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Lässt Mohamed Alì Zoma Nürnberg auch im Frankenderby jubeln?
Lässt Mohamed Alì Zoma Nürnberg auch im Frankenderby jubeln? - © IMAGO/Pressefoto Rudel/Nico Bauhof
Lässt Mohamed Alì Zoma Nürnberg auch im Frankenderby jubeln? - © IMAGO/Pressefoto Rudel/Nico Bauhof
2. Bundesliga

Entscheidet Zoma auch das Frankenderby?

In Deutschland gibt es zahlreiche namhafte Rivalitäten zwischen zwei Vereinen. Doch keine wurde so häufig ausgetragen wie die zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg. Vor dem 277. Frankenderby steht allerdings ein Spieler ganz besonders im Fokus.

Die Rede ist von Nürnbergs Mohamed Alì Zoma. Der 22-jährige Stürmer bescherte dem Club am vergangenen Wochenende zum Zweitliga-Start einen Auftakt nach Maß und entschied die Partie gegen die SG Dynamo Dresden dank seines Dreierpacks quasi im Alleingang.

Entsprechend zufrieden zeigte sich Zoma im Anschluss an die Partie. "Ich bin sehr glücklich über den Auftakt. Es war sehr wichtig für uns, mit einem Sieg zu starten. Vor dieser Atmosphäre hier drei Tore zu erzielen, macht mich einfach happy."

Trotz all der Happiness hatte der Angreifer bereits den Terminkalender im Blick und verwies direkt auf das nächste Spiel: "Wir richten unseren Fokus jetzt auf das Derby nächste Woche. Das wird sehr wichtig für uns, deshalb wollen wir es mit dem richtigen Mindset angehen."

Auch Fürth sammelte "Selbstvertrauen"

Schließlich startete die SpVgg Greuther Fürth selbst gut in die neue Spielzeit. Zwar nicht mit einem Sieg, sondern mit einem 1:1-Unentschieden, allerdings hatte man mit dem FC St. Pauli auswärts auch einen Bundesliga-Absteiger vor der Brust.

"Ich bin mega stolz auf meine Mannschaft. Hier herrschten perfekte Bedingungen, auch die Stimmung der Fans war fantastisch. Meine Jungs haben das sehr gut gemacht", fasste Fürth-Coach Heiko Vogel das Remis zusammen und blickte ebenfalls bereits sechs Tage in die Zukunft: "Wir nehmen den Punkt und das Selbstvertrauen gerne mit und schauen auf das, was uns nächstes Wochenende erwartet."

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Historischer Vorteil für den Club

Dass beide Teams unmittelbar nach dem ersten Spiel der neuen Saison schon auf den nächsten Spieltag schauen, ist natürlich eine lobenswerte Einstellung – es zeigt aber vor allem, welchen Stellenwert dieses Duell besitzt. Zum insgesamt 277. Mal steigt am Samstag um 13 Uhr das Frankenderby. Kein anderes Derby in Deutschland wurde häufiger ausgetragen.

Rein historisch betrachtet hat der 1. FC Nürnberg mit 142 Siegen klar die Nase vorn. Die SpVgg Greuther Fürth, bzw. die SpVgg Fürth, wie der Verein seit seiner Gründung im Jahr 1903 bis 1996 hieß, kommt derweil nur auf 81 Siege. Doch wie sagte es Heiko Vogel vor dem letzten Duell Anfang Mai so schön: "Das Derby schreibt völlig andere Gesetze."

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