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Jubel nach dem 1:0: Sebastian Grönning trifft per Kopf zum frühen Führungstreffer für Hertha BSC.
Jubel nach dem 1:0: Sebastian Grönning trifft per Kopf zum frühen Führungstreffer für Hertha BSC. - © IMAGO/O.Behrendt
Jubel nach dem 1:0: Sebastian Grönning trifft per Kopf zum frühen Führungstreffer für Hertha BSC. - © IMAGO/O.Behrendt
2. Bundesliga

Hertha überrollt Heidenheim und kontert in Unterzahl

Hertha BSC hat 1. FC Heidenheim 1846 im Berliner Olympiastadion mit 4:1 (3:0) bezwungen. Sebastian Grönning (2.), Marten Winkler (26.) und Deyovaisio Zeefuik (35.) haben die Berliner früh auf Kurs gebracht. Oluwaseun Victor Adewumi (90.) hat den Schlusspunkt gesetzt. Für Heidenheim hat Jan Schöppner (49.) getroffen. Zeefuik hat in der 88. Minute die Rote Karte gesehen.

Hertha BSC und 1. FC Heidenheim 1846 standen sich am 2. Spieltag der Saison 2026/27 erstmals in einem Ligaspiel gegenüber – alle drei bisherigen Duelle hatten im DFB-Pokal stattgefunden und waren jeweils an die Berliner gegangen. Beide Trainer schickten dieselbe Startelf wie beim Auftaktsieg ins Rennen: Hertha in einem 4-2-3-1 mit Marten Winkler, Sebastian Grönning und Josip Brekalo in der Offensive, Heidenheim in einem 4-5-1. Hertha trug zudem einen Trauerflor zu Ehren des verstorbenen Ex-Spielers Holger Brück.

Hertha BSC in Startaufstellung: Die Berliner gingen mit derselben Elf wie am ersten Spieltag ins Rennen. - IMAGO/O.Behrendt

Blitzstart: Grönning und Winkler stellen früh die Weichen

Die Berliner legten von Beginn an ein hohes Pressing vor und überrannten die Gäste in den Anfangsminuten. Bereits in der 2. Minute schlug es ein: Winkler brachte einen Freistoß halbhoch an den ersten Pfosten, wo Grönning mit einem Flugkopfball ins kurze Eck traf – 1:0. Heidenheim fand kaum Struktur im Spielaufbau und hatte große Mühe, sich aus dem Druck der Berliner zu befreien.

In der 7. Minute prüfte Brekalo den Keeper, der jedoch parierte. In der 26. Minute erhöhte Winkler mit einem starken Solo durch die Mitte: Er tunnelte seinen Gegenspieler und zog aus der Distanz ab – der Ball landete unhaltbar im unteren rechten Eck. Das 2:0 war gleichzeitig ein Treffer mit nur 3,6 Prozent Torwahrscheinlichkeit.

Marten Winkler trifft zum 2:0 – ein Traumtor aus der Distanz. - IMAGO/Nordphoto / Engler

Zeefuik macht das halbe Dutzend voll

Hertha dominierte weiter und belohnte sich in der 35. Minute erneut: Ein langer Ball flog über die Heidenheimer Abwehr, Deyovaisio Zeefuik blieb vor Keeper Frank Feller eiskalt und lupfte den Ball clever über ihn hinweg ins Netz – 3:0. Winkler hatte den Treffer mit einem direkten Pass vorbereitet. Heidenheim kam offensiv kaum gefährlich vor das Berliner Tor; der erste nennenswerte Abschluss der Gäste durch Marcel Costly (40.) blieb harmlos. Patrick Mainka (39.) und Oualid Mhamdi (44.) sahen noch vor der Pause Gelb. Mit einem verdienten 3:0 ging es in die Kabinen.

Deyovaisio Zeefuik lupft den Ball zum 3:0 über Keeper Frank Feller – ein kühler Abschluss. - IMAGO/O.Behrendt

Heidenheim wechselt dreifach – und verkürzt

Heidenheimer Trainer Frank Schmidt reagierte zur Halbzeit mit vier Wechseln: Mhamdi, Mainka, Adrian Beck und Mathias Honsak wurden durch Marnon Busch, Benedikt Gimber, Marko Zrilić und Mikkel Kaufmann ersetzt.

Die Gäste starteten deutlich verbessert in den zweiten Durchgang und kamen in der 49. Minute zum Anschlusstreffer: Ein Freistoß von der linken Seite flog durch den Strafraum bis an den zweiten Pfosten, wo Jan Schöppner völlig frei einschob – 3:1, Assist: Kaufmann. Heidenheim war nun deutlich griffiger in den Zweikämpfen und bestimmte phasenweise das Geschehen, während Hertha Mühe hatte, wieder in die Partie zu finden.

Jan Schöppner trifft zum 3:1 – Heidenheim ist nach der Pause wieder im Spiel. - IMAGO/Michael Taeger

Adewumi setzt den Schlusspunkt – trotz Unterzahl

Hertha reagierte mit einem Doppelwechsel in der 64. Minute: Oluwaseun Victor Adewumi und Luca Schuler kamen für Soufian Gouram und Grönning. In der 88. Minute verlor Zeefuik die Nerven: Er kam deutlich zu spät und traf seinen Gegenspieler mit dem Ellenbogen im Gesicht – Rote Karte. Doch Hertha ließ sich nicht beirren: Nach einer Heidenheimer Ecke schalteten die Berliner blitzschnell um und liefen in einer Drei-gegen-eins-Situation auf das Tor zu. Adewumi bekam den Ball und schoss ihn aus kurzer Distanz ins linke Eck – 4:1 (90.), Assist: Brekalo. Sechs Minuten Nachspielzeit überstand Hertha in Unterzahl problemlos.

Zeefuik verliert die Nerven!

Bundesliga Match Facts
xGoals: Hertha BSC 2,14 - Heidenheim 1,28
Schnellster Spieler: Jan-Luca Schuler (BSC), 34,61 km/h
Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:0 von Marten Winkler (BSC), 3,6 Prozent
Beste Pass Effizienz: Josip Brekalo (BSC), +2,88

Jubel bei Hertha BSC: Die Berliner feiern einen verdienten Heimsieg am 2. Spieltag. - IMAGO/O.Behrendt

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