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RB Leipzig gewinnt Offensiv-Spektakel beim 1. FC Köln mit 4:2

RB Leipzig hat im Rennen um die Champions-League-Plätze Nervenstärke bewiesen und die passende Antwort auf die Siege der Verfolger geliefert. Die Mannschaft von Trainer Julian Nagelsmann gewann zum Abschluss des 29. Spieltags der Bundesliga beim 1. FC Köln 4:2 (2:1) und eroberte den dritten Tabellenplatz zurück. Zwei Punkte trennen RB vom Tabellenzweiten Borussia Dortmund - die beiden treffen am vorletzten Spieltag im direkten Duell aufeinander.

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FANTASY HEROES: Christopher Nkunku (17 Punkte), Angelino (17), Patrik Schick (16)

Patrik Schick (20.), Christopher Nkunku (38.), Timo Werner (50.) mit seinem 25. Saisontor und Dani Olmo (57.) trafen für das insgesamt überlegene RB Leipzig, das in den Anfangsminuten jedoch von der mutigen und offensiven Spielweise des 1. FC Köln überrascht wurde. In diese Phase brachte Jhon Cordoba (7.) den Aufsteiger in Führung, zudem traf Anthony Modeste (55.) - letztlich jedoch war die individuelle Klasse des Champions-League-Anwärters aus Sachsen zu stark.

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Angesichts eines Polsters von sieben Punkten auf den Relegationsrang hat Köln dennoch gute Chancen auf den Klassenerhalt - obwohl es auch im vierten Spiel seit Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Coronapause keinen Sieg gab.

Jhon Cordoba bejubelt sein Tor zum 1:0 - Ina Fassbender/AFP/Pool/Getty Images

Im ersten Bundesligaspiel im Juni seit 25 Jahren - zuletzt waren 1995 die letzten beiden Spieltage im Juni ausgetragen worden - hatte Leipzig schon früh die erste Großchance. Doch Werner scheiterte an Kölns Torhüter Timo Horn (4.).

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Wer in der Folge einen defensiven und abwartenden Aufsteiger erwartet hatte, sah sich getäuscht: Köln stellte die Räume früh zu, setzte Leipzig unter Druck und zwang den Favoriten zu Ballverlusten. Das zeigte Wirkung, so gelang dem FC der Führungstreffer durch Cordoba, der kurz darauf sogar noch hätte erhöhen können (14.).

Besser machte es auf der Gegenseite Schick, der per Kopf zum Ausgleich traf. Zudem musste der FC die verletzungsbedingte Auswechslung seines Torjägers Cordoba (23.) verkraften, das Fehlen des Kolumbianers machte sich schnell bemerkbar. Leipzig erspielte sich nun ein Übergewicht und erhöhte das Tempo. Vor dem zweiten Treffer genügte Konrad Laimer eine einfache Körpertäuschung, um sich im Mittelfeld Platz zu verschaffen. Nkunku ließ sich die Gelegenheit dann nicht mehr nehmen.

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Spätestens nachdem Werner nach einem Abschlag von RB-Keeper Peter Gulasci frei vor Horn zum 3:1 verwandelte, deutete sich ein Kantersieg des Favoriten aus Sachsen an. Köln gab sich jedoch nicht auf, Modeste traf nach einer schönen Einzelleistung. Olmo zerstörte die vagen Hoffnungen der Gastgeber dann aber postwendend und gab den Startschuss für eine muntere Schlussphase, in der es hin und her ging.

Der auffälligste Mann einer starken Leipziger Offensive: Christopher Nkunku - Ina Fassbender/AFP/Pool/Getty Images

Spieler des Spiels: Christopher Nkunku

Christopher Nkunku  brachte die Sachsen mit seinem 5. Saisontreffer in Führung, zeigte sich zudem sehr spielfreudig und leitete mit seiner Ecke auch das 4:2 vor. Er leistete sich in 90 Minuten nur drei Fehlpässe und überzeugte auch kämpferisch und gewann die meisten Zweikämpfe bei Leipzig, nämlich 17.