
Das sind die Stars der 2. Bundesliga
In der 2. Bundesliga tummeln sich in der Saison 2026/27 einige Stars: Manche Spieler waren bei der WM 2026 dabei, zudem sind zahlreiche vielversprechende und aufstrebende Talente vertreten. Ein Club hat sogar fast eine "Allstar"-Auswahl der 2. Bundesliga in seinem Kader. bundesliga.de gibt dir eine Übersicht über die Spieler, die in der neuen Saison den Unterschied machen könnten.
Leonardo Bittencourt (FC Energie Cottbus)
"Das ist für den Club, für ihn und auch für uns eine wunderbare Geschichte im Fußball", freute sich Coach Claus-Dieter Wollitz über seinen Star-Zugang Bittencourt. Wollitz war einst Förderer des jungen Technikers, ließ ihn 2011 mit 17 Jahren in der 2. Bundesliga bei Cottbus debütieren.
Nun ist der 32-Jährige, der es seit seinem Abschied vom FC Energie auf 304 Bundesliga-Spiele für unter anderem den BVB, Köln und Bremen gebracht hat, nach 14 Jahren zurück in der Lausitz – und soll mithelfen, dass Aufsteiger Cottbus in der 2. Bundesliga bleibt.
Felix Klaus (SpVgg Greuther Fürth)
Er wurde in der Jugend des "Kleeblatts" ausgebildet und erzielte das erste Bundesliga-Tor der Fürther Vereinsgeschichte: Felix Klaus. Der Flügelspieler kehrte im Winter 2025 zurück zu seinen Wurzeln – und wurde direkt zu Lebensversicherung der Franken: In 42 Partien in der 2. Bundesliga sammelte der 33-Jährige 25 Scorerpunkte (elf Tore, 14 Assists), zudem steuerte er im Relegationsrückspiel gegen Essen einen Assist beim 2:0-Sieg und sorgte somit dafür, dass das "Kleeblatt" – Erster der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga – in sein 37. Jahr in der 2. Bundesliga.
Branimir Hrgota (FC St. Pauli)
Auch er ist eine Fürther Legende: 238 Partien, Rekordtorschütze in der Bundesliga und 2. Bundesliga mit insgesamt 69 Treffern und 41 Vorlagen – zudem sechs Jahre Kapitän: Hrgota hinterlässt große Spuren im Frankenland. Nun spielt der extrem abschlussstarke Schwede aber im hohen Norden im Hamburger Kiez. "Branimir ist ein sehr cleverer Spieler, der Räume erkennt und dank seiner Technik auch unter Druck immer wieder Lösungen findet", freut sich Marcel Rapp über seinen neuen Angreifer, der für ihn "ein Leader" ist. Bereits am 1. Spieltag trifft der 33-Jährige Schwede am Millerntor auf seine alte Liebe, die er mit seinem Treffer zum 2:0 in der Relegation in der 2. Bundesliga hielt.

Mërgim Berisha (1. FC Kaiserslautern)
Salzburg, Fenerbahçe Istanbul, Augsburg, Hoffenheim, zwei Länderspiele für Deutschland – der Angreifer der "Roten Teufel" hat schon einiges in seiner Profikarriere erlebt. Und ist immer noch erst 28 Jahre alt. Seit einem halben Jahr schnürt der körperlich starke Stürmer nun seine Schuhe für den FCK. Zwei Tore und ein Assist sind Berisha in elf Spielen in dieser Zeit gelungen.
In der Pfalz habe man laut Coach Torsten Lieberknecht "gesehen, dass er schon kicken kann, dass er weiß, wie man ein Tor schießt und mit welcher Ruhe man ein Tor schießen kann. Wir sind froh, dass er den Weg hier hingefunden hat." Man darf gespannt sein, ob Berisha beim FCK an alte Erfolge wird anknüpfen können.

Mateusz Żukowski (1. FC Magdeburg)
Ein Knipser vor dem Herrn ist auch Żukowski: Der Pole hat in seinen ersten 21 Spielen in der 2. Bundesliga 20 Scorerpunkte gesammelt. Mit seinen 17 Treffern wurde er zusammen mit Isac Lidberg Zweiter im Ranking der besten Torjäger hinter Noel Futkeu (19 Treffer). "Mateusz Żukowski ist für uns weit mehr als nur ein herausragender Stürmer. Er hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einem Gesicht unserer Mannschaft entwickelt. Trotzdem ist er mit seiner Entwicklung noch nicht am Ende", sagt Sportdirektor Peer Jaekel bei Żukowskis Vertragsverlängerung und sendet damit quasi eine Drohung an die Konkurrenz in der 2. Bundesliga.
Louey Ben Farhat (Karlsruher SC)
Eine konstante Bedrohung der gegnerischen Abwehr ist auch Ben Farhat: Das 20 Jahre alte Eigengewächs der Badener kann als Zehner, hängende Spitze oder alleiniger Angreifer für richtig Gefahr sorgen. Die vergangene Saison war Ben Farhats Durchbruch in der 2. Bundesliga: In 20 Partien netzte der Offensivspieler sechs Mal ein und legte zudem zwei Treffer auf. "Er ist ein Spieler, den wir nicht ersetzen können. Die Leute lieben ihn", lobte sein Ex-Coach Christian Eichner Ben Farhat.

