Röseler zieht ab, kurz danach steht es 1:0 für Sandhausen. - © Heiko Becker via www.imago-images.de/imago images/HMB-Media
Röseler zieht ab, kurz danach steht es 1:0 für Sandhausen. - © Heiko Becker via www.imago-images.de/imago images/HMB-Media
2. Bundesliga

Der SV Sandhausen besiegt den 1. FC Nürnberg

Der SV Sandhausen hat das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:0 (0:0) gewonnen. Nils Röseler traf kurz vor der Pause für die Gastgeber (43.), der eingewechselte Daniel Keita-Ruel verwandelte in der Nachspielzeit einen Konter zum Endstand.

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Mit dem Sieg gegen den Angstgegner (Sandhausen verlor in der 2. Bundesliga gegen kein Team öfter als gegen Nürnberg) verließ das Team von Trainer Michael Schiele die Abstiegszone und verkürzte den Abstand auf die Franken auf zwei Zähler.

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Die Partie war gezeichnet vom emsigen Kampf um den Klassenerhalt. Sandhausen witterte  ob der Braunschweiger Niederlage in Kiel die Chance, die Gefahrenzone zu verlassen. Gleichzeitig wollte der Club einen Schritt ins untere Tabellenmittelfeld machen.

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Eine spielerische Glanzleistung beider Teams war daher von vornherein ausgeschlossen. So blieb der Treffer von Nils Röseler in der 43. Minute der einzige Höhepunkt. Nach einer Ecke faustete Christian Mathenia den Ball nicht weit genug weg, Lukas Mühl köpfte Aleksandr Zhirov an den Rücken, von wo aus das Leder direkt zu Röseler kam. Dessen Schuss gegen die Laufrichtung von Keeper Mathenia bedeutete das 1:0 für den SVS.

Deutlich ereignisreicher war es im zweiten Durchgang. Nürnberg hatte in den zweiten 45 Minuten wesentlich mehr vom Spiel, während Sandhausen auf die Konter-Chance lauerte. Um ein Haar rächte sich diese taktische Marschroute: Manuel Schäffler traf in der 75. Minute aus kurzer Distanz die Latte, Mats Möller-Dähli schoss nach einer starken Schäffler-Vorlage knapp über das Tor  (83.).

Sechs Minuten vor Ende der regulären Spielzeit verpasste Nikola Dovedan den Ausgleich: Zwar spitzelte er den Ball an Keeper Stefanos Kapino vorbei, doch Aleksandr Zhirov lief den Schuss noch ab (85.). Die Nachlässigkeit beim Verwerten der Chancen rächte sich: Daniel Keita-Ruel verwandelte nach einer feinen Vorarbeit von Alexander Esswein zum 2:0 (90.+1)