lacroix (90.) stellte mit einem Eigentor den Endstand her.

Bundesliga Match Facts

Mainz-Coach Bo Svensson änderte sein Team nach der Niederlage in Stuttgart auf zwei Positionen. Stefan Bell rückte nach nach seiner Gelb-Sperre wieder anstelle von David Nemeth in die Innenverteidigung und im Mittelfeld durfte Anton Stach anstelle von Jean-Paul Boetius ran - für Stach war es erst der zweite Startelfauftritt in der Bundesliga, zuvor war ihm dies nur am 8. Spieltag beim 1:3 in Dortmund vergönnt. Beim VfL Wolfsburg gab es im Vergleich zum letzten Wochenende nur eine Änderung in der Startelf: Anstelle von Jerome Roussillon bearbeite Paulo Otavio die linke Seite.

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Der 1. FSV Mainz 05 kam mit viel Dampf ins Spiel und überrannte die Gäste in der Anfangsphase. Nach einer schönen Kombination über Jae-Sung Lee und Leandro Barreiro landete die Kugel bei Jonathan Burkardt, der frei vor Pavao Pervan auftauchte und ins linke Eck vollendete. Die 10.000 Zuschauer hatten sich gerade wieder gesetzt, als bereits zum zweiten Mal die Tormusik ertönte: Mainz spielte eine Ecke kurz aus, Lee legte zurück auf Stach, der aus knapp 20 Metern sofort mit rechts abzog. Der Ball flog durch das Gewühl im Sechzehner hindurch. Pervan reagierte spät und konnte den relativ zentralen Schuss nur noch ins linke Eck abfälschen. Es war die schnellste 2:0-Führung der Mainzer Bundesliga-Geschichte.

Fantasy Heroes: Anton Stach (14 Punkte), Jonathan Burkardt (13), Aaron Martin (11)

Viele Abschlüsse, wenig Ertrag

In der Folge hatte Wolfsburg etwas mehr vom Spiel, aber den Gästen fehlte es an Präzison im letzten Drittel. Von den acht Torschüssen der Gäste im ersten Durchgang kam keiner auch wirklich auf den Mainzer Kasten. Am dichtesten dran war Aster Vranckx, der es bei einem Freistoß aus knapp 30 Metern einfach Mal direkt versuchte. Robin Zentner verschätzte sich, aber vom linken Außenpfosten sprang der Ball ins Toraus.

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Auch Mainz wurde vor der Pause kaum noch torgefährlich. Otavio blockte zunächst einen Stach-Freistoß noch ab (36.) und Burkardt fand nach feiner Einzelleistung in Pervan seinen Meister (42.). Das war die letzte torgefährliche Situation vor der Pause und die Rheinhessen gingen mit einer verdienten Führung in die Kabinen. Florian Kohfeldt reagierte auf die Leistung in den ersten 45 Minuten und wechselte zur Pause gleich drei Mal: Yannick Gerhardt, Kevin Mbabu und Sebastian Bornauw kamen für Maximilian Arnold, Ridle Baku und John Anthony Brooks ins Team.

Keine fünf Minuten gespielt und der Ball zappelt nach einem Schuss von Anton Stach zum zweiten Mal im Wolfsburger Netz - Patrick Scheiber via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Wolfsburg kommt druckvoll aus der Kabine

Die Wechsel zeigten Wirkung und die Gäste kamen deutlich zielstrebiger aus der Kabine. Mbabu hatte nach einer Ecke von der linken Seite gleich zwei Mal die Schusschance, aber der Schweizer wurde jeweils noch abgeblockt (50.). Wenig später kam Lukas Nmecha an eine Mbabu-Hereingabe nicht ganz heran (55.). Es blieb ein Strohfeuer der Gäste und nach einer guten Stunde hatten die Mainzer wieder alles im Griff.

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Wolfsburg hatte zwar mehr Torschüsse, aber konnte sich keine richtig klare Torchance mehr herausspielen. Auf der anderen Seite hatte Burkardt die große Möglichkeit zum 3:0 (75.), schoss aber aus neun Metern nur Mbabu an. Das rächte sich in der Schlussphase aber nicht mehr - im Gegenteil: In der letzten Minute beförderte Maxence Lacroix einen Freistoß des eingewechselten Boetius per Kopf ins eigene Tor und stellte den 3:0-Endstand her.

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Die VfL-Offensive um Weghorst bleibt weitestgehend ohne Durchschlagskraft - Patrick Scheiber via www.imago-images.de/imago images/Jan Huebner

Spieler des Spiels: Jonathan Burkardt

Jonathan Burkardt ebnete mit dem ligaweit frühesten Saisontor den Weg zum FSV-Erfolg, gab am Ende die meisten Torschüsse seines Teams ab (vier) und sorgte für viel Tempo im Angriff (32 Sprints).

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