Budu Zivzivadze (1. FC Heidenheim 1846)
Auch er hat Christian Eichner regelmäßig glücklich gemacht: Budu Zivzivadze. Der Angreifer hat in 61 Partien für den KSC 27 Treffer erzielt. Dass der georgische Nationalspieler auch in der Bundesliga knipsen kann, hat er beim FCH bewiesen: In 37 Spielen sorgte der in Kutaisse geborene Angreifer für acht Tore und zwei Vorlagen. Doch nicht nur beim Abschluss weiß Zivzivadze zu gefallen: Unter Trainer Frank Schmidt hat er als erster Anläufer eine wichtige Rolle, die er exzellent angenommen hat.
Mohamed Alì Zoma (1. FC Nürnberg)
Er ist mit 35,51 km/h einer der schnellsten Spieler der 2. Bundesliga gewesen: Mohamed Alì Zoma. Dank seines enormen Antritts bringt der Angreifer jede Menge Tiefe ins Spiel des "Clubs". Der 22 Jahre alte Sprinter hat in der vergangenen Saison 14 Tore und vier Assists in 29 Partien in der 2. Bundesliga. "Er bringt Schnelligkeit, einen guten ersten Kontakt und die nötigen technischen Fähigkeiten mit", beschreibt Nürnbergs Vorstand Sport Joti Chatzialexiou den Italiener mit ivorischen Wurzeln.

Patrick Mainka (1. FC Heidenheim 1846)
Er ist der Dauerbrenner bei den Heidenheimern: Patrick Mainka. Der erfahrene Innenverteidiger absolvierte alle 102 von 102 möglichen Bundesliga-Spiele für den FCH. Doch der 1,94 Meter große Hüne ist nicht nur in der Abwehr besonders gut – sondern auch bei hohen Bällen im gegnerischen Strafraum gefährlich: Mainka hat bereits zehn Kopfballtore für den FCH in Bundesliga und 2. Bundesliga erzielt. Der Kapitän des Absteigers ist der Anführer schlechthin auf der Ostalb – und wird eine wichtige Stütze für Frank Schmidt in der kommenden Saison werden.
Jackson Irvine und Connor Metcalfe (FC St. Pauli)
Auch hier haben wir zwei Stützen mit Leaderqualitäten beim FCSP: Irvine, Kapitän der Boyss in Brown, und Metcalfe. Die beiden Australier, die zusammen bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko spielten und erst in der K.-o.-Runde ausgeschieden sind, geben dem Spiel der Kiezkicker Struktur und bestimmen das Tempo des Teams aus dem Zentrum heraus. Zusammen sind die beiden mit St. Pauli auf- und wieder abgestiegen. Es wird spannend, wohin sie die "Boys in Brown" in der kommenden Spielzeit lenken werden.

Maximilian Arnold, Fabian Reese, Robert Glatzel, Muhammed Damar und Co. (VfL Wolfsburg)
Die Niedersachen haben eine Elf voll mit Stars für den direkten Wiederaufstieg zusammengestellt: Glatzel ist mit aktuell 94 Treffern der torgefährlichste aller 2BL-Knipser. Damar zauberte vor zwei Jahren in der 2. Bundesliga mit den Elversbergern auf, netzte neun Mal in 34 Spielen ein. Auch Reese ist eine Scoring-Maschine: In 91 Pflichtspielen für Hertha kam der technisch starke Flügelspieler, der auch in der Sturmspitze agieren kann, auf 35 Tore und 31 Vorlagen.
Der Anführer des Wolfsrudels wird aber er sein und bleiben: Maxi Arnold. Der Sechser, der 2021 mit der deutschen U21 Europameister geworden ist, hat 474 Pflichtspiele für "seinen" VfL absolviert. Er ist nicht nur Kapitän, sondern auch der zweikampfstarke Denker und Lenker der Wolfsburger im defensiven Mittelfeld und strahlt dank seines exzellenten linken Fußes bei Standards seit 15 Profijahren eine immense Gefahr aus.
"Unsere Neuzugänge sind alles charakterstarke Jungs, super Transfers. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass wir unsere Fähigkeiten auf den Platz bringen werden. Hier kann etwas entstehen. Wir müssen die Favoritenrolle annehmen und mit Leistung füllen", gibt der Taktgeber die Richtung für die neue Saison vor.












