
Hertha bleibt makellos: Siebter Sieg im siebten Spiel
Hertha BSC hat SpVgg Greuther Fürth mit 2:1 (0:0) bezwungen. Mads Pedersen (65.) und Paul Seguin (80.) trafen für die Berliner, Jannis Heuer (90.) verkürzte für die Gäste, die zuvor einen Treffer wegen Abseits aberkannt sahen.
Munterer Auftakt ohne Tore
Im Olympiastadion übernahm Hertha BSC gegen SpVgg Greuther Fürth früh die Kontrolle und war vor allem über die linke Seite mit Josip Brekalo aktiv. Nach einem ersten Abschluss von Kevin Sessa (7.) kam auch Fürth ins Spiel: Felix Klaus und Sillah prüften Marius Gersbeck früh (7./8.). In der 23. Minute scheiterte Sillah erneut an Gersbeck, in der 29. Minute vergab Shinta Appelkamp eine Riesenchance aus kurzer Distanz.
Auf der anderen Seite rettete Florian Hellstern mit starken Paraden gegen Jón Dagur Thorsteinsson (14.) und Oluwaseun Victor Adewumi, der in der 41. Minute frei vor dem Torhüter scheiterte. so ging es mit einem leistungsgerechten 0:= in die Kabine.

Aberkanntes Tor und zwei Treffer der Alten Dame
Fürth erwischte den besseren Start in der zweiten Halbzeit und glaubte in der 62. Minute an die Führung: Sacha Bansé bediente Sillah, der über Klaus erneut Sillah fand – der Ball landete im Tor, doch der VAR erkannte eine Abseitsposition und nahm den Treffer zurück. Nur drei Minuten später schlug Mads Pedersen zu: Nach Vorlage von Brekalo traf der Däne per Außenrist zum 1:0 (65.).
In der 80. Minute erhöhte Paul Seguin nach Zuspiel von Brekalo aus rund 25 Metern auf 2:0. In der 90. Minute köpfte Jannis Heuer nach einer Ecke von Keller zum 1:2-Endstand ein. Die Hertha feiert somit den siebten Sieg im siebten Spiel, während das Kleeblatt weiter auf der Stelle tritt und nun auf Rang 15 abgerutscht ist.


